Medikamenten- und Drogenabhängigkeit
Medikamenten- und Kokainabhängigkeit
Wie bei jedem Menschen, der einen großen Teil seines Lebens unter dem Zwang einer Suchterkrankung gestanden hat, verbirgt sich auch hinter der nach Außen so souverän wirkenden Person des Jochen W. ein erschütterndes Schicksal. Jochen W. musste zu Beginn seiner Therapie gegen seine Medikamenten- und Drogensucht, wie jeder andere Süchtige auch, eine Art Lebensbeichte abgeben, den so genannten Suchtbericht. Diesen Suchtbericht hat mir Jochen vertrauensvoll zur Verfügung gestellt, um anderen Betroffenen zu zeigen, dass es bei aller Hoffnungslosigkeit immer einen Weg gibt, die Sucht wirksam zu bekämpfen und ein neues Leben suchtfrei zu beginnen.
Zum Suchtbericht -> hier
Drogensituation in Europa
Laut Schätzungen der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht sterben jährlich 6.500–9.000 Menschen durch Drogenmissbrauch. Der Gebrauch von Spritzen spielt auch bei der Verbreitung durch Blut übertragbarer Infektionskrankheiten wie HIV/AIDS oder Hepatitis B und C eine große Rolle. In der EU gibt es zwei Millionen „problematische“ Drogenkonsumenten, von denen die Hälfte Drogen spritzen. Die Zahl der HIV-Neuerkrankungen unter den Drogenkonsumenten, die Spritzen gebrauchen, ist zwischen 2001 und 2005 zwar gefallen, jedoch wurden im Jahr 2005 immer noch ca. 3.500 neue Fälle registriert.
Die EU-Strategie zur Drogenbekämpfung (2005–2012) sieht unter anderem die Förderung gesunder Lebensweisen vor und berücksichtigt die unterschiedlichen Gesundheitsrisiken in Zusammenhang mit verschiedenen Drogen, Lebensaltersstufen und Sachlagen (Schwangerschaft, Fahrtüchtigkeit usw.). Der EU-Drogenaktionsplan (2005–2008) baut auf dieser Strategie auf und zielt vor allem auf die Senkung von Angebot und Nachfrage, eine bessere internationale Zusammenarbeit, auf Information, Forschung und Evaluierung ab. In dem Plan werden klare und messbare Indikatoren für jede einzelne Maßnahme genannt, mithilfe derer Ergebnisse und Fortschritte beurteilt werden können, die ihrerseits bei der Erarbeitung des neuen EU-Drogenaktionsplans 2009–2012 Berücksichtigung finden.
Quelle: http://ec.europa.eu/health-eu/my_lifestyle/drugs/ms_at_de.htm?country_code=de
Halluzinogene Drogen und deren Auswirkungen auf unser Gehirn
ARTE-Reportage
http://www.dokumentarfilm24.de/2008/05/10/halluzinogene-drogen-und-deren-auswirkungen-auf-unser-gehirn/
Cannabis / Marihuana
Die unmittelbaren Risiken des Konsums bei Cannabis sind in erster Linie psychischer Natur. Sie bilden gewissermaßen das Spiegelbild der als angenehm erlebten Effekte. Davon betroffen sind vor allem Konsumenten, die mit der Wirkung von Cannabis noch nicht vertraut sind. Aber auch bei erfahrenen Konsumenten und hoher Dosierung können sich unangenehme Wirkungen einstellen.
Das Problem ist die Unvorhersehbarkeit !
Alter, was geht ?
Nix geht …
Fühlen
Statt Euphorie entstehen Angst und Panikgefühle. Verwirrtheit und Verfolgungsideen (Paranoia ) sind möglich. (“Horrortrip”)
Denken
Uferloses Durcheinander im Kopf ! Konsumenten können keinen klaren Gedanken fassen (“Peilung verlieren”) oder steigern sich in “fixe Ideen “.
Gedächnis
Das Kurzzeitgedächnis wird gestört. Es kommt zu Erinnerungslücken (“Filmriss” )
Wahrnehmung
Konsument neigt zu Überempfindlichkeit bis hin zu Halluzination.
Kommunikation
Statt gemeinsamen Erlebens fühlen sich die Konsumenten in “ihrem eignene Film gefangen”, nehmen ihre Umwelt nur eingeschränkt wahr. Sie erleben sich als ausgegrenzt, können sich nicht mehr mitteilen.
Körper erleben
Herzrasen, Übelkeit, Schwindel können sich einstellen. Kreislaufkollaps ist möglich.
Langfristige Folgen
Langfristiger Cannabiskonsum ist mit psychischen sozialen und körperlichen Risiken verbunden. Vermutet wird, dass sich Cannabiskosum in der Pubertät ungünstig auf die Entwicklung auswirkt.

Folgendes ist bislang gekannt:
Körperliche Folgen
- Dauerhafter Cannabiskonsum zieht eine Beeinträchtigung der Aufmerksamkeit. Konzentration und Lernfähigkeit nach sich.
- Starker Cannabiskonsum beeinträchtigt die Lungenfunktion und erhöht die Lungenkrebsgefahr.
- Auswirkungen in der Schwangerschaft auf das Neugebogene sind umstritten.
Psychische und soziale Folgen
- bei dauerhaftem Kosum kann sich eine psychische und milde körperliche Abhängigkeit entwickeln
- Cannabis kann Psychosen auslösen
- Dauerhafte intensiver Cannabiskonsum kann mit allgemeinen Rückzugstendenzen einhergehenn (Dabei stehen Betroffene dem Alltag (Schule, Beruf, etc.) häufig gleichgültig gegenüber.
Weitere Informationen
finden Sie unter: www.dhs.de
besoffen ………………
…..verstrahlt………..
…..bekifft……
…..verpeilt……………
Demnächst nur noch halb so stoned ? - > www.drugcom.de
Derzeit haben wir keine Selbsthilfegruppe für Cannabis in Glückstadt. Bei Bedarf können wir aber gerne Ansprechpartner in der Nähe vermitteln.
Adressen und Rufnummern
finden Sie hier
Weitere Dokumentationen, Reportagen und Filme zum Thema “Drogen und Medikamente”
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