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	<title>Freie Selbsthilfegruppe Glückstadt &#34;Mit uns - Für Dich&#34;</title>
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	<description>* Hilfe zur Selbsthilfe bei Suchterkrankungen * Unterstützung Co-Abhängiger * Aufklärung und Prävention *</description>
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		<title>Eine Raucherkarriere ist zu Ende</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 17:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fred</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ist es wirklich so schwer mit dem Rauchen aufzuhören ? Ich habe mit 15 Jahren angefangen zu Rauchen und erst nach 33 Jahren wieder damit aufgehört. Die Kurzversion meiner Karriere als Raucher habe ich hier verewigt: Eine Raucherkarriere (geht nach langer Zeit zu Ende) Mit 48 Jahren, nach 33 Jahren des Rauchens, bin ich nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist es wirklich so schwer mit dem <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/rauchen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rauchen">Rauchen</a> aufzuhören ? Ich habe mit 15 Jahren angefangen zu <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/rauchen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rauchen">Rauchen</a> und erst nach 33 Jahren wieder damit aufgehört. Die Kurzversion meiner Karriere als <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/raucher/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Raucher">Raucher</a> habe ich hier verewigt: <a title="Eine Raucherkarriere (geht nach langer Zeit zu Ende)" href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/2011/12/01/eine-raucherkarriere-geht-nach-langer-zeit-zu-ende/">Eine Raucherkarriere (geht nach langer Zeit zu Ende)</a></p>
<p>Mit 48 Jahren, nach 33 Jahren des Rauchens, bin ich nun &#8220;trockener Raucher&#8221;&#8230; Hört sich merkwürdig an, &#8220;trockener Raucher&#8221;, aber es gibt offensichtlich keinen analogen Begriff für die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/phase/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Phase">Phase</a> des Nicht-Mehr-Rauchens.<span id="more-2221"></span></p>
<p><img class="wp-image-2319 alignleft" style="margin-left: 0px; margin-right: 5px;" title="cigarros_2" src="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/wp-content/uploads/2012/02/cigarros_2.jpg" alt="" width="148" height="200" />Heute bin ich also etwas über 3 Monate <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/nichtraucher/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Nichtraucher">Nichtraucher</a>, genau seit Mitternacht am 13.11.2011. Ich habe  durchgehalten und ich werde weiter durchhalten&#8230; Weil ich es will !!! Genau ! Igendwann ist es nur noch vom eigenen Willen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/abhangig/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with abhängig">abhängig</a>, denn Suchtgefühle habe ich nicht mehr. Ich habe zwar immer wieder mal das Gefühl, dass ich gerne eine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/zigarette/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zigarette">Zigarette</a> rauchen würde, nämlich genau in den Situationen, in denen ich mir früher eine angesteckt hätte: nach dem <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/essen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Essen">Essen</a>, nach Abschluss einer <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/arbeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arbeit">Arbeit</a>, beim Klönschnack mit Freunden, usw. Ja, der Wunsch eine zu Rauchen ist immer noch da und ich fürchte, dass das auch so schnell nicht vergehen wird. Der echte Druck jedoch, die echte <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/sucht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sucht">Sucht</a>, die ist nicht mehr vorhanden. Folglich liegt es jetzt einzig und allein an mir, meinem Denken, meinem Willen, meiner <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbstkontrolle/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbstkontrolle">Selbstkontrolle</a>, ob ich jetzt oder künftig rauche oder eben auch nicht.</p>
<p>Und ich will es nicht und ich bin mir sicher, dass ich nicht wieder mit dem Rauchen anfangen werde ! Ich weiß, dass man niemals nie sagen sollte. Trotzdem: Ich will nie wieder rauchen ! Und ich bin <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/stolz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Stolz">stolz</a> es bis hierhin geschafft zu haben, ohne mir durch irgendwelche unseriösen Internetangebote das Geld aus der Tasche ziehen zu lassen, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/stolz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Stolz">stolz</a>, mir selbst gezeigt zu haben, dass ich es kann, wenn ich nur will&#8230;</p>
<h2><strong>Welche negativen und positiven Seiteneffekte hat mein <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/aufhoren/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aufhören">Aufhören</a> denn nun tatsächlich gehabt ?</strong></h2>
<p>Nun, zum einen ist es tatsächlich so, dass ich ein wenig zugenommen habe, nicht dramatisch, aber doch spür- und sichtbar; nach Meinung meiner Frau, weil ich mehr esse und mich zu wenig bewege. <img src='http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Meiner Meinung nach esse ich nicht mehr als vorher, aber ja, ich bewege mich tatsächlich zu wenig. <img src='http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' />  Aber Mucki-Bude und Laufen beim aktuell vorherrschenden, nasskalten Schiet-Wetter ist nun mal absolut nichts für mich. Hätte ich vielleicht nicht im Winter aufhören sollen zu rauchen ?!?!? Blödsinn ! Sobald das Wetter besser wird, fange ich wieder an zu Laufen, ist zumindest mein Plan. Schauen wir mal&#8230;</p>
<p>Und ich habe mehr Geld im Portemonnaie, Geld, das ich nun für Sinnvolleres als für <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/zigaretten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zigaretten">Zigaretten</a> ausgeben kann, z.B. für neue Klamotten für meine &#8220;bessere Hälfte&#8221;. <img src='http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Scherz beiseite, 150 bis 200 Euro pro Monat mehr im Monat ist schon nicht zu verachten !</p>
<p>Und mein Geschmackssinn ist noch besser geworden, als er ohnehin schon immer war&#8230;</p>
<h2><strong>Vorschläge, wie man einfacher mit dem Rauchen aufhören könnte</strong></h2>
<p>Von heute auf morgen mit dem Rauchen aufzuhören stelle ich mir sehr, sehr schwer vor, insbesondere, wenn man viele (starke) Zigaretten pro Tag raucht. Wie man meiner <a title="Eine Raucherkarriere (geht nach langer Zeit zu Ende)" href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/2011/12/01/eine-raucherkarriere-geht-nach-langer-zeit-zu-ende/">persönlichen Geschichte</a> entnehmen kann, habe ich meine tägliche Zigarettenration über längere Zeit immer weiter reduziert, indem ich mir das Rauchen immer schwerer, sprich: komplizierter, gemacht habe.</p>
<p>So ist es z.B. sicherlich eine sehr gute Idee die eigenen vier Wände zur nikotinfreien Zone zu erklären. Das ist sicherlich nicht ganz einfach, hat aber vielerlei Vorteile, insbesondere aber wird der Wohlfühleffekt im eigenen Haus, in der eigenen Wohnung nachhaltig gesteigert, weil es dann (nach einer leider wohl nicht zu vermeidenden Renovierung) endlich mal wieder frisch riecht und nicht mehr nach &#8220;<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/aschenbecher/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aschenbecher">Aschenbecher</a>&#8221;. Des Weiteren schreckt einen das schlechte Wetter sicherlich auch mal ab, draußen zu rauchen, besonders, wenn man keine überdachte <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/rauchalternative/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rauchalternative">Rauchalternative</a> vor dem Haus, im Carport oder im Schuppen hat. Und man muss künftig auch nicht mehr so häufig renovieren; des Rauchers Modefarbe &#8220;<strong><span style="color: #ff9900;">rauchergilb</span></strong>&#8221; kann jetzt schöneren, freundlicheren Farben weichen&#8230;</p>
<p>Und man sollte nicht &#8220;umfallen&#8221;, wenn der Besuch gerne rauchen möchte: auch Freunde, Bekannte und  Verwandte werden gezwungenermaßen draußen rauchen (müssen), wenn man nur <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/konsequent/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with konsequent">konsequent</a> genug bleibt.</p>
<p><img class="wp-image-2323 alignright" title="cigarettelight" src="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/wp-content/uploads/2012/02/cigarettelight.jpg" alt="" width="157" height="193" />Tja, dann wäre dann noch das Wechseln auf leichtere Zigaretten: Es dauert zwar ein wenig bis man sich an schwächere Zigaretten gewöhnt hat, aber es ist nur eine Frage der Zeit und des eigenen Willens bis einem die leichtere Zigarette wie eine &#8220;echte&#8221; Zigarette vorkommt. Das Zauberwort lautet hier: &#8220;<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/durchhaltevermogen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Durchhaltevermögen">Durchhaltevermögen</a>&#8221;. Das kann man dann so lange praktizieren bis man bei der leichtesten, verfügbaren Zigarettenmarke angelangt ist. Zwar wird der Raucher weiterhin mit <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/nikotin/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Nikotin">Nikotin</a>, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kondensat/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kondensat">Kondensat</a> und anderen Giften traktiert, aber eben ein bisschen weniger. Zumindest habe ich das so gehofft und empfunden, aber ich bin ja kein Wissenschaftler. Auf jeden Fall hat es mir, zusammen mit all den anderen hier beschriebenen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/masnahmen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Maßnahmen">Maßnahmen</a>, geholfen vom Nikotin wegzukommen&#8230; Letztendlich zählt doch nur das Ergebnis, oder ?</p>
<p>Da meine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/nikotinsucht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Nikotinsucht">Nikotinsucht</a> niemals dazu geführt hat, dass ich suchtbedingt meinen Schlaf beenden musste, kann ich nur jedem &#8220;Nichtraucher-Anwärter&#8221; raten, die morgendliche Zigarette so lange wie möglich rauszuzögern, und das möglichst deutlich länger als 5 Minuten ! <img src='http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Es wird vielleicht nicht jedem so einfach fallen wie mir, aber die erste Zigarette erst in der Firma zu rauchen ist sicherlich ein guter Schritt auf dem Weg zum Nichtraucher.</p>
<p>Aber all diese Vorschläge sind genau das: Vorschläge, nicht mehr, nicht weniger ! Ich weiß nicht, ob es anderen Menschen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/helfen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with helfen">helfen</a> kann von der Zigarette loszukommen, vielleicht ja, vielleicht aber auch nicht ! Aber einen Versuch könnte es doch wert sein, oder ?</p>
<p>Ich würde mich freuen zu erfahren, wie andere Menschen mit dem Rauchen aufgehört haben, wie deren individuelle <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/entwohnung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entwöhnung">Entwöhnung</a> verlaufen ist. Solltest Du Dich also angesprochen fühlen, so würden wir uns freuen, wenn Du uns Deine eigene, ganz <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/personliche-geschichte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with persönliche Geschichte">persönliche Geschichte</a> zuzusenden würdest !!! Sende diese einfach an folgende eMail-Adresse:</p>
<p><strong><a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbsthilfe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbsthilfe">selbsthilfe</a><span style="color: #ff0000;">(a)</span><a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/fsg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FSG">fsg</a>-mituns-fuerdich.de</strong> ( Als AntiSpam-<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/massnahme/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Massnahme">Massnahme</a>, wurde das <span style="color: #ff0000;">@</span> durch <span style="color: #ff0000;">(a)</span> ersetzt )</p>
<p>Ich wünsche allen Lesern dieses Artikels viel Erfolg bei der eigenen Entwöhnung und drücke die Daumen, dass es dauerhaft gelingen möge, Nichtraucher zu werden !!!</p>
<p><strong>Fred&#8230;</strong></p>
<p>&#8230;der versprochen hat, niemals ein militanter Nichtraucher zu werden.</p>
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		<title>Depression und Alkoholismus</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 22:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Strzysio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dr. med. Peter Teuschel, Facharzt für Psychiatrie Alkoholiker leiden häufig an Depressionen. Welcher Zusammenhang besteht zwischen diesen beiden Krankheiten? Die Reproduktion dieses Artikels geschieht mit der freundlichen Genehmigung von Dr. med Peter Teuchel, Facharzt für Psychiatrie. Ursache und Wirkung Der Kfz-Mechaniker Lothar F., 43, schläft schlecht, hat das Interesse an seiner Umwelt verloren und so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address>Dr. med. Peter Teuschel, Facharzt für <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/psychiatrie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Psychiatrie">Psychiatrie</a></address>
<h1><a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholiker/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholiker">Alkoholiker</a> leiden häufig an <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/depressionen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Depressionen">Depressionen</a>. Welcher Zusammenhang besteht zwischen diesen beiden Krankheiten?</h1>
<p><span style="color: #ff0000;">Die Reproduktion dieses Artikels geschieht mit der freundlichen Genehmigung von Dr. med Peter Teuchel, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/facharzt-fur-psychiatrie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Facharzt für Psychiatrie">Facharzt für Psychiatrie</a>.</span></p>
<h2><a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ursache/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ursache">Ursache</a> und <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/wirkung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wirkung">Wirkung</a></h2>
<p>Der Kfz-Mechaniker Lothar F., 43, schläft schlecht, hat das Interesse an seiner Umwelt verloren und so richtig freuen kann er sich auch nicht mehr. <span id="more-2084"></span>Sein Hausarzt diagnostiziert eine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/depression/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Depression">Depression</a> und verordnet ein stimmungsaufhellendes <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/medikament/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medikament">Medikament</a>. Doch der Zustand von Lothar F. bessert sich nicht und er wird zum <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/psychiater/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Psychiater">Psychiater</a> überwiesen. Im Gespräch räumt er ein, &#8220;schon länger etwas mehr&#8221; zu <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trinken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with trinken">trinken</a>. Im Grunde schämt sich der 43-Jährige für seinen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholkonsum/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholkonsum">Alkoholkonsum</a>. Nur ungern gibt er deshalb zu, dass er schon seit zehn Jahren bis zu acht <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/bier/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bier">Bier</a> täglich trinkt. Seit zwei Jahren hat sich die Trinkmenge sogar auf zehn bis 15 <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/bier/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bier">Bier</a> und einige <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/schnapse/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Schnäpse">Schnäpse</a> täglich gesteigert. Wenn er nichts trinke, so gesteht er, leide er unter <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/entzugserscheinungen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entzugserscheinungen">Entzugserscheinungen</a>. In Wirklichkeit ist Lothar F. alkoholabhängig. Stress in der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/arbeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arbeit">Arbeit</a>, Streit in der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/familie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Familie">Familie</a> seien die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/grunde-furs-trinken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gründe fürs Trinken">Gründe fürs Trinken</a>. Lothars Depression ist in diesem Fall die Folge seiner <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholabhangigkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholabhängigkeit">Alkoholabhängigkeit</a>.</p>
<p>Anders bei der 32-jährigen Sabine K. Sie leidet seit mehreren Monaten unter einer Depression, weil es in ihrer Ehe kriselt. Solange sie glücklich verheiratet war und in der Ehe noch alles stimmte, hatte sie kein Problem mit dem <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkohol/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkohol">Alkohol</a>. Auf <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/partys/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Partys">Partys</a> trank sie nur ein Glas <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/wein/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wein">Wein</a> &#8211; nicht mehr. Jetzt ertappte sich Sabine K. allerdings immer öfter dabei, abends für sich alleine das eine oder andere Glas <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/sekt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sekt">Sekt</a> zu trinken. Durch den Alkohol, so erzählt sie, komme sie ein wenig zur Ruhe und schlafe auch besser ein. Der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/sekt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sekt">Sekt</a> lässt sie ihre Sorgen ein wenig vergessen. Aber Sabine hat <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/angst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Angst">Angst</a> davor, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholikerin/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholikerin">Alkoholikerin</a> zu werden, denn inzwischen hat sich ihr Sektkonsum auf eine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/flasche/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Flasche">Flasche</a> Sekt pro Tag gesteigert. Und mit dieser <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/befurchtung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Befürchtung">Befürchtung</a> hat sie nicht ganz Unrecht.</p>
<h2>Trinken, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/scham/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Scham">Scham</a>, Depression</h2>
<p>Wie hängen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholkrankheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholkrankheit">Alkoholkrankheit</a> und Depression zusammen? Mit der Frage beschäftigen sich Forscher intensiv. Früher gingen sie davon aus, dass beide Krankheiten genetisch verwandt sind und gemeinsam vererbt werden. Neuere Forschungen (Adoptionsstudien) lassen allerdings Zweifel an dieser Theorie aufkommen. Vielmehr vermuten Wissenschaftler heute, dass die eine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/krankheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Krankheit">Krankheit</a> aus der anderen folgt. Was war zuerst da &#8211; die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholkrankheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholkrankheit">Alkoholkrankheit</a> oder die Depression? In der Praxis ist das oft nur schwer zu entscheiden. Denn der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/teufelskreis/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Teufelskreis">Teufelskreis</a> aus Trinken, Scham und Depression schließt sich allzu schnell. Auf Grund von Studien ist bekannt, dass viele Alkoholiker gleichzeitig <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/depressiv/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with depressiv">depressiv</a> sind. Die Forscher glauben, dass die depressiven <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/symptome/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Symptome">Symptome</a> bei Alkoholkranken meist die Folge des jahrelangen Alkoholmissbrauchs sind (sekundäre Depressionen). In diesem Fall muss zuerst die Alkoholabhängigkeit behandelt werden.</p>
<p>Anders verhält es sich mit Menschen, die schon eine Depression hatten, bevor sie zu trinken begannen. Alkohol wirkt in geringen Mengen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/euphorisierend/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with euphorisierend">euphorisierend</a>, in höheren Dosen aber löst er selbst Depressionen aus. Viele Depressive versuchen, mit Alkohol ihre depressive <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/erkrankung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Erkrankung">Erkrankung</a> selbst zu behandeln. Sie leiden oft auch unter <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/angststorungen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Angststörungen">Angststörungen</a> und Überlastungssyndromen &#8211; und Alkohol ist scheinbar ein gutes angstlösendes Mittel. Der Alkohol löst zwar die Spannung und lässt die Sorgen vergessen &#8211; aber nur für kurze Zeit. Längerfristig verschlimmert der Alkoholkonsum die Depression.</p>
<h2>Arzt aufsuchen, Teufelkreis durchbrechen</h2>
<p>Ob eine alkoholbedingte Depression vorliegt oder das Trinken die Folge der Depression ist, lässt sich oft nicht so leicht unterscheiden. Hat sich der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/betroffene/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Betroffene">Betroffene</a> bereits an den Alkohol gewöhnt, besitzt die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/entzugsbehandlung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entzugsbehandlung">Entzugsbehandlung</a> Vorrang vor anderen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/therapiemasnahmen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Therapiemaßnahmen">Therapiemaßnahmen</a>. Viele <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholkranke/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholkranke">Alkoholkranke</a> müssen bereits zu Beginn der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/therapie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Therapie">Therapie</a> mit <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/antidepressiva/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Antidepressiva">Antidepressiva</a> behandelt werden &#8211; vor allem, wenn sie Suizidgedanken haben. Entscheidend für den Erfolg der Behandlung ist, dass die Betroffenen ihre Scham überwinden und sich rechtzeitig einem Arzt anvertrauen. Nur so lässt sich der Teufelskreis von Alkohol und Depression durchbrechen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>weitere <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/informationen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Informationen">Informationen</a></strong></h3>
<p><a title="Depressionen und weitere psychische Störungen" href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/suechte/depressionen_psychische-stoerungen/">Depressionen und weitere psychische Störungen</a></p>
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		<title>Mit jeder Flasche näher an den Abgrund / Volksdroge Alkohol: Trinken, bis nichts mehr da ist</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 07:37:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fred</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwei Pullen Schnaps und anderthalb Kisten Bier. Für Georg Martens eine ganz normale Wochenendration. Jahrelang bestimmt der Alkohol den Alltag des Hildesheimers. Doch in der Firma bekommt niemand etwas mit. Heute ist er trocken, hilft Kollegen beim Kampf gegen die Krankheit. Die Reproduktion dieses Artikels geschieht mit der freundlichen Genehmigung von Peter Rütter und der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/pullen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Pullen">Pullen</a> <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/schnaps/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Schnaps">Schnaps</a> und anderthalb Kisten <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/bier/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bier">Bier</a>. Für Georg Martens eine ganz normale Wochenendration. Jahrelang bestimmt der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkohol/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkohol">Alkohol</a> den Alltag des Hildesheimers. Doch in der Firma bekommt niemand etwas mit. Heute ist er <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trocken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with trocken">trocken</a>, hilft Kollegen beim Kampf gegen die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/krankheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Krankheit">Krankheit</a>.<span id="more-1795"></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Die Reproduktion dieses Artikels geschieht mit der freundlichen Genehmigung von Peter Rütter und der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung.</span></p>
<h3>Mit jeder <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/flasche/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Flasche">Flasche</a> näher an den <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/abgrund/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Abgrund">Abgrund</a></h3>
<p><img class=" wp-image-1809 alignleft" title="openphotonet_beer" src="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/wp-content/uploads/2012/01/openphotonet_beer.png" alt="" width="185" height="139" />Als Georg Martens morgens die Augen öffnet, ist er nur noch ein Häufchen Elend. <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/hilflos/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with hilflos">Hilflos</a> wie ein Kleinkind liegt der sonst vor Kraft strotzende Mann <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/schweisnass/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with schweißnass">schweißnass</a> in seinem Bett, schlottert am ganzen Körper. Ihm ist <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kotzubel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with kotzübel">kotzübel</a>. &#8220;Das war&#8217;s, gleich fall&#8217; ich ins <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/koma/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Koma">Koma</a>&#8221;, ist der einzige Gedanke, den er in seinem abgedunkelten Schlafzimmer fassen kann. Der 45-Jährige hat seit zwei Tagen keinen Alkohol mehr getrunken, jeder Nerv, jeder Muskel wehrt sich mit aller Kraft gegen den plötzlichen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/entzug/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entzug">Entzug</a>. Der Hildesheimer ist am Tiefpunkt seiner <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trinkerkarriere/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Trinkerkarriere">Trinkerkarriere</a> angekommen. Jahrelang hat er die Krankheit so gut es eben geht verborgen. Doch mit dem unwürdigen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/versteckspiel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Versteckspiel">Versteckspiel</a> soll jetzt Schluss sein. Er wird heute nicht zur <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/arbeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arbeit">Arbeit</a> gehen. Auch morgen nicht. Martens macht seine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/therapie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Therapie">Therapie</a>, von der seine Chefs nicht einmal ahnen, dass er sie überhaupt nötig hat.</p>
<p>Denn warum sollte einer wie er jemals <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/aus-der-bahn-geworfen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with aus der Bahn geworfen">aus der Bahn geworfen</a> werden? Ausgerechnet Georg Martens (Name geändert), der ein so bürgerliches, normales <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/leben/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Leben">Leben</a> führt. Mit eigenem Häuschen, einer <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ehefrau/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ehefrau">Ehefrau</a>, mit der er seit 16 Jahren durch dick und dünn geht, und einem zwölfjährigen Sohn, der der ganze <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/stolz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Stolz">Stolz</a> des Vaters ist. Es gibt auf diese Frage keine klare Antwort, allenfalls Hinweise, wie sich der Alkohol in sein <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/leben/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Leben">Leben</a> geschlichen hat. An Orten, die nicht gerade für <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trinkgelage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Trinkgelage">Trinkgelage</a> bekannt sind.</p>
<p>Die Umkleidekabine seines Sportvereins ist so einer. Damals, vor 22 Jahren, kickt Martens in der 3. Kreisklasse. Ob Sieg oder <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/niederlage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Niederlage">Niederlage</a> &#8211; nach dem Spiel fließt das Bier in Strömen. Kein Wunder, denn die Kisten sind im <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/sportheim/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sportheim">Sportheim</a> bis unter die Decke gestapelt.</p>
<p>Überhaupt diese Wochenenden. Freitagabends beginnt die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/party/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Party">Party</a>, dann zieht der junge Mann mit seinen Freunden um die Häuser, feiert bis zum Morgengrauen. Nach ein paar Stunden Schlaf macht er sich frisch, besucht die Mutter zum Mittagessen, bevor es wieder auf den Fußballplatz geht: &#8220;Zum <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ausnuchtern/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ausnüchtern">Ausnüchtern</a>&#8221;, sagt Martens. Und zum <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/weitertrinken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Weitertrinken">Weitertrinken</a> nach dem Schlusspfiff. In der linken Hand die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/zigarette/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zigarette">Zigarette</a>, in der rechten ein <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/bierglas/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bierglas">Bierglas</a>. So ist Martens auf vielen Bildern aus jener Zeit zu sehen.</p>
<p>Was die Fotos nicht zeigen, ist die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/wirkung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wirkung">Wirkung</a> des Alkohols. Selbst acht, neun <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/flaschen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Flaschen">Flaschen</a> Bier bringen schon längst nicht mehr den gewünschten <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kick/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kick">Kick</a>, weshalb er auf <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/bockbier/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bockbier">Bockbier</a> plus Jägermeister umsteigt. Doch das ist nur ein Zwischenschritt zum <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/whiskey/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Whiskey">Whiskey</a>: &#8220;Mit Jack Daniel&#8217;s habe ich mir zu Hause die Lichter ausgeschossen&#8221;, erzählt Martens. Erst recht, als seine damalige Verlobte mit einem Gehirnschlag tot auf dem Zebrastreifen zusammenbricht: &#8220;Das hat mich komplett aus der Bahn geworfen.&#8221;</p>
<p><img class="size-full wp-image-1811 alignright" title="Vodka-bottle" src="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/wp-content/uploads/2012/01/wodkaflasche.jpg" alt="" width="75" height="136" />Trotzdem schafft er es, eine neue Beziehung aufzubauen, heiratet, baut ein Haus. Um seine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/sucht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sucht">Sucht</a> zu kaschieren, legt er daheim kleine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/vorratslager/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vorratslager">Vorratslager</a> mit Schnaps an. Doch die Trinkgelage bleiben seiner Frau natürlich nicht verborgen, es gibt erste Streitereien. Außerhalb der eigenen vier Wände bekommt aber kaum jemand etwas von den Exzessen mit, weil Martens auch nach einer Flasche Schnaps noch kerzengerade durch die Tür geht: &#8220;Das Schlimme ist, dass man es dir nicht anmerkt&#8221;, sagt seine Frau.</p>
<p>Auch am <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/arbeitsplatz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arbeitsplatz">Arbeitsplatz</a> ahnt niemand etwas von den Problemen des Gabelstaplerfahrers, der nun schon seit 26 Jahren seinem <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/job/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Job">Job</a> in der Firma nachgeht. Wie auch? Schließlich legt Martens im Dienst eine eiserne Disziplin an den Tag, trinkt nicht einen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/schluck/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Schluck">Schluck</a> während des Schichtbetriebs. Das gibt ihm das Gefühl, überhaupt kein Problem zu haben.</p>
<p>Und waren da nicht die drei Monate, in denen er auf Anraten seines Arztes komplett trocken war? Das sollte doch eigentlich die Wende zum Besseren sein. &#8220;Man macht sich etwas vor und lügt sich in die eigene Tasche&#8221;, sagt Martens heute. Denn die Kraft zur <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/abstinenz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Abstinenz">Abstinenz</a> bringt er während dieses Vierteljahres nur auf, weil er weiß, dass er danach weitertrinken kann.</p>
<p>Doch im Hinterkopf ist sie ständig da, die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/angst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Angst">Angst</a>, alles zu verlieren: die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/familie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Familie">Familie</a>, das Haus, den Job. Martens beginnt 2006 eine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ambulante/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ambulante">ambulante</a> Therapie, kommt dadurch sogar fast ein halbes Jahr vom Alkohol los. Dann meldet sich wieder das &#8220;kleine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/teufelchen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Teufelchen">Teufelchen</a>&#8221; in seinem Kopf, verführt ihn erneut. Martens steigt von Jack Daniel&#8217;s auf <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/wodka/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wodka">Wodka</a> um, weil der die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholfahne/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholfahne">Alkoholfahne</a> verschleiert. Am Wochenende trinkt er davon zwei Liter, dazu anderthalb Kisten Bier. &#8220;Das war kein <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/zuschutten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zuschütten">Zuschütten</a>, sondern nur das Auffüllen meines Pegels&#8221;, sagt Martens.</p>
<p>Ein Verhalten, das die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/sozialtherapeutin/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sozialtherapeutin">Sozialtherapeutin</a> Christine Kadivar von der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/suchthilfe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Suchthilfe">Suchthilfe</a> Hildesheim immer wieder beobachtet. Die von Caritas und Diakonie betriebene Einrichtung betreut im Jahr rund 350 <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholkranke/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholkranke">alkoholkranke</a> Menschen. Jeder dritte besiegt die Krankheit, die gleiche Anzahl kann den <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/konsum/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Konsum">Konsum</a> deutlich zurückfahren: &#8220;Beim restlichen Drittel öffnet sich aber die Drehtür zwischen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/verbesserung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verbesserung">Verbesserung</a> und <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/verschlechterung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verschlechterung">Verschlechterung</a>&#8221;, sagt die Sozialpädagogin. Dann ist es oft nur noch ein kleiner Schritt in den wirtschaftlichen Ruin der Betroffenen, weil der Arbeitsplatz verloren geht.</p>
<p><img class="alignleft  wp-image-1813" title="IMG_0046_o" src="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0046_o.jpg" alt="" width="148" height="184" />Damit es dazu gar nicht erst kommt, haben die Suchthilfe und der Hildesheimer Arbeitgeberverband den Arbeitskreis &#8220;<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/betriebliche-suchtpravention/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with betriebliche Suchtprävention">betriebliche Suchtprävention</a>&#8221; gegründet. Zu tun gibt es genug, denn nach einer Erhebung der Deutschen Hauptstelle für <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/suchtfragen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Suchtfragen">Suchtfragen</a> haben zehn Prozent aller Beschäftigten ein Alkohol- oder <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/medikamentenproblem/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medikamentenproblem">Medikamentenproblem</a>, bringen es nur auf 70 Prozent ihrer Arbeitskraft. Und bei jedem vierten Arbeitsunfall ist Alkohol im Spiel.</p>
<p>Größere Firmen haben das Problem längst erkannt, setzen auf <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gesundheitsfursorge/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheitsfürsorge">Gesundheitsfürsorge</a> und <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/unterstutzen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with unterstützen">unterstützen</a> ihre Mitarbeiter bei der Therapie. Neben den Betriebsvereinbarungen setzt der Arbeitskreis aber auch auf die Ausbildung von innerbetrieblichen Suchtkrankenhelfern. Im Gespräch von Kollege zu Kollege sollen die Probleme auf Augenhöhe angegangen werden. Sozialpädagogen nennen das ein niederschwelliges Angebot ohne erhobenen Zeigefinger. Einer dieser Helfer wird Georg Martens sein, der demnächst einen Lehrgang für seine ehrenamtliche Tätigkeit besucht. Im zweiten Anlauf hat er den Absprung geschafft &#8211; auf die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/harte-tour/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with harte Tour">harte Tour</a>. Als er an jenem Morgen schweißgebadet im Bett aufwacht, ringt er wieder mit dem &#8220;Teufelchen&#8221; in seinem Kopf. &#8220;Los, bestell ein Taxi und lass Alkohol ranschaffen&#8221;, sagt die Stimme. Doch es gibt auch die andere, Martens nennt sie &#8220;Engelchen&#8221;. Die macht ihm Mut, erinnert ihn an die zwei Tage, die er nun schon trocken ist. Und an den völligen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/absturz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Absturz">Absturz</a>, der vielleicht nur noch ein paar <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/wodkaflaschen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wodkaflaschen">Wodkaflaschen</a> entfernt ist. Engelchen setzt sich durch, und Martens beginnt eine dreimonatige <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/stationare/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with stationäre">stationäre</a> Therapie. Mit Erfolg. Heute hat er die Kraft, offen über seine Krankheit zu reden. Als <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/suchtkrankenhelfer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Suchtkrankenhelfer">Suchtkrankenhelfer</a> will er Ansprechpartner für Kollegen mit ähnlichen Problemen sein, ohne dabei in die Rolle eines Gesundheitspolizisten zu schlüpfen.</p>
<p>In den vertraulichen Gesprächen wird Martens auch über die schwere Zeit nach dem Entzug sprechen. Zwar hat er schon seit fast drei Jahren kein Glas mehr angerührt, doch die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/versuchung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Versuchung">Versuchung</a> ist allgegenwärtig. Hier eine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/geburtstagsparty/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Geburtstagsparty">Geburtstagsparty</a>, da eine Braunkohlwanderung oder ein <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/sommerfest/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sommerfest">Sommerfest</a>. Auf diesen Feiern lässt sich natürlich auch Martens blicken, doch wenn die anderen so richtig in Fahrt kommen, geht er lieber: &#8220;Ich haue ab, wenn das Kampftrinken beginnt.&#8221; Anfangs fängt er sich dafür fragende Blicke seiner Freunde ein, die ihn früher ganz anders erlebt haben. Weil er keine Spaßbremse sein will, schiebt er die Familie und den Schichtdienst vor. Oder konfrontiert die Runde ganz einfach mit der Wahrheit: &#8220;Ich weiß, wie das endet.&#8221;</p>
<p>An seinem Arbeitsplatz steht der 48-Jährige jetzt wieder seinen Mann. Wie eh und je. Aber der Druck auf der Brust und die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/schweisattacken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Schweißattacken">Schweißattacken</a>, mit denen erwährend seiner jahrelangen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trinkerei/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Trinkerei">Trinkerei</a> ständig zu kämpfen hatte, sind verschwunden: &#8220;Jetzt merke ich erst, wie gut es mir geht und was ich doch für ein Arschloch war.&#8221;</p>
<p><strong>Quelle:</strong> <a title="www.hildesheimer-allgemeine.de" href="http://www.hildesheimer-allgemeine.de/" target="_blank">Hildesheimer Allgemeine Zeitung</a> &#8211; Das HAZ-Thema &#8211; Sonnabend, 14. Mai 2011</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/volksdroge/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Volksdroge">Volksdroge</a> Alkohol: <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trinken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with trinken">Trinken</a>, bis nichts mehr da ist</h3>
<p><span style="color: #ff0000;">Die Reproduktion dieses Artikels geschieht mit der freundlichen Genehmigung von Peter Rütter und der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung.</span></p>
<p>Allein in der Region Hildesheim leben nach Schätzungen der <a title="www.dhs.de" href="http://www.dhs.de/" target="_blank">Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)</a> 5500 alkoholabhängige Menschen. Fast 30000 trinken regelmäßig zu viel. Die HAZ sprach darüber mit <em>Christa Merfert-Diete</em> von der <a title="www.dhs.de" href="http://www.dhs.de/" target="_blank">DHS</a>.</p>
<p><strong>HAZ:</strong> Zum Mittagessen ein Glas <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/wein/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wein">Wein</a>, später ein Feierabendbier und schließlich noch einen Gute-Nacht-Trunk.</p>
<p><strong>Wo endet der Genuss, ab wann wird es <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gefahrlich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with gefährlich">gefährlich</a>?</strong></p>
<p><strong>Christa Merfert-Diete:</strong> Über Genuss können wir keine Aussagen treffen, da der ganz individuell bewertet wird. Als risikorisikoarm schätzt die DHS ein Glas Wein für Frauen und einen halben Liter Bier für Männer ein. Nach <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/moglichkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Möglichkeit">Möglichkeit</a> aber nicht jeden Tag, denn der Konsum ist nie risikolos, weil Alkohol ein <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/nervengift/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Nervengift">Nervengift</a> ist.</p>
<p><strong>Wo beginnt der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/missbrauch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Missbrauch">Missbrauch</a>?</strong><br />
Der Missbrauch fängt an, wenn das Trinken immer weniger steuerbar wird. Das kann bis zum Koma führen. <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/abhangig/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with abhängig">Abhängig</a> ist jemand, der nicht mehr <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/aufhoren/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aufhören">aufhören</a> kann und so lange trinkt, bis nichts mehr da ist.</p>
<p><strong>Welche Verhaltensweisen können auf einen Missbrauch hindeuten?</strong><br />
Alkoholkranke Menschen halten sich gern an Orten auf, wo viel getrunken wird. Andererseits gibt es auch den Alkohliker, der gern für sich allein zu Hause trinkt. Äußere <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/anzeichen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Anzeichen">Anzeichen</a> können glasige Augen, extreme <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/stimmungsschwankungen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Stimmungsschwankungen">Stimmungsschwankungen</a> oder eine häufige Alkoholfahne sein. 90 Prozent aller Deutschen konsumieren Alkohol. Für den einen ist das ein Glas zu Silvester, für den anderen das Glas morgens, mittags und abends.</p>
<p><strong>Wie sollten sich Familienangehörige oder Kollegen verhalten, wenn sie den Verdacht haben, dass jemand zu viel trinkt?</strong><br />
Je frühzeitiger das Problemangesprochen wird, desto besser. Das ist zugegebenermaßen schwierig, weil es die Privatsphäre betrifft. Anderseits schädigt der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/betroffene/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Betroffene">Betroffene</a> seine eigene <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gesundheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheit">Gesundheit</a> und gefährdet möglicherweise andere. Etwa im Straßenverkehr. Deshalb kann ich nur raten, in die Offensive zu gehen.Auch,wenn man zurückgewiesen wird. Eine beliebte Reaktion ist der Satz: Du trinkst doch auch.</p>
<p><strong>Was sind die Gründe für <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholismus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholismus">Alkoholismus</a>?</strong><br />
Da steht an erster Stelle das übermäßige Angebot, das rund um die Uhr verfügbar ist. Sehen Sie sich nur die Tankstellen an, wo Alkohol unter der Rubrik Reiseproviant Tag und Nacht verkauft wird. Über Jahrzehnte wurde bei uns der Eindruck vermittelt, trinken sei ganz normal. Weitere Gründe sind natürlich persönliche <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/krisensituationen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Krisensituationen">Krisensituationen</a> in der Familie oder am Arbeitsplatz.</p>
<p><strong>Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?</strong><br />
Wir haben in Deutschland ein gut ausgebautes Netz von über 1000 Sucht- und psychosozialen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/beratungsstellen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Beratungsstellen">Beratungsstellen</a>. Hinzu kommen die vielen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbsthilfegruppen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbsthilfegruppen">Selbsthilfegruppen</a>. Die Deutsche Rentenversicherung und andere Versicherer bieten stationäre <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/entwohnungsbehandlungen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entwöhnungsbehandlungen">Entwöhnungsbehandlungen</a> an.</p>
<p><strong>Wie hoch sind die volkswirtschaftlichen Kosten, die durch Alkohol-Missbrauch entstehen?</strong><br />
Das sind pro Jahr 26,7 Milliarden Euro, die durch die Steuereinnahmen von 3,3 Milliarden Euro in keinster Weise aufgefangen werden. Alkohol wird übrigens höchst unterschiedlich besteuert. Bei Bier sind es je Liter reinen Alkohols 1,97 Euro, bei <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/branntwein/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Branntwein">Branntwein</a> 13,03 Euro und bei <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/schaumwein/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Schaumwein">Schaumwein</a> 13,60 Euro. Auf Wein erhebt der Staat merkwürdigerweise überhaupt keine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholsteuer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholsteuer">Alkoholsteuer</a>.</p>
<p><strong>Interview: Peter Rütters</strong></p>
<p><strong>Quelle:</strong> <a title="www.hildesheimer-allgemeine.de" href="http://www.hildesheimer-allgemeine.de/" target="_blank">Hildesheimer Allgemeine Zeitung</a> &#8211; Das HAZ-Thema &#8211; Sonnabend, 14. Mai 2011</p>
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		<title>Freie Selbsthilfegruppe Glückstadt (FSG) &#8220;Mit uns &#8211; Für Dich&#8221;Warum heißen die eigentlich so ?Was machen die da eigentlich ?</title>
		<link>http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/2012/01/10/freie-selbsthilfegruppe-gluckstadt-fsg-mit-uns-fur-dich-warum-heisen-die-eigentlich-so-was-machen-die-da-eigentlich/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 12:23:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Strzysio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viele, die dazu bereit sind, sich einer Selbsthilfegruppe anzuschließen, wissen im Grunde nicht viel, oft gar nichts darüber, wie eine solche Gruppe funktioniert, was in einer solchen  Gruppe überhaupt passiert. Aus diesem Grunde möchte ich versuchen, Besuchern, die auf unseren Internetauftritt gestoßen sind, einmal einen typischen Gruppenabend zu schildern. Vorweg sei erstmal gesagt, dass  hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele, die dazu bereit sind, sich einer <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbsthilfegruppe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbsthilfegruppe">Selbsthilfegruppe</a> anzuschließen, wissen im Grunde nicht viel, oft gar nichts darüber, wie eine solche Gruppe funktioniert, was in einer solchen  Gruppe überhaupt passiert. Aus diesem Grunde möchte ich versuchen, Besuchern, die auf unseren Internetauftritt gestoßen sind, einmal einen typischen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gruppenabend/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gruppenabend">Gruppenabend</a> zu schildern.</p>
<p>Vorweg sei erstmal gesagt, dass  hier ein Gruppenabend beschrieben wird, wie er normalerweise bei uns abläuft; andere <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbsthilfegruppen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbsthilfegruppen">Selbsthilfegruppen</a> haben sicherlich andere Abläufe und Gepflogenheiten.<span id="more-1700"></span><strong></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/freie-selbsthilfegruppe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freie Selbsthilfegruppe">Freie Selbsthilfegruppe</a> <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gluckstadt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glückstadt">Glückstadt</a> (<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/fsg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FSG">FSG</a>) &#8220;Mit uns &#8211; Für Dich&#8221;</strong></p>
<p>Schon bei der Gründung der Gruppe haben wir entschieden, nicht als Verein aufzutreten. Ein Verein braucht einen Vorsitzenden, einen Vertreter, einen Schriftwart, einen Kassenwart und was-weiß-ich-nicht-alles, um überhaupt als Verein firmieren zu dürfen. Sicherlich hat ein eingetragener Verein vielerlei Vorzüge, denn als solcher kann er Zuschüsse beantragen, wird er im Vereinsregister geführt, bekommt er (mehr) <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/aufmerksamkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aufmerksamkeit">Aufmerksamkeit</a> bei Stadtvertretern usw. usw.</p>
<p>Die eigene Erfahrung zeigt, dass ein Verein viel mit Vereinspolitik zu tun hat. Und genau das wollen wir vermeiden. Bei uns steht einzig und allein der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/betroffene/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Betroffene">Betroffene</a> und seine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/sucht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sucht">Sucht</a> im Mittelpunkt. Da wir also frei sind von Vereinszwängen, haben wir beschlossen, uns &#8220;Freie Selbsthilfegruppe&#8221; zu nennen. Das G in &#8220;FSG&#8221; weißt darauf hin, dass wir in Glückstadt im Kreis <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/steinburg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Steinburg">Steinburg</a> ansässig sind, denn von hier stammten anfangs die meisten Gruppenteilnehmer. Das hat sich inzwischen grundlegend geändert. Die Gruppenmitglieder kommen auch aus <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/hamburg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hamburg">Hamburg</a>, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/elmshorn/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Elmshorn">Elmshorn</a>, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/itzehoe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Itzehoe">Itzehoe</a>, Glückstadt und dem <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gluckstadter-umland/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glückstädter Umland">Glückstädter Umland</a> einschließlich <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/wilstermarsch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wilstermarsch">Wilstermarsch</a> und Kremper <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/marsch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marsch">Marsch</a>. Und selbst in Bergen/Norwegen lebt eines unserer Gruppenmitglieder, welches immer noch über unsere Homepage und via Skype mit uns verbunden ist.</p>
<p>&#8220;Mit uns &#8211; Für Dich&#8221;, der eigentliche Gruppenname, wurde bewusst von den Gruppenmitgliedern aus vielen Vorschlägen ausgewählt, um von Anfang an deutlich zu machen, dass die Gruppe sich dazu bereit erklärt, immer die Bedürfnisse des Einzelnen zu berücksichtigen und für ihn da zu sein. Wir haben bewusst darauf verzichtet, uns einen Namen zu geben, der sich nur auf die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholsucht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholsucht">Alkoholsucht</a> bezieht. Und obwohl meisten Gruppenmitglieder wegen ihrer <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholsucht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholsucht">Alkoholsucht</a> zu uns kommen, sind wir auch offen für andere <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/suchterkrankungen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Suchterkrankungen">Suchterkrankungen</a> oder auch Betroffene mit <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/burn-out/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Burn-Out">Burn-Out</a>-<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/syndrom/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Syndrom">Syndrom</a> oder <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/depressionen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Depressionen">Depressionen</a>.</p>
<p>Die FSG besteht zurzeit aus 16 Personen (Betroffene und <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/angehorige/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Angehörige">Angehörige</a>), die die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gruppenabende/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gruppenabende">Gruppenabende</a> besuchen, sowie 6 Supportern, wie man heutzutage auf Neudeutsch wohl Unterstützer aus dem <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/familien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Familien">Familien</a>- und Freundeskreis nennt. Das Durchschnittsalter der Gruppe ist mit 45 Jahren relativ niedrig: das älteste Gruppenmitglied ist 57, das jüngste 35. Vom Akademiker über den selbständigen Gastwirt und den Angestellten bis hin zum Beamten oder Arbeitssuchenden stellen wir einen nahezu repräsentativen Querschnitt durch die Bevölkerung dar. Im Schnitt werden die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gruppenabende/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gruppenabende">Gruppenabende</a> von 9 bis 11 Mitgliedern besucht. Wir sind selten mehr, aber eben auch selten weniger…</p>
<p><strong>Und wie verläuft denn nun ein solcher Gruppenabend ?!?</strong></p>
<p>Der Gruppenabend fängt montags immer um 19.00 Uhr an (im &#8220;Kindergarten und Gemeindezentrum Dänenkamp&#8221;). Die meisten Gruppenmitglieder sind aber bereits 20 Minuten vorher da, weil draußen vor der Tür neben der üblichen Begrüßung auch noch bei so manchem Gespräch die eine oder andere <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/zigarette/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zigarette">Zigarette</a> geraucht wird.</p>
<p>Unsere Gruppenabende können bis zu 2 Stunden dauern, müssen sie aber nicht, denn sollte das Thema des Abends bereits erschöpfend ausdiskutiert worden sein, kann es auch vorkommen, dass der Abend auch schon nach 1 1/2 Stunden beendet wird.</p>
<p>Damit jeder jeden sehen und jeder jedem gut zuhören kann, sitzen wir in einem sogenannten Stuhlkreis. Die Körpersprache eines Einzelnen sagt letztendlich viel über das eigene Befinden aus, was in der Regel sehr hilfreich ist, um Probleme anzusprechen. Nebenbei stärkt ein Kreis stärkt auch noch das Wir-Gefühl&#8230;</p>
<p>Während unserer Gruppenabende wird weder Kaffee getrunken noch gegessen (auch wenn so manch einer von uns das immer wieder mal mit einem Augenzwinkern &#8220;fordert&#8221;). Wir treffen uns schließlich nicht zum Kaffeeklatsch, sondern wollen uns auf &#8220;unser&#8221; Thema konzentrieren; das Greifen nach dem Kaffepott lenkt in diesem Falle nur ab, ebenso das Nachschenken, das Löffelgeklapper, das Geräusch vom Keksekauen.</p>
<p>Pausen sind nur vorgesehen, wenn die Wogen einmal zu hoch kochen und es die Gruppe mehrheitlich für angebracht hält, mal einen &#8220;Break&#8221; einzulegen; geplante Pausen würden nur dazu führen, dass die Konzentration bzw. der Fluss abhanden kommt und der Wiedereinstieg in ein wichtiges Thema eventuell nicht mehr gelingt.</p>
<p>Zu Beginn des Abends werden meistens wichtige Neuigkeiten verkündet, die die Gruppe im Allgemeinen betreffen. Dazu gehört beispielsweise auch das Informieren der Gruppe, warum jemand am heutigen Treffen nicht teilnehmen kann. Wir haben es uns nämlich zur Regel gemacht, grundsätzlich jemanden aus der Gruppe darüber zu informieren, wenn man selbst am Gruppenabend nicht teilnehmen können: eine SMS, eine eMail, ein Telefonanruf ohne Begründung an ein bzw. bei einem Gruppenmitglied reicht aus. Das hat nichts mit Kontrolle zu tun, hat sich aber bewährt: wir wissen grob über die Befindlichkeiten des Einzelnen Bescheid und wir kümmern uns um einander.</p>
<p>Dann beginnt im Grunde genommen der eigentliche Gruppenabend mit der sogenannten Befindlichkeitsrunde: Jedes Gruppenmitglied erzählt, wie es ihm zurzeit geht und was ihm selbst so wichtig erscheint, dass er es den Übrigen mitteilen möchte. Dabei wird nicht besonders ins Detail gegangen; jeder ist gehalten, sich so kurz wie möglich zu halten. Die anderen Gruppenmitglieder versuchen sich mit Kommentaren oder Fragen an dieser Stelle zurückzuhalten. Für den späteren Teil des Treffens ergibt sich aus den Kurzberichten meistens automatisch das Thema des Gruppenabends. Die Verbindung zum Hauptthema &#8220;Sucht&#8221; herzustellen gelingt so gut wie immer.</p>
<p>Sollte es jedoch wider Erwarten tatsächlich einmal dazu kommen, dass kein Thema aus der Befindlichkeitsrunde erwächst, beschäftigen wir uns mit den stets wiederkehrenden Themen aus dem Bereich der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/suchtproblematik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Suchtproblematik">Suchtproblematik</a>, z.B. der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/co-abhangigkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Co-Abhängigkeit">Co-Abhängigkeit</a>, der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ruckfallprophylaxe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rückfallprophylaxe">Rückfallprophylaxe</a> oder mit dem Umgang mit <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkohol/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkohol">Alkohol</a> im alltäglichen Miteinander.</p>
<p>Für uns ist der Alkohol, das <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/suchtmittel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Suchtmittel">Suchtmittel</a> an sich, kein Feind. Wir haben uns eingestanden, dass Alkohol nun einmal ein legales <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/suchtmittel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Suchtmittel">Suchtmittel</a> ist, mit dem wir nicht umgehen können. Wir versuchen dem Einzelnen in der Gruppe Wege aufzuzeigen, ein <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/leben/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Leben">Leben</a> ohne <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/suchtmittel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Suchtmittel">Suchtmittel</a> zu führen. Wir versuchen nicht, dem Einzelnen Ratschläge zu erteilen, denn einen Weg, mit der eigenen Sucht umzugehen muss jeder für sich selbst finden.</p>
<p>Natürlich haben die Probleme des Einzelnen an einem solchen Gruppenabend immer Vorrang; der Einzelne ist in diesem Falle immer wichtiger als die Gruppe. So hat jeder Betroffene hat das Recht, eine Diskussion, die ihm, aus welchem Grunde auch immer, zuviel wird, sofort abzubrechen. Dieses Vetorecht wird jederzeit akzeptiert und geachtet.</p>
<p>Auch wenn man jetzt denken mag, dass es bei uns sehr ernst zuginge… Glauben Sie uns: bei uns wird viel une gerne gelacht, denn Lachen macht vieles leichter und erträglicher. Wir haben gelernt, unser Thema immer ernst, uns selbst aber nicht zu ernst zu nehmen !</p>
<p>Wir halten uns während der Gruppenabende an Regeln, die wir uns selbst auferlegt haben. Diese <a title="Über uns" href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/">12 Spielregeln im Umgang miteinander</a> wurden demokratisch ausgearbeitet. Und weil es immer wieder einmal dazu kommt, dass wir vergessen, diese Regeln zu 100 % zu beachten (außer der ersten Regel !), werden sie ab und an mal wieder vorgelesen. Sie liegen außerdem immer in gedruckter Form in der Stuhlkreismitte, gleich neben unserem FSG-Sparschwein. In dieses steckt jeder an Gruppenabenden so viel hinein, wie er sich leisten kann oder möchte. Der Erlös kommt <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gruppenaktivitaten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gruppenaktivitäten">Gruppenaktivitäten</a> zugute oder wird zum Begleichen sonstiger Kosten verwendet.</p>
<p><strong>Was ist noch zu sagen ?</strong></p>
<p>Jeder, der die Gruppenabende besucht, nimmt sich das mit nach Hause, was ihm zum Erhalt seiner <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/abstinenz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Abstinenz">Abstinenz</a> am Wichtigsten erscheint. Somit kann jeder Einzelne so viel zum <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gruppengesprach/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gruppengespräch">Gruppengespräch</a> beitragen, wie er möchte. Niemand wird gezwungen, etwas zu sagen; jeder gibt genau das über sich preis, was er preisgeben mag. Und wer viel in die Gruppe einbringt, kann auch viel mitnehmen für sich selbst &#8220;mitnehmen&#8221;.</p>
<p>Jeder Besucher der Gruppenabende wird mit <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/offenheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Offenheit">Offenheit</a> empfangen, sei es ein Gruppenmitglied oder auch ein Gruppenneuling. Eines aber setzen wir voraus, nämlich dass jeder <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/nuchtern/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with nüchtern">nüchtern</a>, also nicht unter dem Einfluss seines Suchtmittels stehend, den Gruppenabend besucht.</p>
<p>Daneben ist <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ehrlichkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ehrlichkeit">Ehrlichkeit</a> ist ein wichtiges Mittel, um Vertrauen zu schaffen. Wer die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/unwahrheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unwahrheit">Unwahrheit</a> sagt, schadet auf Dauer nicht nur der Gruppe, sondern in erster Linie sich selbst. Sich selbst gegenüber ehrlich zu sein trägt fundamental dazu bei, die eigene <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trockenheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Trockenheit">Trockenheit</a> beizubehalten und diese auf sichere Grundmauern zu stellen.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Die wichtigste Gruppenregel von allen ist jedoch, dass wir grundsätzlich alles, was in der Gruppe gesprochen wird, auch im Kreise der Gruppe belassen. Wir geben niemals über Gruppenmitglieder oder deren Probleme Auskunft, niemanden gegenüber.</span> Dies hat nichts mit <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/anonymitat/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Anonymität">Anonymität</a>, sondern einzig und allein mit Selbst- und Fremdschutz zu tun. Es geht ganz einfach niemanden etwas an, wenn jemand seine Probleme im Kreise der Gruppe ausbreitet und verarbeitet.</p>
<p>Und zu guter Letzt: Wenn Du zu uns kommt, musst Du Dich nicht sofort entscheiden, ob Du bleiben möchtest. Du kann gerne zwei-, dreimal die Gruppe besuchen, bevor Du Dich der Selbsthilfegruppe anschließt. In diesem Fall solltest Du jedoch die Gruppenabende regelmäßig besuchen, denn diese Besuche sollen Dir letztlich dabei <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/helfen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with helfen">helfen</a>, über Ereignisse innerhalb der Gruppe auf dem Laufenden zu bleiben. Mitreden kann nur, wer auch weiß, was gerade passiert. Und schliesslich ist <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/zuverlassigkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zuverlässigkeit">Zuverlässigkeit</a> eine, wenn nicht sogar <strong>die</strong> <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/vertrauensbildende-masnahme/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with vertrauensbildende Maßnahme">vertrauensbildende Maßnahme</a>.</p>
<p>Unsere 12 Spielregeln im Umgang miteinander findest Du <a title="Über uns" href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/">HIER</a><strong></strong></p>
<p><strong>Lutz Strzysio</strong></p>
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		<title>Gedanken zum Jahreswechsel</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 09:51:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Strzysio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Jahr 2011 neigt sich dem Ende zu. So fangen meistens die Jahresrückblicke an, die man jedes Jahr wieder hören oder lesen kann. Dann folgt die übliche Aufzählung von dem, was alles schrecklich schlecht war und von allem, was schrecklich gut war. Ich hatte auch diese Negativ/Positiv-Liste im Kopf, habe sie dann aber einfach wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1492" title="WeihnachtenBild2" src="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/wp-content/uploads/2011/12/WeihnachtenBild2.gif" alt="" width="83" height="126" />Das Jahr 2011 neigt sich dem Ende zu. So fangen meistens die Jahresrückblicke an, die man jedes Jahr wieder hören oder lesen kann. Dann folgt die übliche Aufzählung von dem, was alles schrecklich schlecht war und von allem, was schrecklich gut war.</p>
<p>Ich hatte auch diese Negativ/Positiv-Liste im Kopf, habe sie dann aber einfach wie man so schön sagt „entsorgt“. Denn nicht alles, was ich als positiv empfinde, muss ja auch immer gleich für alle anderen positiv sein. Und umgekehrt natürlich auch&#8230;<span id="more-1468"></span></p>
<p>Ganz im Gegensatz zu anderen Jahresabschlussbetrachtungen möchte ich meine niedergeschriebenen Gedanken damit beginnen, mich bei Euch zu bedanken. Danke, dass Ihr mir im letzten Jahr eure <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/aufmerksamkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aufmerksamkeit">Aufmerksamkeit</a> geschenkt habt, auch wenn es manchmal schwer fiel. Ich danke Euch für eure <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/unterstutzung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unterstützung">Unterstützung</a>, sei es bei der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gruppenvorstellung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gruppenvorstellung">Gruppenvorstellung</a> in der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/p5/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with P5">P5</a> in <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/elmshorn/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Elmshorn">Elmshorn</a>, für die Neugestaltung der Homepage oder bei der Ausrichtung unseres Jahresausfluges. Ich danke einfach allen, die auch im Kleinen dazu beigetragen haben, dass unsere Gruppe funktioniert. Danke einfach dafür, dass Ihr da seid !</p>
<p>Wir haben etwas erreicht. Das ist es, was wirklich wichtig ist. Wir alle sind unterschiedliche Wege gegangen und haben uns auf diesen Wegen immer wieder getroffen. Getroffen, um miteinander über das nachzudenken und zu sprechen, was jedem Einzelnen dabei hilft, auf seinem Weg zu bleiben. Es ist ein Weg, den jeder für sich geht, der aber zu einem gemeinsamen Ziel führt: Wir wollen den täglichen Problemen und  <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/belastungen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Belastungen">Belastungen</a>, aber auch den schönen Dingen, die uns passieren, mit hoch erhobenem Kopf begegnen. Wir wollen nicht den Kopf in den Nacken legen, um unsere Gefühle zu betäuben.</p>
<p>Nicht immer ist uns allen im letzten Jahr alles geglückt, was wir uns vorgenommen haben, nicht immer waren wir mit den Ergebnissen zufrieden, die wir angestrebt haben. Wir haben falsche <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/entscheidungen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entscheidungen">Entscheidungen</a> getroffen, wir haben richtige <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/entscheidungen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entscheidungen">Entscheidungen</a> getroffen. Aber immer wieder gelang es uns, mit klarem Kopf  das zu tun, was notwendig war, um ein gewisses Maß an <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/zufriedenheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zufriedenheit">Zufriedenheit</a> zu erlangen.</p>
<p>Keiner von uns ist ein „anderer Mensch“ geworden. Aber trotzdem haben wir uns verändert. Denn jedes Jahr hinterlässt Spuren an uns. <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/sichtbare-spuren/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with sichtbare Spuren">Sichtbare Spuren</a> an uns, aber noch viel mehr <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/unsichtbare-spuren/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with unsichtbare Spuren">unsichtbare Spuren</a> in uns. Oft nehmen wir selbst diese Spuren nicht wahr. Aber andere Menschen, die wir um uns haben, sehen oder spüren diese Veränderungen. Und wir können uns glücklich schätzen, wenn diese Menschen bereit dazu sind, uns ihre <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/wahrnehmung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wahrnehmung">Wahrnehmung</a> über uns mitzuteilen.</p>
<p><img class="size-full wp-image-1494 alignright" title="Schneemann40" src="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/wp-content/uploads/2011/12/Schneemann40.gif" alt="" width="143" height="143" />Wir kennen solche Menschen, die dazu bereit sind, uns durch ihr Zutun, durch ihre Aufmerksamkeit, zu <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/unterstutzen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with unterstützen">unterstützen</a>. Regelmäßig jeden Montag treffen wir uns alleine aus diesem Grund. Wir sind bereit, etwas zu geben und etwas zu nehmen. Weil wir wissen, wovon wir reden.</p>
<p>Mit der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/hoffnung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hoffnung">Hoffnung</a>, nein, mit der Gewissheit, dass das auch im nächsten Jahr so bleibt, wünsche ich Euch allen ein ruhiges Weihnachtsfest und einen fröhlichen Jahreswechsel.</p>
<p>Bis zum nächsten Gruppentreffen am 2. Januar 2012</p>
<p>verbleibe ich Euer</p>
<p>Gruppenleiter</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Und: Denkt mal an einander!</strong></span></p>
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		<title>Wer nicht am Abgrund steht, dem wachsen keine Flügel</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 11:15:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fred</dc:creator>
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		<description><![CDATA[FOCUS Magazin &#124; Nr. 30 (2003) &#8211; „Wer nicht am Abgrund steht, dem wachsen keine Flügel“ Montag, 21.07.2003, 00:00 · von FOCUS-Redakteur Bernhard Borgeest und Heiner Bayer Dämon Alkohol: Die Sucht beginnt schleichend. Und sie trifft viele. Drei trockene Trinker erzählen Von Bernhard Borgeest und Heiner Bayer Der Abdruck des Original-Artikels geschieht mit der freundlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>FOCUS Magazin | Nr. 30 (2003) &#8211; „Wer nicht am <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/abgrund/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Abgrund">Abgrund</a> steht, dem wachsen keine Flügel“</strong><br />
Montag, 21.07.2003, 00:00 · von FOCUS-Redakteur Bernhard Borgeest und Heiner Bayer</p>
<p><strong>Dämon <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkohol/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkohol">Alkohol</a>: Die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/sucht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sucht">Sucht</a> beginnt schleichend. Und sie trifft viele. Drei trockene <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trinker/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Trinker">Trinker</a> erzählen</strong></p>
<p>Von Bernhard Borgeest und Heiner Bayer<span id="more-1350"></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Der Abdruck des Original-Artikels geschieht mit der freundlichen Genehmigung von Herrn Bernhard Borgeest.<br />
</span></p>
<p><strong>Katrin Saß , 46, Schauspielerin</strong></p>
<p>Am 22. Juli feiert Katrin Saß ihren zweiten <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/geburtstag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Geburtstag">Geburtstag</a>, ihre Rückkehr ins <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/leben/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Leben">Leben</a>. Alle, die zu ihr gehalten haben, lädt sie ein in ihr Haus auf dem Land in Mecklenburg. Sie fährt <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/bier/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bier">Bier</a> auf, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/wein/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wein">Wein</a> und <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/schnaps/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Schnaps">Schnaps</a>. Ihr Gäste sollen zechen nach Herzenslust. Nur sie bleibt <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/nuchtern/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with nüchtern">nüchtern</a>, trinkt keinen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/tropfen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Tropfen">Tropfen</a>. Denn der 22. Juli 1998 ist der Tag, an dem sie <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trocken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with trocken">trocken</a> wurde.</p>
<p>In der DDR ist Katrin Saß ein Star. Sie tritt im Theater und in großen Defa-Filmen auf. 1982 gewinnt sie den Silbernen Bären. Sie spielt eine Kommissarin in „Polizeiruf 110“. Sie trinkt. Aber ist sie deshalb eine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trinkerin/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Trinkerin">Trinkerin</a>? Der, der und der, sagt sie sich, aber ich doch nicht!</p>
<p>Wenn sie trinkt, schnell und <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gierig/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with gierig">gierig</a>, wird sie ein anderer Mensch. Fängt an zu singen, lässt wüste Beschimpfungen los. Der nächste Tag ist immer furchtbar.</p>
<p>Nach der Wende bleiben die Engagements aus. Katrin Saß entdeckt, wie angenehm es ist, gleich morgens ein Bier zu kippen. Da leidet sie keine Schmerzen mehr. Sie lernt, ihren Alkoholspiegel zu halten, jede Stunde eine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/flasche/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Flasche">Flasche</a>. Eines Abends nimmt ihr Mann sie in den Arm und sagt: „Gratuliere, du hast heute noch nichts getrunken.“ Ihr Trick hat funktioniert. Sie kaut Pimentkörner, um ihre Fahne zu überdecken, bis ihre Zähne schwarz werden. „Es war ein Leben, das einsam war und voller Ängste.“</p>
<p>Als sie <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/betrunken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with betrunken">betrunken</a> auf der Feier zum 200. „Polizeiruf“ aufläuft, feuert sie der ORB. Sie torkelt in ihrem hellen Hosenanzug und ohne Geld durch <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/hamburg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hamburg">Hamburg</a>, stolpert in Pfützen, rettet sich heulend in eine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kneipe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kneipe">Kneipe</a>. „Na, Mädel“, sagt der Mann am <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/tresen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Tresen">Tresen</a>.</p>
<p>Zu Hause gibt sie es sich nun richtig. Tag und Nacht. Die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/sektflaschen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sektflaschen">Sektflaschen</a> und die Kästen mit dem Bier stellt sie ans Bett, damit sie nicht mehr in den Keller muss.</p>
<p>Einmal noch erhält sie eine kleine Rolle. Sie will die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/chance/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Chance">Chance</a> nutzen, zwingt sich zu einem kalten <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/entzug/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entzug">Entzug</a>. Ihr Körper rebelliert mit einem epileptischen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/anfall/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Anfall">Anfall</a>. Als sie erwacht, blutend und mit Schaum vor dem Mund, sieht sie weiße Kittel über sich und ihre Schwester. Sie spürt: Heute passiert etwas.</p>
<p>An diesem 22. Juli, während ihres Krampfanfalls, habe sie „Zwiesprache mit Gott“ gehalten. <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/todesangste/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Todesängste">Todesängste</a> habe sie ausgestanden, höllische <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/qualen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Qualen">Qualen</a>. Etwas gab ihr die Kraft, sich für das Leben zu entscheiden. Etwas, das größer und stärker war als sie selbst. Unter ihrer Bluse trägt sie heute ein Kreuz.</p>
<p>Katrin Saß gelang ein grandioses Comeback. Für „Heidi M.“ erhielt sie 2001 den Deutschen Filmpreis. Knapp sechs Millionen Kinozuschauer sahen sie in „Good Bye, Lenin!“ Sie ist berühmter, vielleicht auch besser denn je. „Ein Wunder“, sagt sie.</p>
<p>Zart und klar wirkt sie. Verletzlich manchmal. Bei öffentlichen Auftritten schützt sie sich mit einer dicken Schicht von Make-up. Sie trägt an einer Wunde, die jederzeit aufreißen kann. „Wenn ich wieder trinke“, sagt die 46-Jährige, „wird es eine grauenvolle <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/hollenfahrt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Höllenfahrt">Höllenfahrt</a>.“ Sie hat <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/angst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Angst">Angst</a> vor jeder Praline, denn sie könnte Schnaps enthalten, und ist dankbar für jeden Tag, an dem sie sich sagen kann – du lebst. „Wer nicht am Abgrund steht“, sagt Katrin Saß, „dem wachsen keine Flügel.“</p>
<p><strong>Rolf Bollmann, 63, Ex-Manager</strong></p>
<p>Der Alkohol war stets sein Freund. Er nahm ihm die Angst vorm Fliegen, inspirierte ihn auf seinen Meetings, verstärkte den Rausch des Erfolgs.Gemeinsam machten sie Karriere, schossen hoch in die obersten Etagen eines internationalen Chemiekonzerns.</p>
<p>Er klammerte sich an diesen Freund, der bald sein bester und irgendwann sein einziger wurde. Bis zwei Ehen zerbrochen waren, der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/job/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Job">Job</a> verloren, 14 Autos zu Schrott <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gefahren/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gefahren">gefahren</a>, das Vermögen versoffen. Bis er versuchte, sich in einem verdreckten Apartment in Caracas das Leben zu nehmen.</p>
<p>„Der Weg da runter“, sagt Rolf Bollmann heute, „ist heimtückisch, hinterfotzig und schleichend.“</p>
<p>Sein Begleiter schmeichelt sich ein in Gestalt von Dry Martinis, als Bollmann in den USA studiert. Er schmeckt süß nach Gallo Wine, wenn er in einem Cadillac voller Mädchen an den Strand fährt. In Mexiko brennt er sich als Tequila in die Kehle. In New York, wo der junge Betriebswirt seinen ersten Job findet, heißt sein Drink Bloody Mary. Cognac und teure <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/weine/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Weine">Weine</a> lernt Bollmann in Brüssel kennen. Damals ist er 32 Jahre alt und Marketingmanager für Europa, sein Schwiegervater ein Industrieller. Sonntags auf dem Golfplatz sieht er die Bälle doppelt.</p>
<p>Als sein Kumpan für gute Tage ihm <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/helfen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with helfen">helfen</a> soll, dem wachsenden Druck von Firma und <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/familie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Familie">Familie</a> standzuhalten, als der Alkohol Gefühle betäuben und Probleme lösen soll, wird er zum Problem. Als er ihn braucht, wird sein Freund zum Feind. Und Rolf Bollmann merkt es nicht einmal.</p>
<p>Morgens besänftigt er sein <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/zittern/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zittern">Zittern</a> mit einem Schuss <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/likor/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Likör">Likör</a> im Kaffee. Die Sekretärinnen, die ihn lange gedeckt hatten, reden schlecht über ihn. Kunden beschweren sich. Er wird angesprochen, leugnet vehement. Beim Lunch will er sich und dem Vice-President beweisen, dass er kein <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholiker/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholiker">Alkoholiker</a> ist, und trinkt ganz provozierend genau ein Glas Wein. Er schafft es, aber nur mit <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/hilfe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hilfe">Hilfe</a> der Valium-<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/tabletten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Tabletten">Tabletten</a> in seiner Tasche. Abends stellt er sich mit Dior-Anzug, Hermãs-Krawatte und Rolex-Uhr in eine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/bahnhofskneipe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bahnhofskneipe">Bahnhofskneipe</a> und säuft. Und schämt sich. „Es gibt im Deutschen das Wort <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/entschuldigung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entschuldigung">Entschuldigung</a>, aber nicht das Wort Entschämung“, sagt Bollmann. „<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/scham/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Scham">Scham</a> sitzt tiefer als <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/schuld/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Schuld">Schuld</a>.“</p>
<p>Als seine Frau die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kinder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kinder">Kinder</a> nimmt und ihn verlässt, heult er wie ein Schlosshund, tagelang. Um die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kinder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kinder">Kinder</a>, für die er längst kein fürsorglicher Vater mehr war.</p>
<p>Warum, so fragt er sich, gerät ausgerechnet er in den Strudel der Sucht? Warum können Kollegen und Bekannte anscheinend Alkohol <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/geniesen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Genießen">genießen</a>, während er <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/saufen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Saufen">saufen</a> muss? Vielleicht, weil es in den Genen steckt? Weil auch seine Mutter schon am Nachmittag ihre zwei <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/flaschen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Flaschen">Flaschen</a> Wein pichelte, um sich „einzusingen“ für ihre Auftritte an einer Operettenbühne? Vielleicht, weil er als Künstlersohn allzu empfindsam war für die harte Geschäftswelt? „Alkoholiker“, behauptet Bollmann, „sind intelligent, sensibel, gutherzig, idealistisch, perfektionistisch. Allesamt, im Extrem.“ Aber vielleicht ist es auch viel einfacher, und die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/droge/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Droge">Droge</a> schafft sich ihre Gründe selbst.</p>
<p>35 Jahre lang trinkt Bollmann und trudelt seinem Tod entgegen. In Venezuela schlägt er auf. Einsam, arbeitslos, abgemagert auf 50 Kilogramm. Zufällig findet ihn die Putzfrau, nachdem er eine Überdosis Tabletten geschluckt hat. Ärzte pumpen seinen Magen aus, und er wählt die letzte Telefonnummer, die ihm blieb. Es ist die seiner Schwester in Kalifornien. Zufällig geht nicht sie an den Apparat, sondern ein Mann, den sie vor wenigen Tagen kennen gelernt hat. Die Schwester hätte den Hilfesuchenden abgewimmelt, ihr Bekannter aber sagt: „Warten Sie. Wir sehen zu, was wir machen können.“ Der Mann ist ein <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trockener-alkoholiker/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with trockener Alkoholiker">trockener Alkoholiker</a>.</p>
<p>Die sieben Tage in einer amerikanischen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/entgiftungsstation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entgiftungsstation">Entgiftungsstation</a>, in einem Zimmer mit 20 Betten, Plastikbetttüchern und Plastikkopfkissen, werden die wichtigsten in Bollmanns Leben. „Sie brachten mich zur <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ehrlichkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ehrlichkeit">Ehrlichkeit</a>, zur <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/demut/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Demut">Demut</a> und zur totalen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kapitulation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kapitulation">Kapitulation</a>.“</p>
<p>Seit seiner Umkehr im Frühjahr 1992 hat der ehemalige Manager Tausende von Sitzungen in einer <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbsthilfegruppe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbsthilfegruppe">Selbsthilfegruppe</a> besucht. Nun hilft er selbst. Gemeinsam mit anderen Aussteigern gründete er den Verein FABA und eröffnete 17 <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/beratungsstellen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Beratungsstellen">Beratungsstellen</a> in ganz Deutschland. Er bringt das Magazin „Halt!“ heraus und träumt davon, ein <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/therapiezentrum/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Therapiezentrum">Therapiezentrum</a> nach Vorbild der Betty-Ford-<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/klinik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Klinik">Klinik</a> in Rancho Mirage/Kalifornien aufzubauen.</p>
<p>Bollmann lebt heute in Wolfratshausen bei München. Er hat wieder Kontakt zu seinen Kindern. Und er hat gelernt, sich zu mögen. „Kein Alkoholiker, der noch trinkt, mag sich“, sagt der 63-Jährige. „Denn ich zerstöre nur etwas, was ich nicht mag.“</p>
<p><strong>Claudia Scharl , 35, Hausfrau</strong></p>
<p>Der Satz, nach dem kein Halten mehr ist, trifft sie wie ein Pfeil. Ihr Schwiegervater sagt ihn: „Hör auf zu heulen, so schlimm war das nicht!“ Es ist der gleiche Satz, den ihr Vater zu sagte, wenn er sie geschlagen hatte, „dass es nur so spritzte“.</p>
<p>Von diesem Moment an trinkt sie nur noch. Vier Tage lang. Bis ihr Mann ihr die Kinder nimmt und sie zur Schwägerin bringt. Bis sie wie wahnsinnig vom Entzug durch das Haus läuft und endlich zur Besinnung kommt. Bis sie endlich, endlich zum Hörer greift und selbst den ersten Schritt tut. Bis sie bei der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/therapeutin/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Therapeutin">Therapeutin</a> anruft.</p>
<p>1996 fängt es an. Die anderen Arbeiterinnen in der Polsterfabrik quälen sie. Zerschneiden ihr den <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/stoff/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Stoff">Stoff</a>, verstecken Schablonen. Am Abend braucht sie Wein oder Bier, zum Abschalten. Es gibt Pausen beim Saufen. Zumindest während ihrer Schwangerschaften. Als ihr Kleiner mit drei Monaten wegen eines Leistenbruchs in die Klinik muss und die Ärzte ihr Vorwürfe machen, fällt sie wieder in ihr Loch.</p>
<p>Sie trinkt <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/heimlich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with heimlich">heimlich</a>, immer allein, abends, wenn die Kinder schlafen und der Mann aus dem Haus ist. Sie trinkt <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/wodka/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wodka">Wodka</a>, weil sie gehört hat, den rieche man nicht. Die Flaschen kauft sie mal da, mal dort. Bei Norma, Aldi, ExtraMarkt, Minimal, Neukauf oder Plus. Sie versteckt ihre <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/rationen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rationen">Rationen</a>. Packt den Schnaps in die Krüge auf dem Küchenregal oder füllt ihn in Wasserflaschen um. Oft kommt ihr Mann ihr auf die Schliche und schüttet Salz in ihre Vorräte.</p>
<p>Ihr Mann versucht zu helfen und ist doch <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/hilflos/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with hilflos">hilflos</a>. Er stützt ihre Heile-Welt-Fassade, findet <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ausreden/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ausreden">Ausreden</a> vor den Verwandten. Im Dorf <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trinken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with trinken">trinken</a> viele, doch „eine, die sauft“, gilt als Schande. Er beschwört sie aufzuhören, schimpft, schreit. Er droht, sie zu verlassen. Aber sie weiß: Er wird es nicht tun. Immer wieder fragt er: „Warum trinkst du?“ Immer wieder antwortet sie: „Ich weiß es nicht.“</p>
<p>Manchmal steht sie vor dem Spiegel und sagt sich: „Warum bist du eigentlich auf der Welt? Damit alle auf dir herumtrampeln?“ Sie fühlt sich von allen verlassen. Wenn das Radio ein trauriges Lied spielt, weint sie. Und ihre dreijährige Tochter fragt: „Mama, hast wieder Bauchweh?“</p>
<p>Vor einem Jahr ist Claudia Scharl, 35, ausgebrochen aus dem Gefängnis ihrer <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/heimlichkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Heimlichkeit">Heimlichkeit</a>. Jede Woche besucht sie ihre Selbsthilfegruppe und fährt die 60 Kilometer nach München zu ihrer Therapeutin. Den Nachbarn, die bereit sind zuzuhören, erklärt sie, wie das ist mit dem Alkohol. Sie macht die Erfahrung: Je ehrlicher sie ist, desto weniger zerreißen sich die Leute das Maul.</p>
<p>Auf einmal hat sie Zeit und Kraft. An der Schule bietet sie nachmittags Kinderturnen an. Als sie selbst Kind war, war Sport ihre Rettung. Heute hat sie den Mut, sich zu wehren, wenn ihre Verwandtschaft sie in Beschlag nehmen will. Sie trotzt den Sticheleien von Schwiegereltern und Schwägerin.</p>
<p>Für einige Menschen war sie bequemer, als sie noch getrunken hat.</p>
<p><em>„Wenn ich nüchtern war, bekam ich sofort Magenschmerzen. Ich dachte: Ich brauche Bier, oder ich sterbe. Die depressiven <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/phasen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Phasen">Phasen</a>, diese Löcher, waren furchtbar“ – <strong>Katrin Saß</strong></em></p>
<p><em>„Man trinkt auch, weil man Erfolg hat. Wenn ich ganz oben war, musste ich noch einen draufsetzen“ – <strong>Rolf Bollmann</strong></em></p>
<p><em>„Gerade die, die selbst ein Problem haben, sagen: Geh weiter, trink doch noch eine Halbe, stell dich nicht so an“ – <strong>Claudia Scharl</strong></em></p>
<p><strong>Quelle:</strong> <a title="http://www.focus.de/panorama/reportage/reportage-wer-nicht-am-abgrund-steht-dem-wachsen-keine-fluegel_aid_197810.html" href="http://www.focus.de/panorama/reportage/reportage-wer-nicht-am-abgrund-steht-dem-wachsen-keine-fluegel_aid_197810.html" target="_blank">http://www.focus.de/panorama/reportage/reportage-wer-nicht-am-abgrund-steht-dem-wachsen-keine-fluegel_aid_197810.html</a></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Der Abdruck des Original-Artikels geschieht mit der freundlichen Genehmigung von Herrn Bernhard Borgeest.<br />
</span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Eine Raucherkarriere (geht nach langer Zeit zu Ende)</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 10:50:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fred</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meine Raucherkarriere begann, wie viele andere auch, in Jugendzeiten. Sylt, Hörnum, Fünf-Städte-Heim, Elmshorner Roulette. Kennt Ihr noch diese bunten Knallteppiche, die man Silvester gerne anzündet ? Genau die ! Einzelteile davon hatten die verniedlichende Bezeichnung &#8220;Piepmanscher&#8221;, jedenfalls bei uns Jugendlichen. Und sie passten einzeln so schön in eine selbstgedrehte Zigarette; mal weiter vorn, mal weiter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/raucherkarriere/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Raucherkarriere">Raucherkarriere</a> begann, wie viele andere auch, in Jugendzeiten. Sylt, Hörnum, Fünf-Städte-<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/heim/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Heim">Heim</a>, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/elmshorner/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Elmshorner">Elmshorner</a> Roulette.</p>
<p>Kennt Ihr noch diese bunten Knallteppiche, die man Silvester gerne anzündet ? Genau die ! Einzelteile davon hatten die verniedlichende Bezeichnung &#8220;Piepmanscher&#8221;, jedenfalls bei uns Jugendlichen. Und sie passten einzeln so schön in eine selbstgedrehte <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/zigarette/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zigarette">Zigarette</a>; mal weiter vorn, mal weiter hinten. <span id="more-1205"></span>Beim Elmshorner Roulette hatte dann derjenige verloren, bei dem der &#8220;Piepmanscher&#8221; knallte. Dann zahlte man eine D-Mark in &#8220;den&#8221; Topf, aus dem dann wieder <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/zigaretten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zigaretten">Zigaretten</a> und <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/getranke/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Getränke">Getränke</a> gekauft wurden.</p>
<p>So war das damals: Man wollte dazugehören, Spaß haben. Und ja: ICH gehörte dazu, hatte Spaß und war natürlich mega-cool&#8230;                  &#8230;mit 15 Jahren.</p>
<p>Gut, Elmshorner Roulette wurde jetzt nicht rund um die Uhr gespielt, aber Zigaretten wurden als Zeichen der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/coolness/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Coolness">Coolness</a> geraucht, nicht des Geschmackes wegen; versteckt, versteht sich, so dass kein Nachbar oder Erwachsener uns dabei sehen konnte. Das hätte sonst mörderischen Ärger mit den Alten gegeben&#8230;</p>
<p>Später gehörte das <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/rauchen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rauchen">Rauchen</a> eben dazu, mit 18 Jahren dann ja auch &#8220;legal&#8221; und in aller Öffentlichkeit. Billig war&#8217;s ja auch: 2 D-Mark für 20 Zigaretten. Cool. Männlich. Die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/fluppe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fluppe">Fluppe</a> so zwischen den Lippen, ziehen ohne die Zigarette anzufassen.</p>
<p>Irgendwann dachte man nicht mehr darüber nach, ob Rauchen cool sei. Nein, man tat es einfach, so wie Atmen, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/essen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Essen">Essen</a> oder <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trinken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with trinken">Trinken</a>.</p>
<p>Meinen Sport beeinträchtigte das nicht; viele meiner Mannschaftskameraden rauchten, eigentlich fast alle, wenn ich so darüber nachdenke. Die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/nichtraucher/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Nichtraucher">Nichtraucher</a> waren in der Minderheit. In den Halbzeitpausen flitzten wir schnell aus der Halle, zum Eingang, &#8220;schnell eine rauchen&#8221;. Anschliessend wieder zurück zum Spiel: sprinten, abrackern, alles kein Problem. Nach einigen Jahren fing es beim Sprinten aber doch ein kleines Bißchen an in der Lunge zu rasseln, nicht doll, nicht schlimm, aber eben schon ein wenig spürbar. Das war für mich der Grund endlich von den stärksten <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/filterzigaretten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Filterzigaretten">Filterzigaretten</a>, die es damals gab, auf leichtere umzusteigen, mit weniger <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/nikotin/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Nikotin">Nikotin</a> und weniger <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kondensat/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kondensat">Kondensat</a>. Es dauerte aber eine ganze Weile, bis mir diese leichten &#8220;<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/fluppen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fluppen">Fluppen</a>&#8221; genauso stark vorkamen wie die stärkeren. Und das <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/lungenrasseln/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Lungenrasseln">Lungenrasseln</a> beim Sport war vorbei. Alles war gut.</p>
<p>Damals qualmte ich auch überall, wo&#8217;s nur eben möglich war. Man durfte ja früher auch noch fast überall rauchen: in Restaurants, im Kino, in Foyers von Sporthallen. Das war natürlich sehr praktisch. Zuhause rauchte ich entsprechend auch überall: im Wohnzimmer, im Arbeitszimmer, in der Küche, ja sogar in der Badewanne. Irgendwann stellte ich aber mit Erschrecken fest, das die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/nikotinablagerungen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Nikotinablagerungen">Nikotinablagerungen</a> echt schlimm aussahen und eine Wohnungsrenovierung arbeitsmäßig in keiner Relation zum schnellen Genuss einer Zigarette stand. Und die Renovierung war das eine, das Reinigen meines Computers, meiner Ordner, meiner Wandbilder, das andere. Lästig. Blöd. Aufwändig.</p>
<p>Und da ich ja nun von Natur aus ein Mensch bin, der eher versucht, unnötige Arbeiten zu vermeiden, beschloss ich, nicht mehr in der ganzen Wohnung zu rauchen, sondern nur noch im Arbeitszimmer. Dort stand mein <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/computer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Computer">Computer</a>. Dort verbrachte ich Stunden, sei es beruflich, sei es privat. Und somit gab es nur noch ein Zimmer, das renoviert werden musste. Cool. Auf Geburtstagen mussten nun alle (rauchenden) Gäste ins Arbeitszimmer &#8220;rübermachen&#8221;, aber niemand beschwerte sich, niemand nahm mir das krumm, alle verstanden meine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/beweggrunde/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Beweggründe">Beweggründe</a>. Diese <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/massnahme/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Massnahme">Massnahme</a> war ja auch nicht gegen das Rauchen gerichtet, sondern einzig als renovierungsvermeidende <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/masnahme/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Maßnahme">Maßnahme</a> gedacht. Und dafür hatte jeder Verständnis.</p>
<p>Da nun aber ja vermehrt im Arbeitszimmer geraucht wurde, vergilbte dieses Zimmer auch entsprechend schnell und stark, alle darin enthaltenden Gegenstände und Gerätschaften gleich mit. Mein Computer war plötzlich nicht mehr beige, sondern gelb, mein reflektierender Computer-Monitor war wie von Zauberhand plötzlich &#8220;entspiegelt&#8221;. Mann, war das Scheiße ! Nach einiger Zeit konnte ich das einfach nicht mehr ertragen, diesen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gilb/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gilb">Gilb</a>, dieses Kleben, dieses Aussehen ! Als ich mir dann ohnehin einen neuen Computer zulegen wollte, fiel mir die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/entscheidung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entscheidung">Entscheidung</a>, auch im Arbeitszimmer nicht mehr zu rauchen, sondern nur noch draußen, extrem leicht. Das Arbeitszimmer grenzte ja an den überdachten Balkon. Abends am Computer, während des Spielens mit Freunden, war alles ganz einfach: Fenster komplett aufgemacht, kurz den Arsch über die Fensterbank geschwungen und Voilà: Willkommen Zigarette ! Good-Bye Renovierung !</p>
<p>Auf Geburtstagen und anderen gesellschaftlich wichtigen Veranstaltungen innerhalb meiner vier Wände durfte dann auch nicht mehr drinnen geraucht werden, aber auch das nahm mir komischerweise niemand übel. Cool ! Rauchen ja, aber eben drinnen nicht ! Im Winter und bei Regen war das zwar ungemütlich, aber ich wollte ja auch nicht auf dem Balkon übernachten. Bei ganz fiesem Wetter überlegte ich mir dann eben genau, ob ich mir das antun wollte oder eben nicht. Der Balkon war zwar überdacht, aber bei norddeutschem Schiet-Wetter eben nicht gerade kuschelig.</p>
<p>Ich denke, dass das Verlagern des Rauchens nach Draußen der Grund dafür sein dürfte, dass ich nie mehr als 15 Zigaretten am Tag geraucht habe; leichte mit wenig Nikotin und wenig Kondensat. Gut, auf <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/parties/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Parties">Parties</a> habe ich dann auch mal mehr gequalmt, aber im Schnitt war es immer weniger als eine Schachtel pro Tag. Trotzdem machten sich relativ schnell die Preissteigerungen aufgrund der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/tabaksteuererhohungen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Tabaksteuererhöhungen">Tabaksteuererhöhungen</a> bemerkbar: von ursprünglich 2 D-Mark mit teilweise über 20 Zigaretten pro Schachtel bis heute auf über 5 Euro für teilweise nur noch 16 Zigaretten pro Box.</p>
<p>Eigentlich habe ich mir nie so wirklich Gedanken über meine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gesundheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheit">Gesundheit</a> gemacht, eher über das viele Geld, das ich im Laufe meiner Raucherkarriere in die Atmosphäre geblasen habe. Natürlich wusste ich immer, dass Rauchen schädlich ist, insbesondere, wenn man 33 Jahre geraucht hat&#8230; Und ja ! Natürlich kenne ich die Bilder von <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/raucherlungen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Raucherlungen">Raucherlungen</a> und offenen Beinen ! Trotzdem war das Rauchen für mich in erster Linie teuer, erst in zweiter Linie ungesund. Und in letzter Zeit auch schwieriger, weil fast Rauchen mittlerweile fast überall geächtet, sprich: verboten, ist: in öffentlichen Einrichtungen, in der Firma, in Restaurants, in <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kneipen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kneipen">Kneipen</a>, im Kino&#8230; Keine Zigarette mehr &#8220;danach&#8221; oder &#8220;dazu&#8221;: nicht direkt nach dem Essen am Tisch, nicht nach dem Kino im Foyer, nicht zum Kaffee im <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/lokal/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Lokal">Lokal</a>.</p>
<p>Wie es der Zufall so wollte, zog ich mit meiner Frau in eine wunderschöne Wohnung mit großer Dachterrasse; leider kein Stück überdacht, auch der Türeingang nicht. Das hatte zur Folge, dass es bei Herbst- oder Schneestürmen schon manches Mal passierte, dass ich einen Tag mal nicht rauchte oder aber auch nur extrem wenig: 2 oder 3 Zigaretten, hastig &#8220;durchgezogen&#8221; und dann auch nur 2 oder 3 Züge&#8230;</p>
<p>Tja, und dann zog ich das große Los ! Meine Frau bekam eine Anstellung bei einem großen Zigarettenkonzern und Mitarbeiterzigaretten gab es kostenlos ! 3 Stangen pro Monat ! Mehr Zigaretten als ich pro Monat zum Glücklichsein brauchte ! Zum Null-Tarif ! Und ich hatte so viel mehr Geld pro Monat im Portemonnaie ! Der Himmel auf Erden ! Das wahrgewordene <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/raucher/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Raucher">Raucher</a>-Paradies !</p>
<p>&#8230;bis meine Frau eines Tages den <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/job/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Job">Job</a> wechselte&#8230;</p>
<p>Wie viele Zigaretten habe ich noch ? Wie lange komme ich damit noch aus ? Will ich wirklich wieder über 5 Euro pro Schachtel zahlen ? Will ich wirklich wieder weniger Geld in der Tasche haben, weil ich rauche ? Was mache ich jetzt ? Fragen, auf die ich eine Antwort suchte, suchen musste.</p>
<p>Die Fakten zu diesem Zeitpunkt:</p>
<ul>
<li>ich bin kein <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kettenraucher/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kettenraucher">Kettenraucher</a></li>
<li>ich komme Stunden, notfalls auch länger ohne Zigarette aus ohne zum Werwolf zu werden</li>
<li>bei schlechtem Wetter verkneife ich mir das Rauchen doch auch</li>
<li>ich möchte kein Geld mehr dafür ausgeben</li>
<li>gesund ist Rauchen ja auch nicht wirklich</li>
<li>meine Frau möchte mich vielleicht ja auch mal küssen, ohne dass ich nach einem alten <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/aschenbecher/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aschenbecher">Aschenbecher</a> rieche</li>
<li>noch habe ich keine Probleme durch das Rauchen, keine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/durchblutungstorungen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Durchblutungstörungen">Durchblutungstörungen</a>, keine offenen Beine&#8230;</li>
</ul>
<p>Tja, so gesehen, sollte ich jetzt die Zigaretten aufrauchen, die ich noch habe und gut ist&#8217;s. Ende. Basta. Nägel mit Köpfen machen. Endlich <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/aufhoren/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aufhören">aufhören</a>. Solange es gesundheitlich auch noch nicht zu spät ist. Ich werde ja auch nicht jünger. Keine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ausreden/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ausreden">Ausreden</a> mehr suchen, warum es gerade jetzt mit dem <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/aufhoren/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aufhören">Aufhören</a> nicht passt. OK ! Höre ich also auf ! Wirklich !</p>
<p>Meine Frau fragt mich, ob ich das denn auch wirklich wolle. Ja, klar. Ist doch scheiß-teuer ! Und ich wollte es doch schon immer&#8230;</p>
<p>Ob ich das denn auch wirklich schaffen würde ? Klaro ! Wenn ich es will ?!?! Wird nicht einfach, aber ja, ich will es ! Nicht wegen der Nikotin-<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/abhangigkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Abhängigkeit">Abhängigkeit</a>, sondern wegen der damit verbundenen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/rituale/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rituale">Rituale</a>, die man aufgeben muss: TV-Werbepause ? Super. Schnell mal eine Zigarette geholt, an der Dachterassentür angezündet und auf dem Handy Nachrichten und eMails gelesen. Lange Autofahrt beendet ? Dann erstmal kurz eine Zigarette rauchen. Gut gegessen ? Die Zigarette danach ist so schön. Muss man die Zigarette danach denn wirklich haben ? Wahrscheinlich nicht. Ich glaube eher, dass es sich dabei um ein liebgewonnenes <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ritual/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritual">Ritual</a> handelt. Eine Gewohnheit. Ein (tückischer) <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/automatismus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Automatismus">Automatismus</a>. Ein Laster. Schwer wieder loszuwerden dieses Biest.</p>
<p>Die Zigaretten werden täglich  weniger. Meine Frau fragt mich immer wieder mal, ob ich &#8220;es&#8221; denn auch wirklich schaffen werde. Klar schaffe ich das ! Ich will es ja ! Aber bitte, liebste Gattin, nicht permanent fragen, wie es mir geht, ob es mir gut geht, wie ich &#8220;drauf&#8221; bin. Keine Fragen bitte. Nicht fragen, ob mir die Zigarette fehlt oder ob ich schon &#8220;was&#8221; merke, ok ? Bitte nicht solche Fragen stellen. Einfach weitermachen im <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/leben/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Leben">Leben</a>, so, als wäre alles beim Alten, als würde ich noch rauchen. Wenn es soweit ist. OK ?</p>
<p>Am Sonntag, den 13.11.2011 ist es dann so weit. Mitternacht. Nächsten Tag muss ich wieder arbeiten. Jetzt noch schnell eine Zigarette vor dem Zubettgehen rauchen und dabei die letzten News lesen: Spiegel Online, Heise News. Mein Ritual. Habe noch vier Zigaretten neben der, die ich gerade rauche. Rauche ich die restlichen Zigaretten morgen noch ? Oder werfe ich sie einfach weg ? Oder behalte ich sie als Mahnung oder als Zeugnis, dass ich es geschafft habe, mit dem Rauchen aufzuhören ? Ich werde sie behalten und nicht mehr rauchen. Punkt. Gute Nacht.</p>
<p>Am nächsten Tag, am Montag, geht alles klar. Niemandem fällt auf, dass ich nicht rauche.</p>
<p>Am Dienstag fällt es wieder niemandem auf, dass ich mir keine Zigarette anstecke. Wunderbar, dann spricht mich auch niemand darauf an. Wie gerne hätte ich aber doch eine Zigarette geraucht. So wie immer, mit den Kollegen, vor meinem Bürofenster Dienstgespräche haltend. Nach Feierabend leide ich schon mehr; würde einerseits gerne rauchen, will es andererseits auch nicht. Nein ! Ich halte durch ! Ich will durchhalten !</p>
<p>Am Mittwoch wird&#8217;s schlimm. Sehr schlimm für meine Verhältnisse ! Nicht, dass ich die Wände hochlaufe, aber ich würde jetzt sooooooooooo gerne eine Zigarette rauchen. Ich denke alle paar Minuten daran, wie es wäre&#8230; Aber ich bin ja ein harter Kerl ! Ich schaffe das ! Ich schaffe alles, was ich mir vornehme ! Ich halte das durch !</p>
<p>Am Donnerstag ist das Gröbste überstanden: Ich denke nicht mehr permanent daran, wie es wäre, mir eine Zigarette anzuzünden. Die Lage entspannt sich, die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/entzugserscheinungen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entzugserscheinungen">Entzugserscheinungen</a> ebben ab. Die Kollegen fragen, ob ich nicht mehr rauche&#8230;</p>
<p>Jetzt bin ich die dritte Woche &#8220;clean&#8221; und ich will unter keinen Umständen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ruckfallig/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with rückfällig">rückfällig</a> werden. Die vier Zigaretten habe ich noch. Der Aschenbecher auf der Dachterrasse ist immer noch voll. Symbole. Ich werde diese am kommenden Wochenende entsorgen. Endgültig.</p>
<p>Ich schaffe es ! Ich will es schaffen ! Alleine schon, um diese Zeilen hier nicht zur Makulatur verkommen zu lassen.</p>
<p>Aber niemals werde ich so ein blöder, militanter Nichtraucher, versprochen !!!</p>
<p><strong>Fred</strong></p>
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		<title>Erschreckend (aber) amtlich&#8230;</title>
		<link>http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/2011/11/30/erschreckendend-aber-amtlich/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 15:13:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fred</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abhängigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
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		<description><![CDATA[Aus dem Glossar des Bundesministeriums für Gesundheit Alkohol 9,5 Mio. Menschen in Deutschland konsumieren Alkohol in gesundheitlich riskanter Form. Etwa 1,3 Mio. Menschen gelten als alkoholabhängig. Nur etwa 10 Prozent unterziehen sich einer Therapie &#8211; oft erst viel zu spät nach 10 bis 15 Jahren einer Abhängigkeit. Jedes Jahr sterben in Deutschland nach neuen Berechnungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Aus dem Glossar des Bundesministeriums für <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gesundheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheit">Gesundheit</a></strong></h1>
<h2><strong><a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkohol/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkohol">Alkohol</a></strong></h2>
<p>9,5 Mio. Menschen in Deutschland konsumieren Alkohol in gesundheitlich riskanter Form. Etwa 1,3 Mio. Menschen gelten als alkoholabhängig. Nur etwa 10 Prozent unterziehen sich einer <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/therapie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Therapie">Therapie</a> &#8211; oft erst viel zu spät nach 10 bis 15 Jahren einer <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/abhangigkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Abhängigkeit">Abhängigkeit</a>.</p>
<p>Jedes Jahr sterben in Deutschland nach neuen Berechnungen mindestens 73.000 Menschen an den Folgen ihres Alkoholmissbrauchs.<span id="more-1147"></span></p>
<p>In der Gesellschaft herrscht eine weit verbreitete <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/unkritisch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with unkritisch">unkritisch</a> positive Einstellung zum Alkohol vor. Durchschnittlich werden pro Kopf der Bevölkerung jährlich zehn Liter reinen Alkohols konsumiert. Gegenüber den Vorjahren ist eine leicht rückläufige <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/tendenz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Tendenz">Tendenz</a> im <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholkonsum/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholkonsum">Alkoholkonsum</a> zu registrieren. Dennoch liegt Deutschland im internationalen Vergleich unverändert im oberen Zehntel.</p>
<p><strong>Quelle:</strong> Bundesministerium für Gesundheit / 2011<br />
<a title="http://www.bmg.bund.de/glossarbegriffe/a/alkohol.html" href="http://www.bmg.bund.de/glossarbegriffe/a/alkohol.html" target="_blank">http://www.bmg.bund.de/glossarbegriffe/a/alkohol.html</a></p>
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		<title>P5 – Wieder einmal in den Spiegel schauen&#8230;</title>
		<link>http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/2011/11/12/12-november-2011-p5-%e2%80%93-wieder-einmal-in-den-spiegel-schauen/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 21:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Strzysio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
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		<description><![CDATA[Donnerstag. Gleich 18.00 Uhr. Ralph wird wohl gleich da sein, um mich abzuholen. Ich bin ziemlich erledigt, denn der Tag war lang. Halb 6 aufstehen, zum Dienst, Stress, ein paar unangenehme Dinge, die nicht gerade zu meinem Wohlbefinden beigetragen haben. Feierabend, nach Hause, kurz was essen und wieder los. Weil ich es so haben will. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Donnerstag. Gleich 18.00 Uhr. Ralph wird wohl gleich da sein, um mich abzuholen. Ich bin ziemlich erledigt, denn der Tag war lang. Halb 6 aufstehen, zum Dienst, Stress, ein paar unangenehme Dinge, die nicht gerade zu meinem Wohlbefinden beigetragen haben. Feierabend, nach Hause, kurz was <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/essen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Essen">essen</a> und wieder los. Weil ich es so haben will. Lichtblick: Ralph ist mit ganzem Herzen dabei, wir ergänzen uns gut. Wobei?<span id="more-24"></span></p>
<p>Mal wieder Selbsthilfegruppenvorstellung im <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/klinikum/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Klinikum">Klinikum</a> in <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/elmshorn/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Elmshorn">Elmshorn</a>, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/p5/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with P5">P5</a>, erste Station für Menschen, die mehr oder weniger „<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/freiwillig/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with freiwillig">freiwillig</a>“ dort sind, um etwas gegen ihre <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/sucht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sucht">Sucht</a> zu unternehmen. Menschen unterschiedlichster Couleur, unterschiedlichsten Alters und unterchiedlichsten Standes. Menschen mit Alkoholproblemen, mit <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/medikamentenabhangigkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medikamentenabhängigkeit">Medikamentenabhängigkeit</a>, übermäßigem <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/drogenkonsum/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Drogenkonsum">Drogenkonsum</a> und anderen psychischen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/erkrankungen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Erkrankungen">Erkrankungen</a> wie zum Beispiel <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/depressionen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Depressionen">Depressionen</a>.</p>
<p>Menschen, die dort sind, weil sie auf <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/hilfe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hilfe">Hilfe</a> durch geschulte Mediziner und Therapeuten, einfühlsame Pflegerinnen und Pfleger hoffen. Irgendwann, so schnell wie möglich, am liebsten sofort, wieder ein <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/leben/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Leben">Leben</a> in „<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/normalitat/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Normalität">Normalität</a>“ zu führen. Unterschiedlichste <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/beweggrunde/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Beweggründe">Beweggründe</a>, dort zu sein. Aber immer mehr oder weniger das gleiche Ziel: Endlich ohne <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/suchtmittel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Suchtmittel">Suchtmittel</a> das <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/leben/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Leben">Leben</a> meistern, endlich dunkle Gedanken durch <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/zuversicht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zuversicht">Zuversicht</a> zu ersetzen.</p>
<p>Und dann kommen da Welche „von draußen“. Von <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/suchtselbsthilfegruppen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Suchtselbsthilfegruppen">Suchtselbsthilfegruppen</a>. Aus <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gluckstadt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glückstadt">Glückstadt</a>, ziemlich weit weg, für fast alle Patienten der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/station-p5/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Station P5">Station P5</a> kein Ziel für einen Neuanfang nach der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/entgiftung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entgiftung">Entgiftung</a>.</p>
<p>Ralph ist pünktlich da. Ich habe ganz einfach keine Lust, bin müde, unentschlossen und habe auch ein Recht dazu. Aber irgendwie doch motiviert, diese selbst auferlegte Aufgabe zufriedenstellend zu erfüllen. Zufriedenstellend für die Menschen in der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/klinik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Klinik">Klinik</a>, zufriedenstellend für Ralph, vor allem aber auch für mich. Denn ich gehe dort nicht nur hin, um wildfremden Menschen etwas über „unsere“ <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbsthilfegruppe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbsthilfegruppe">Selbsthilfegruppe</a> und deren Prinzipien zu erzählen, sondern auch, um selbst zufriedener zu werden.</p>
<p>Unsere Fahrt dauert 20 Minuten. Wir müssen uns vorher nicht abstimmen, was wir wie den Leuten erzählen. Wir haben unsere eigene <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/strategie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Strategie">Strategie</a>, die sich nicht ändert, weil sie (fast immer) erfolgreich ist. Um viertel vor 7 geht’s dann los. Eine gute Stunde dauert jede <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gruppenvorstellung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gruppenvorstellung">Gruppenvorstellung</a>. Spätestens viertel vor 8 ist Schluß. Normalerweise.<br />
Im Grunde machen wir nicht viel anders, als bei uns in der Gruppe. Wir geben etwas von uns preis und erwarten das gleiche auch von unserem Gegenüber. Dabei gibt es keine Marschroute, keine besonderen Regeln. Nur zwei wirklich Wichtige: <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ehrlichkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ehrlichkeit">Ehrlichkeit</a>. <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/authentizitat/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Authentizität">Authentizität</a>.</p>
<p>Wir versuchen, unser Gegenüber, den Patienten, den Menschen in den Mittelpunkt zu ziehen, ohne das wir selbst zu dominant sind. Ralph und ich erzählen, wie wir zum <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkohol/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkohol">Alkohol</a> gekommen sind, wie wir <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/suchtig/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with süchtig">süchtig</a> geworden sind, was wir unternehmen, um so lange wie möglich, wenn möglich für immer, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trocken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with trocken">trocken</a> zu bleiben. Wir erzählen unser Leben. Ernsthaft, ohne etwas ins Lächerliche zu ziehen oder etwas zu beschönigen,ohne Überheblichkeit, ohne <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/stolz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Stolz">Stolz</a>.</p>
<p>Und versuchen dann die Menschen auf der anderen Seite des Tisches dazu zu bewegen, über ihre Erfahrungen, über ihr Leben, über ihre Vorstellungen, was nach dem <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/klinikaufenthalt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Klinikaufenthalt">Klinikaufenthalt</a> kommen kann, zu berichten. Und sie erzählen. Fast immer. Weil sie endlich erzählen dürfen, weil sie gehört werden. Weil ihnen Menschen zuhören, die wissen, wovon sie reden. Weil alle, auf der einen wie auch auf der anderen Seite des Tisches, gleiche Ziele verfolgen. Endlich glücklich zu leben, ohne Suchtmittel, sozusagen zurück auf die Sonnenseite.</p>
<p>Ja, ich weiß, der Leser wird sich denken: Wieso sagt der denn andere Seite des Tisches? Ist das nicht überheblich, diskriminierend, abwertend?<br />
Nein, ist es nicht, denn es liegt sicher in der Natur der Sache, dass sich eine fest gefügte Gruppe, wie es die Patienten der P5 in ihrem <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/schicksal/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Schicksal">Schicksal</a> nun einmal sind, unbewusst und ungewollt von denen, die da von draußen kommen, distanzieren.<br />
Es braucht immer etwas Überzeugungskraft, die räumliche Distanz zwischen „Uns und Denen“ zu überbrücken, indem wir sie bitten, doch bei uns Platz zu nehmen oder die zwischen „Uns und Denen“ frei gebliebenen Stühle zu besetzen.</p>
<p>Auch heute ist es wieder so, wie es immer ist. Zumindest dachten Ralph und ich das. Dann wird es doch anders. Ganz anders, als zu erwarten war.</p>
<p>13 Menschen sitzen da. Der Jüngste 23, der Älteste 65, Männer und Frauen, einigen sieht man ihre „Vergangenheit“ an, anderen nicht.</p>
<p>Ich erzähle kurz, wirklich sehr kurz, woher wir kommen und zu welcher Gruppe wir gehören. Ralph und ich erzählen den Menschen dort, dass wir nicht dazu da sind, Werbung für unsere Selbsthilfegruppe zu machen, sondern darüber zu reden, wie wichtig, ja fast überlebenswichtig, es überhaupt ist, irgendeinen Selbsthilfegruppe aufzusuchen. Wir erzählen kurz, wozu <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbsthilfegruppen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbsthilfegruppen">Selbsthilfegruppen</a> da sind und was diese leisten können und was nicht (vorausgesetzt natürlich, dass sie auch funktionieren!!).</p>
<p>Dann schildern Ralph und ich in einem kurzen Lebenslauf, wie unsere „<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/suchtkarriere/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Suchtkarriere">Suchtkarriere</a>“ ausgesehen hat und was wir tun, um trocken zu bleiben.</p>
<p>Anschließend bitten wir die Anwesenden, etwas von sich zu erzählen und dabei auch auf ihre Erfahrungen mit Selbsthilfegruppen einzugehen. Alles so wie immer&#8230;&#8230;..Immer spannend, immer neu, immer anders, und doch immer gleich.<br />
Doch diesmal entwicklet sich alles in einen andere, vertrautere Richtung. Ich kenne den Auslöser nicht, aber alle, die da sind, auch die, die uns zu recht skeptisch gegenüber stehen, erzählen.</p>
<p>Der Jüngste erzählt bewegend, erschreckend, nachvollziehbar. Alkohol, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gewalt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gewalt">Gewalt</a>, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/drogen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Drogen">Drogen</a>, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/polizei/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Polizei">Polizei</a>, der „übliche Weg“ , bis hierher. Was bringt die Zukunft? Wir ahnen es, versuchen, Mut zu machen, obwohl wir wissen, in welche Richtung sich der Junge bewegt. Die Nächste erzählt, Gewalt in der Ehe, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/mobbing/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Mobbing">Mobbing</a> in der Firma, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/verzweiflung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verzweiflung">Verzweiflung</a>, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/hoffnungslosigkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hoffnungslosigkeit">Hoffnungslosigkeit</a>, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/depression/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Depression">Depression</a>, Alkohol. Immer wieder.</p>
<p>Wir hören stumm zu. Ich sehe Bilder, die ich lange schon nicht mehr vor Augen hatte. Ralph geht es sicher nicht anders. Und auch der Nächste erzählt Dinge, die wir nachvollziehen können, weil wir sie zumindest ähnlich erlebt haben.<br />
Alle erzählen, wirklich alle. Und alle erzählen andere Geschichten und andere <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/schicksale/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Schicksale">Schicksale</a>. Und doch sind alle <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/schicksale/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Schicksale">Schicksale</a> gleich, weil alle alles erlebt haben, was der andere auch erlebt hat. Und alle waren allein! Allein gelassen mit ihren Problemen, nicht fähig, Probleme zu erkennen und zu verarbeiten, indem sie anderen ihre Probleme mitteilen. Nur der Alkohol war noch da, der den <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kummer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kummer">Kummer</a> ertränkt hat in weicher, blind machender Wohligkeit. Trügerische <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/problembewaltigung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Problembewältigung">Problembewältigung</a>.</p>
<p>So erzählen Alle, und die Zeit läuft. Und niemand steht auf, keiner geht, weil gleich die Tagesschau anfängt oder sonst etwas heute wichtiger ist. Heute ist eben alles anders, als sonst. Ich spüre Gemeinsamkeit, ich spüre dieses Gefühl wieder, welches ich hatte, als ich an der anderen Tischseite saß.</p>
<p>Ich bin wieder ERST, nicht SCHON 9 Jahre trocken. Ich weiß, wieder, wie es war, ich sehe wieder den langen Weg, den alle andere hier noch gehen müssen.</p>
<p>Ich halte mich am Kaffeebecher fest, weil ich fast <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/angst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Angst">Angst</a> habe, den Halt zu verlieren.<br />
Und Ralph? Ich weiß nicht, wie es ihm geht, aber ich merke es ihm an, dass ihm Ähnliches durch den Kopf geht.</p>
<p>Und die Zeit vergeht. Plötzlich ist es fast halb 9. Wir verabschieden uns. Jeder hat verstanden, was wir mitteilen wollten. Jeder muss sich das für sich heraus suchen, was ihm auf seinem Weg hilft. Aber ich sehe auch, daß viele zwar verstanden, aber nicht begriffen haben, wie wichtig es ist, sich einer Selbsthilfegruppe anzuschließen.</p>
<p>Als wir auf dem Weg nach Hause sind, sind Ralph und ich uns einig, dass da heute etwas Besonderes passiert ist. Wir wissen beide nicht sicher, was es ist.</p>
<p>Aber eines wissen wir beide, ohne es auszusprechen: Das, was wir heute erlebt haben, hilft uns vielleicht mehr, als den Menschen, die wir nur ganz flüchtig kennen gelernt haben, obwohl sie uns so viel anvertraut haben.</p>
<p>Wir haben wieder einmal das Glück gehabt, in einen Spiegel zu sehen, der uns vorgehalten würde.</p>
<p>Ich habe ein wenig <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/demut/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Demut">Demut</a> zurück bekommen, denn ich vergesse manchmal, daß ich ERST 9 Jahre trocken bin und immer noch dabei bin, mein neues Leben kennen zu lernen und ohne Alkohol zu meistern.</p>
<p>Und Ralph und ich haben sicher einmal mehr erkannt, dass unsere selbstgestellte Aufgabe, den Menschen in der P5 etwas über die Wichtigkeit von Selbsthilfegruppen zu erzählen, eine fruchtbare und vor allem auch für uns lehrreiche <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/moglichkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Möglichkeit">Möglichkeit</a> ist, nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren. Da ist Zeit, Weg und <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/normaler-alltag/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with normaler Alltag">normaler Alltag</a> etwas, was für ein paar Stunden zurück treten kann, wenn wir selbst einen Sinn in unserem Handeln sehen.<br />
Ich werde daran denken, wenn ich mal wieder zu müde bin, in die Selbsthilfegruppe zu gehen oder nach Elmshorn, zur P5, zu fahren, wo Menschen die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/chance/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Chance">Chance</a> bekommen, sich an Tischen nicht mehr getrennt gegenüber zu sitzen, sondern an Tischen zusammen zu sitzen.</p>
<p><strong>Lutz Strzysio</strong></p>
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		<title>Rückfallprophylaxe</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 07:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Strzysio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zur Einführung Wir haben bei uns in der Gruppe immer wieder einmal den Rückfall als Thema oder es kommt selten aber nicht vermeidbar zum tatsächlichen Rückfall von Gruppenmitgliedern. Um einfach diese Problematik und die Vermeidung eines Rückfalles wieder einmal ins Bewusstsein zurück zu rufen, habe ich dieses Referat heraus gesucht und lege es euch nahe! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur Einführung</strong></p>
<p>Wir haben bei uns in der Gruppe immer wieder einmal den <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ruckfall/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rückfall">Rückfall</a> als Thema oder es kommt selten aber nicht vermeidbar zum tatsächlichen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ruckfall/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rückfall">Rückfall</a> von Gruppenmitgliedern. Um einfach diese Problematik und die Vermeidung eines Rückfalles wieder einmal ins Bewusstsein zurück zu rufen, habe ich dieses Referat heraus gesucht und lege es euch nahe! Es ist wieder einmal ein Artikel aus a-connect.</p>
<p><strong>Referat von Gabriele Schallenmüller</strong></p>
<p><span id="more-85"></span>Im Rahmen meiner Ausbildung zum betrieblichen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/suchthelfer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Suchthelfer">Suchthelfer</a> habe ich mir Gedanken zur <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ruckfallprophylaxe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rückfallprophylaxe">Rückfallprophylaxe</a> gemacht. Dieses Referat richtet sich an alle, die mit <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholismus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholismus">Alkoholismus</a> zu tun haben, sei es aus eigener <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/betroffenheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Betroffenheit">Betroffenheit</a> oder als Suchthelfer. Selbst Außenstehende können davon profitieren. Sie werden sehen, dass sich dieses Thema auch auf andere Lebensbereiche übertragen lässt und als Lebenshilfe angewandt werden kann. Ich bitte nun um Ihre <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/aufmerksamkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aufmerksamkeit">Aufmerksamkeit</a>. Vor etwa 10 Jahren gab es noch so gut wie keine Untersuchungsergebnisse über <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ruckfalligkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rückfälligkeit">Rückfälligkeit</a>. Auch heute noch steckt die Rückfallforschung in den Kinderschuhen. Inzwischen liegt jedoch eine Reihe von recht gut abgesicherten Ergebnissen zu Häufigkeit, Verlauf, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/entstehungsbedingungen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entstehungsbedingungen">Entstehungsbedingungen</a>, Folgen und <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/masnahmen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Maßnahmen">Maßnahmen</a> zur <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/vorbeugung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vorbeugung">Vorbeugung</a> von Rückfällen vor. Es ist von großer Bedeutung, diese Ergebnisse zur Kenntnis zu nehmen, weil <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ruckfalle/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rückfälle">Rückfälle</a> dadurch in einem neuen Licht erscheinen und manche zweifelhafte Gewissheiten über Rückfälligkeit ins Schwanken geraten. Wie steht es nun mit den Erfolgsaussichten einer <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/entwohnungsbehandlung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entwöhnungsbehandlung">Entwöhnungsbehandlung</a>? Dauerhaft <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/abstinent/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with abstinent">abstinent</a> bleiben ungefähr 50 % der Patienten nach einer längerfristigen stationären Entwöhnungsbehandlung, auch <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kur/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kur">Kur</a> genannt. Weitere 15 % haben einen Rückfall, aus dem sie sich aus eigener Kraft wieder lösen und zur <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/abstinenz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Abstinenz">Abstinenz</a> zurückkehren. Dies unterstreicht, da Rückfälle zumindest für die Hälfte der Abhängigen langfristig eher die Regel und nicht die Ausnahme sind. Alkoholismus ist eine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/krankheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Krankheit">Krankheit</a>. Wenn man die gleichen strengen Maßstäbe einer <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/konsequent/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with konsequent">konsequent</a> geänderten Lebensführung als <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/therapieerfolg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Therapieerfolg">Therapieerfolg</a> an andere Krankheiten anlegt, wie z. b. Herzerkrankungen oder Diabetes, dann wird man dort gewiss mehr Rückfälle finden. Der Rückfall beim <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholiker/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholiker">Alkoholiker</a> ist aber mit erheblichen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/verhaltensanderungen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verhaltensänderungen">Verhaltensänderungen</a> verbunden und deshalb dramatischer, so dass er anders gewichtet wird.</p>
<p>Getrennt nach Geschlechtern betrachtet, haben eineinhalb Jahre nach Therapieende bereits 53 % der Alkoholikerinnen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ruckfallerfahrungen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rückfallerfahrungen">Rückfallerfahrungen</a> gesammelt, während von den Männern erst vier Jahre nach Therapieende in etwa so viele, nämlich 51 % <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ruckfallig/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with rückfällig">rückfällig</a> sind. Deshalb ist zu schließen: Frauen werden schneller <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ruckfallig/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with rückfällig">rückfällig</a> als Männer. Die Gründe für diese geschlechtsspezifischen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ruckfallentwicklung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rückfallentwicklung">Rückfallentwicklung</a> liegen noch weitgehend im Dunkeln. Die häufige <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/mehrfachabhangigkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Mehrfachabhängigkeit">Mehrfachabhängigkeit</a> von Frauen (<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkohol/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkohol">alkohol</a>- und <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/medikamentenabhangig/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with medikamentenabhängig">medikamentenabhängig</a>), die geringere Teilnahme von Frauen an Nachsorgemaßnahmen bzw. unzureichende frauenspezifische Nachsorgeangebote sind einige plausible Hintergründe.</p>
<p>Im Alltag der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/suchtbehandlung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Suchtbehandlung">Suchtbehandlung</a> wird entgegen diesen Tatsachen manchmal der Eindruck vermittelt, als sei der Rückfall die Ausnahme. Dieses Denken kann das häufig verwendete V-Schema nahe legen: Bis zum vollständigen Eingestehen der eigenen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/niederlage/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Niederlage">Niederlage</a> und <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/machtlosigkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Machtlosigkeit">Machtlosigkeit</a> gegenüber dem Alkohol geht es bergab, mit dem Willen zur Veränderung steil bergauf. Dies ist – wie wir gesehen haben – bereits nach wenigen Jahren für viele Abhängigen eine Illusion! Daher ist es unabdingbar, das Schema nicht ohne den erläuternden Zusatz zu sehen:</p>
<p>Ein Ausstieg ist an jedem Punkt möglich, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ruckschritte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rückschritte">Rückschritte</a> beim <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/genesungsprozess/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Genesungsprozess">Genesungsprozess</a> kommen vor, führen jedoch nicht zwangsläufig auf den Nullpunkt zurück.</p>
<p>Das V-Schema charakterisiert einen Idealverlauf, der in der Realität eher selten anzutreffen ist. Der Rückfall und damit eine Unterbrechung des Aufwärtstrends ist in der vereinfachten schematischen Darstellung nicht vorgesehen. Man kann daher so weit gehen, die oberflächliche Verwendung des V-Schemas als schädlich anzusehen, da dadurch unrealistische Erwartungen hervorgerufen und <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/enttauschung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Enttäuschung">Enttäuschung</a>, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/schuldgefuhle/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Schuldgefühle">Schuldgefühle</a> und <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/resignation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Resignation">Resignation</a> vorprogrammiert werden. Derartige V-Schemata legen dem Rückfälligen nämlich nahe, seinen Rückfall als <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ruckschritt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rückschritt">Rückschritt</a> (Zerstörung der Heilung) und als <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/versagen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Versagen">Versagen</a> zu verbuchen.</p>
<p>Nach den bisherigen Überlegungen scheint es angebracht, dass man sich <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/leben/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Leben">Leben</a> und dessen Veränderungen am besten als eine Prozess vorstellt, in dem es <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/fortschritte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fortschritte">Fortschritte</a> und auch Stagnations- oder Rückschrittphasen gibt. Der Rückfall scheint zum menschlichen Leben und zur menschlichen Entwicklung schlechthin dazuzugehören. Er ist keine Eigentümlichkeit von Süchtigen Weshalb sehen wir über unsere eigenen Rückfälle erhaben hinweg und tun den Rückfall von Alkohol- oder Drogensüchtigen als moralische Untat ab? Schon in der Bibel steht: Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht? Matthäus 7,3</p>
<p>Ich möchte nun die wichtigsten Überlegungen zusammenfassen: Es gibt nicht den Rückfall. Zwischen einem schweren Rückfall, einem Ausrutscher, einem trockenen Rückfall und kontrolliertem <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trinken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with trinken">Trinken</a> gibt es erhebliche Unterschiede. Das heißt unter anderem: Rückfallzeitpunkte und <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ruckfallverlaufe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rückfallverläufe">Rückfallverläufe</a> sind sehr variabel. Rückfälle sind selbst nach intensiver <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/stationarer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with stationärer">stationärer</a> Behandlung auf lange Sicht eher die Regel und nicht die Ausnahme. Frauen werden schneller rückfällig als Männer. Sie suchen seltener <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbsthilfegruppen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbsthilfegruppen">Selbsthilfegruppen</a> auf und die derzeitigen Gruppen führen bei Ihnen seltener als bei Männern zur <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ruckfallverhinderung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rückfallverhinderung">Rückfallverhinderung</a>. Rückfälle sind Bestandteil menschlicher Entwicklung und nicht die Abweichung vom normalen Gesundungsprozeß. Manchmal gilt: Ohne Rückfall keine stabile Veränderung! Die Aussage „Das erste Glas endet notwendigerweise im <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kontrollverlust/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kontrollverlust">Kontrollverlust</a>“ erweist sich häufig als Mythos und eine sich selbst erfüllende Prophezeihung. Rückfälle haben keine naturgesetzliche Eigendynamik.</p>
<p><strong>Der trockene Alkoholiker sollte Alkohol in jeder Form meiden. Bestimmte <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/medikamente/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medikamente">Medikamente</a>, sowie alkoholfreies <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/bier/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bier">Bier</a> sollten nicht zu sich genommen werden. Der enthaltene Alkohol in diesem <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/bier/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bier">Bier</a> ist zwar in vielen Fällen nicht für den Rückfall <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/verantwortlich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with verantwortlich">verantwortlich</a>, doch der Geschmack von alkoholverfeinerten Süßspeisen und Speisen, sowie der Geschmack und das Aussehen von alkoholfreiem Bier könnten den Alkoholiker verleiten, wieder normales Bier zu trinken.</strong></p>
<p>Anhaltende Rückfälle haben oft schwerwiegende Auswirkungen. Rückfälle entstehen aus einem Bedingungsgefüge sich wechselseitig beeinflussende Faktoren. <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ruckfallursachen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rückfallursachen">Rückfallursachen</a> können nicht auf Haltlosigkeit oder einen Willen zum Trinken reduziert werden. Auch das Verlangen nach Alkohol oder Uneinsichtigkeit sind keine primären <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ruckfallursachen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rückfallursachen">Rückfallursachen</a>. Rückfälle stellen eine sinnhafte (Pseudo-) Lösung dar. Zum Beispiel bei unüberwindlich erscheinenden (<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbstwert/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbstwert">Selbstwert</a>- und Beziehungs-) Krisen. Rückfälle könnenin diesem Sinne als Widerstand gegen Veränderung verstanden werden. Rückfälle sind Entwicklungschancen: Sie bringen die Realität zurück und verweisen auf notwendige tiefergehende Veränderungen bzw. auf die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/akzeptanz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Akzeptanz">Akzeptanz</a> der eigenen Begrenztheiten.</p>
<p>Die derzeitige Behandlungspraxis begünstigt schwere Rückfälle u. a. dadurch, dass sie das Rückfallthema nicht gebührend berücksichtigt, auf Rückfälle nicht vorbereitet, und zum Teil werden Mythen über Rückfälligkeit weitergegeben. Das Thema des Rückfalls sollte <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/praventiv/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with präventiv">präventiv</a> in die Behandlung einbezogen werden. Dabei sollte auch der in vielen Abhängigen schlummernde Wunsch nach normalem bzw. kontrolliertem Trinken angstfrei und sanktionsfrei zur Sprache kommen. Kompetenzen für den Umgang mit <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ruckfallgefahren/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rückfallgefahren">Rückfallgefahren</a> und Rückfälligkeit sollten vermittelt werden.</p>
<p><a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ambulante/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ambulante">Ambulante</a> <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/nachsorge/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Nachsorge">Nachsorge</a> (Selbsthilfegruppen, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/beratung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Beratung">Beratung</a>, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/psychotherapie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Psychotherapie">Psychotherapie</a>) beugt Rückfällen wirksam vor und kann beginnende Rückfälle wirksam auffangen. <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ruckfallige/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rückfällige">Rückfällige</a> meiden Selbsthilfegruppen viel häufiger als <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/abstinente/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Abstinente">Abstinente</a>, obwohl die Gruppen gerade bei ihnen äußerst hilfreich sind. Selbsthilfegruppen sollten ihre Angebote nicht zuletzt für <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ruckfallige/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rückfällige">Rückfällige</a> schmackhafter machen&#8230;&#8230;</p>
<p>Was kann man also tun, damit es nicht zu Rückfällen kommt?</p>
<p>Die wichtigsten psychologischen Gesundheitsförderer sind:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbstachtung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbstachtung">Selbstachtung</a></li>
<li>Die Fähigkeit, herzliche Beziehungen zu anderen einzugehen</li>
<li>und sich für das eigene Leben verantwortlich fühlen</li>
</ul>
<p>Die besten Aussichten auf einen Therapieerfolg haben Patienten, die sich für eine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/langzeittherapie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Langzeittherapie">Langzeittherapie</a> entscheiden, sie beenden und sich anschließend einer Nachsorge- oder <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbsthilfegruppe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbsthilfegruppe">Selbsthilfegruppe</a> anschließen. Außerdem wirkt es sich günstig auf den Therapieerfolg aus, wenn der Patient in einer intakten Partnerschaft mit Kindern im eigenen Haushalt lebt, wenn er <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/arbeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arbeit">Arbeit</a> hat und von mittlerem <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alter">Alter</a> so um die 40 ist. Diese wissenschaftlich erhobenen Daten bestätigen eigentlich nur, was uns der Alltagsverstand nahelegt: Jemand behält ein geändertes Verhalten dann besonders hartnäckig und dauerhaft bei, wenn er von dessen Notwendigkeit überzeugt ist, auch Vorteile dabei erlebt, von außen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/unterstutzung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unterstützung">Unterstützung</a> erfährt, in stabilen Umständen lebt, persönlich nicht zu sehr nach außen orientiert und <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/risikosuchend/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with risikosuchend">risikosuchend</a> ist und das neue Verhalten einem sinnstiftenden Rahmen einordnen kann.</p>
<p><strong>Langfristig abstinent bleibt meist nur der, der seinen Lebensstil in diesem Sinne ausgewogen gestaltet und der sich dann auch nicht auf diesen Lorbeeren ausruht, sondern selbstverantwortlich sein Leben weitergestaltet.</strong></p>
<p>Das hört sich gut an, aber was soll man dabei beachten?</p>
<p>1.<br />
tut in der Anfangszeit der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/nuchternheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Nüchternheit">Nüchternheit</a> ein Sicherheitsabstand zum Trinken gut. <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/biergarten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Biergärten">Biergärten</a>, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/weinfeste/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Weinfeste">Weinfeste</a>, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/vatertagsausfluge/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Vatertagsausflüge">Vatertagsausflüge</a>, bestimmte <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/stammtische/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Stammtische">Stammtische</a> oder <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/fruhschoppen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Frühschoppen">Frühschoppen</a> sollten besser gemieden werden. Als einzig <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/nuchterner/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Nüchterner">Nüchterner</a> fühlt man sich in einem Kreis zunehmend Betrunkenwerdender ohnehin nicht wohl. Wie beim Autofahren hat der Sicherheitsabstand nichts mit zitternder Ängstlichkeit und Unfähigkeit zu tun, sondern mit aus Erfahrung geborener Selbstverantwortlichkeit.</p>
<p>2.<br />
benötigt man positive Ziele für die es sich lohnt, abstinent zu bleiben. Abstinenz selbst ist nämlich kein Ziel an sich, denn Abstinenz ist etwas, was man nicht tut: <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/nicht-trinken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Nicht-Trinken">Nicht-Trinken</a>. Positive Ziele sind solche, die von sich aus dazu beitragen, dass Abstinenz immer selbstverständlicher wird, z. B. aktive Freizeitgestaltung, Selbständigkeit und Genussfähigkeit. Wichtig ist vor allem, dass die Annäherung an seine Ziele für den Betreffenden persönlich befriedigend ist. Ziele wie den Führerschein machen, Arbeit bekommen oder einen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/partner/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Partner">Partner</a> finden sind nur kurzfristig wirksam, nämlich so lange, bis das Ziel erreicht ist oder man aufgibt. Überlegen sie einmal selbst was dem Leben Ziel, Sinn und Ausrichtung verleiht, ohne sich dabei kurzfristig zu verschleißen.</p>
<p>Insgesamt sollte man bei seiner Lebensgestaltung darauf achten, dass ein gesundes Verhältnis zwischen dem, was man soll und dem was man will, erreicht wird. Wer zuviel als Muss, Soll oder gar alles nur als Pflicht erlebt, glaubt nämlich leicht, dass er sich auch mal etwas gönnen sollte. Und das ist dann nur zu oft der Alkohol.</p>
<p>3.<br />
ist eine realistische Selbsteinschätzung notwendig. Sie ist schon deshalb wichtig, weil man sonst seine Ziele zu hoch oder zu niedrig setzt und dann aufgibt. Für eine realistische Selbsteinschätzung ist die Rückmeldung aus einer (<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbsthilfe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbsthilfe">Selbsthilfe</a>-) Gruppe von großem Wert.</p>
<p><strong>Zentral für das Selbstbild jedes Abhängigen ist das Anerkennen der eigenen Unfähigkeit, unproblematisch mit Suchtmitteln umgehen zu können.</strong></p>
<p>Nur auf dieser Grundlage kann sich die Weisheit entwickeln, zwischen dem zu unterscheiden, was man ändern kann, und dem, was man hinnehmen muss. Zur Selbsteinschätzung gehört dann auch die Fähigkeit, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/warnsignale/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Warnsignale">Warnsignale</a> auf dem abschüssigen Weg zur <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/flasche/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Flasche">Flasche</a> oder <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/pille/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Pille">Pille</a> rechtzeitig zu erkennen.</p>
<p>4.<br />
muss man etwas tun für sich und seine Ziele. Denn wenn man sich selbst, seine Fähigkeiten und seine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/sicherheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sicherheit">Sicherheit</a> gegenüber dem <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/suchtmittel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Suchtmittel">Suchtmittel</a> richtig einschätzt und seine Ziele kennt, muss man dafür aktiv werden und bewusst das Heute gestalten und die Ablehnung von Alkohol deutlich zum Ausdruck bringen.</p>
<p>Meint aber auch, dass man sich selbst weiterentwickelt, indem man positiv denkt und handelt, zu seinen eigenen Gefühlen steht und sie direkt äußert, seine eigenen Rechte und die der anderen achtet, Vermeidungsverhalten unterbindet, auf andere Menschen zugeht, regelmäßig etwas für sein körperliches und seelisches Wohlbefinden tut (Inseln im Alltag) die Selbsthilfegruppe besucht sowie <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ehrlichkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ehrlichkeit">Ehrlichkeit</a> und Klarheit zur Richtschnur seines Handelns und Denkens macht. Jede Abweichung davon sollte als <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/warnsignal/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Warnsignal">Warnsignal</a> betrachtet werden, das Anlass zur Selbstüberprüfung ist. Kurz gesagt geht es um den Mut Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Ausbildung der Fähigkeiten dafür. Besonders wichtig ist die Kenntnis und Ausführung von Umkehr- oder Abzweigmöglichkeiten, wenn man die oben genannten Warnsignale auf seinem Lebensweg wahrnimmt.</p>
<p>5.<br />
sollte die Zeit der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/therapie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Therapie">Therapie</a> zum Rückfallbauen im Sandkasten, nämlich zum trockenen Durchdenken von ganz persönlichen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ruckfallmoglichkeiten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rückfallmöglichkeiten">Rückfallmöglichkeiten</a> nutzen: Unter welchen Umständen habe ich in meinem Leben schon einmal einen Vorsatz (z. B. zur Treue) abgeändert? Was könnte meinen Vorsatz zur Abstinenz erschüttern? Zu welcher Art Unausgewogenheit des Lebensstils neige ich? Schone oder überfordere ich mich eher zuviel? Welche meiner positiven oder negativen Eigenschaften könnten mich in welche Zwickmühle bringen? In welchen Momenten wird in mir den Wunsch wach, ich sollte mir etwas Gutes gönnen , woran merke ich das und wie gehe ich damit um, was mache ich? Dies und ähnliche Fragen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/helfen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with helfen">helfen</a> bei der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/lebensplanung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Lebensplanung">Lebensplanung</a> ebenso, wie die Analyse von Gefahrenquellen einer Sicherheitsfachkraft hilft, diesen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gefahren/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gefahren">Gefahren</a> vorzubeugen, statt sie erst bei ihrem Auftreten bekämpfen zu müssen.</p>
<p>6.<br />
muß man die Gelassenheit haben anzuerkennen, was man nicht ändern kann und daraus gegebenenfalls die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/konsequenzen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Konsequenzen">Konsequenzen</a> ziehen: Wenn die Umwelt anders ist, als ich sie haben möchte, ich sie aber trotz meiner Versuche nicht ändern kann und ich sie andererseits auch nicht aufgeben will, dann muß ich sie hinnehmen. Wenn ich mir mein Leben vermiesen will, kann ich mich ständig darüber beklagen, aber ich kann es auch zunehmend gelassener hinnehmen, wenn ich will. In diesem Sinne verstehen wohl die Anonymen Alkoholiker den „Gelassenheitsspruch“</p>
<p>Als Leitgedanken für ein <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/abstinentes-leben/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with abstinentes Leben">abstinentes Leben</a>:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Gott gebe mir die Gelassenheit,</em><br />
<em> Dinge hinzunehmen,die ich nicht ändern kann,</em><br />
<em> den Mut,Dinge zu ändern,</em><br />
<em> und die Weisheit,das eine vom anderen zu unterscheiden.</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong><em>R. Niebuhr</em></strong></p>
<p><strong>Lutz Strzysio</strong></p>
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		<title>Wenig ist manchmal mehr</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 07:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Strzysio</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Selbsthilfegruppe]]></category>
		<category><![CDATA[trinken]]></category>
		<category><![CDATA[Trockenheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Gruppenabend ist angesagt. 3. Oktober, Feiertag, Tag der deutschen Einheit, aber auch Montag. Naja, schließlich haben wir ja auch mit dem Trinken nicht an Feiertagen Pause gemacht (oder????). Ein wenig ist es schon zu merken, dass „Feiertag“ ist. Die Zahl der Anwesenden tendiert aufgrund diverser Absagen in Richtung „geringe Teilnehmerschaft“. Drei Übriggebliebene stehen letztendlich vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gruppenabend/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gruppenabend">Gruppenabend</a> ist angesagt. 3. Oktober, Feiertag, Tag der deutschen Einheit, aber auch Montag. Naja, schließlich haben wir ja auch mit dem <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trinken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with trinken">Trinken</a> nicht an Feiertagen Pause gemacht (oder????).</p>
<p>Ein wenig ist es schon zu merken, dass „Feiertag“ ist. Die Zahl der Anwesenden tendiert aufgrund diverser Absagen in Richtung „geringe Teilnehmerschaft“. Drei Übriggebliebene stehen letztendlich vor der Tür. <span id="more-90"></span>Da würden dann sicher viele sagen: Lohnt das denn? Lasst uns doch wieder nach Hause aufs Sofa gehen, da ist’s schön kuschelig.</p>
<p>Doch die drei Unentwegten entscheiden sich für die Light-Version des Gruppenabends. Stuhlkreis? Ein Kreis aus Drei geht nicht! Also doch eher in die gemütliche Sitzecke.<br />
Einfach mal hören und zuhören, was den anderen Beiden so in den letzten Tagen passiert ist, was sie bewegt, was ihnen vielleicht auch am Feiertag auf der Seele brennt.</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-93" title="stuehle" src="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/wp-content/uploads/2011/11/stuehle-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />Und siehe da, gerade in dieser kleinen Runde entwickelt sich (wie ich es schon so oft festgestellt habe) ein wirklich anregendes Gespräch. Endlich kommt jeder mal dazu, Dinge anzusprechen, die ihm vielleicht in der großen Runde als nicht diskussionswürdig vorgekommen sind. Und die beiden anderen haben die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/chance/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Chance">Chance</a>, in aller Ruhe zuzuhören und sich bei einer eventuell gewünschten Stellungnahme die Zeit zu lassen, die man sich immer schon mal nehmen wollte. Oder es werden Dinge angesprochen, die vielleicht zu privat für die große Runde sind.</p>
<p>Jedenfalls ist es doch immer wieder erstaunlich, dass ein Gruppenabend auch dann sinnvoll ist, wenn nur ein paar wenige Gruppenfreunde anwesend sind. Es gibt keinen wirklichen Grund, einen Gruppenabend „mangels Masse“ mal eben so ins Wasser fallen zu lassen. Denn die Freunde, die an dem Abend erschienen sind, haben sicher auch ein Bedürfnis, sich mitzuteilen. Niemand kommt mal eben einfach so zum Gruppentreffen. Es gibt immer einen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/beweggrund/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Beweggrund">Beweggrund</a>.</p>
<p>Natürlich kann niemand erwarten, dass es bei einem zahlenmäßig gering besuchten Treffen immer zu den ganz großen Themen kommt oder dass die ansonsten so wichtigen Gruppenregeln und Abläufe so eingehalten werden, wie es sonst der Fall ist. Je größer die Anzahl der Teilnehmer, desto wichtiger sind natürlich festgelegte Regeln. Aber gerade das Gespräch in der Kleingruppe schafft ein besonderes Vertrauensverhältnis.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-92" title="men_in_black" src="/wp-content/uploads/2011/11/men_in_black-211x300.jpg" alt="" width="89" height="126" />Und meiner Ansicht nach zeigt sich auch in der Vertrautheit einer solchen Kleingruppe, dass das Prinzip der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbsthilfe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbsthilfe">Selbsthilfe</a> funktioniert. Vielen geht es darum, diesen gewohnten Rhythmus der Gruppentreffen bei zu behalten. Die Treffen sind bereits ein fester Bestandteil des normalen Wochenablaufes geworden.</p>
<p>Nach ungefähr 1 ¼ Stunden angeregtem Gespräch entschließen sich die drei wackeren Kämpfer für Selbsthilfe und <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trockenheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Trockenheit">Trockenheit</a>, die vertrauten Gruppenräumlichkeiten zu verlassen, um den Rest des Abends (und sogar noch ein wenig länger) bei einem Kaffee oder einem bis drei Hot Dogs bei Susi und Bille zu verbringen, wo dann der Gruppenabend wie so oft seinen meistens recht lockeren Ausklang findet.</p>
<p>Ich kann aus so einem Abend für mich nur das Fazit ziehen, dass es sich auch dann lohnt, einen Gruppenabend durchzuführen, wenn mal nur 2 Freunde vor der Tür stehen. Selbst das Zwiegespräch kann dazu beitragen, dass sich der Einzelne das von der Seele redet, was ihn belastet.</p>
<p>Und es zeigt, dass unsere <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbsthilfegruppe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbsthilfegruppe">Selbsthilfegruppe</a> funktioniert. Denn dazu gehört ganz sicher auch, dass alle, die nicht gekommen sind, ihre Abwesenheit durch eine rechtzeitige Absage angekündigt haben. Und es ist ebenso erfreulich, dass sich am nächsten Tag einige Gruppenmitglieder telefonisch oder per e-Mail erkundigt haben, wie denn der Gruppenabend abgelaufen ist. Jedem Einzelnen, sei er nun da gewesen oder sei er nach Absage ferngeblieben, liegt also etwas an der Gruppe und deren Zielen.<br />
Letztendlich trifft eines sicherlich zu: Nicht immer macht es die Masse der Gesprächsteilnehmer, sondern am Ende zählt immer die Qualität des Gespräches.<br />
In diesem Sinne hoffe ich natürlich in Zukunft auf viele gute Gruppentreffen mit vielen Teilnehmern und vielen guten Gesprächen. Und wenn es wieder dazu kommt, dass nur ein paar Wenige erscheinen können, dann freut es mich genauso. Am Ende zählt nur, was dabei heraus kommt!</p>
<p><strong>Lutz Strzysio</strong></p>
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		<title>Hat das was mit uns zu tun ???</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 07:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Strzysio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Zittern]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Parabel vom Adler Einst fand ein Mann bei einem Gang durch den Wald einen jungen Adler. Er nahm ihn mit nach Hause auf seinen Hühnerhof, wo der Adler bald lernte, Hühnerfutter zu fressen und sich wie ein Huhn zu verhalten. Eines Tages kam ein Zoologe des Weges und fragte den Eigentümer, warum er einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Parabel vom Adler</strong></p>
<p>Einst fand ein Mann bei einem Gang durch den Wald einen jungen Adler. Er nahm ihn mit nach Hause auf seinen Hühnerhof, wo der Adler bald lernte, Hühnerfutter zu fressen und sich wie ein Huhn zu verhalten.<span id="more-99"></span></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-101" title="huehner" src="/wp-content/uploads/2011/09/huehner-300x212.jpg" alt="" />Eines Tages kam ein Zoologe des Weges und fragte den Eigentümer, warum er einen Adler, den König aller Vögel, zu einem <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/leben/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Leben">Leben</a> auf dem Hühnerhof zwingen.</p>
<p>&#8220;Da ich ihm Hühnerfutter gegeben und ihm gelehrt habe, ein Huhn zu sein, hat er nie das fliegen gelernt&#8221; antwortete der Eigentümer. &#8220;Er verhält sich genau wie ein Huhn, also ist er kein Adler mehr&#8221;.</p>
<p>&#8220;Dennoch&#8221;, sagte der Zoologe, &#8220;hat er ein Herz eines Adlers und kann sicher das fliegen lernen&#8221;. Nachdem sie die Sache beredet hatten, kamen die beiden Männer überein, zu ergründen, ob es möglich sei.</p>
<p>Behutsam nahm der Zoologe den Adler in die Arme und sagte: &#8220;Du gehörst den Lüften und nicht der Erde. Breite deine Flügel aus und fliege&#8221;.</p>
<p>Doch der Adler war verwirrt, er wusste nicht, wer er war und als er sah wie die Hühner ihre Körner pickten sprang er hinab um wieder zu ihnen zu gehören.</p>
<p>Unverzagt nahm der Zoologe den Adler am nächsten Tag mit auf das Dach des Hauses und drängte ihn wieder: &#8220;Du bist ein Adler. Breite deine Flügel aus und fliege&#8221;. Doch der Adler fürchtete sich vor seinem unbekannten Selbst und der Welt und sprang wieder hinunter zu dem Hühnerfutter.</p>
<p>Am dritten Tage machte sich der Zoologe früh auf und nahm den Adler aus dem Hühnerhof mit auf einem hohen Berg.Dort hielt er den König der Vögel hoch in die Luft und ermunterte ihn wieder: &#8220;Du bist ein Adler. Du gehörst ebenso den Lüften wie der Erde. Breite deine Flügel aus und fliege&#8221;.</p>
<p>Der Adler schaute sich um, sah zurück zum Hühnerhof und hinauf zum Himmel. Noch immer flog er nicht. Da hielt ihn der Zoologe direkt gegen die Sonne und da geschah es, dass der Adler zu <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/zittern/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zittern">zittern</a> begann und langsam seine Flügel ausbreitete.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-102" title="adler" src="/wp-content/uploads/2011/09/adler-300x224.jpg" alt="" />Endlich schwang er sich mit einem triumphierenden Schrei hinauf gen Himmel. Es mag sein, dass der Adler noch immer mit Heimweh an die Hühner denkt, es mag sein, dass er hin und wieder den Hühnerhof besucht. Doch soweit irgend jemand weiß, ist er nie zurückgekehrt und hat das Leben eines Huhnes wieder aufgenommen.</p>
<p>Es war ein Adler, obwohl er wie ein Huhn gehalten und gezähmt worden war.</p>
<p><strong>Lutz Strzysio</strong></p>
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		<title>Kinder von Alkoholkranken</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 07:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Strzysio</dc:creator>
				<category><![CDATA[abhängig]]></category>
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		<description><![CDATA[Nicht nur wir selbst als Alkoholkranke haben unter den Folgen unserer Sucht zu leiden, sondern auch unser Umfeld, angefangen von unseren Partnern bis hin zu unseren Kindern. Viele von uns wollen das nicht wahr haben und müssen erst mühsam lernen, dass ihr Umfeld genauso alkoholgeschädigt ist wie wir selbst&#8230;&#8230; Lutz Strzysio &#8220;Das Kind bemerkt doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur wir selbst als <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholkranke/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholkranke">Alkoholkranke</a> haben unter den Folgen unserer <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/sucht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sucht">Sucht</a> zu leiden, sondern auch unser Umfeld, angefangen von unseren Partnern bis hin zu unseren Kindern. Viele von uns wollen das nicht wahr haben und müssen erst mühsam lernen, dass ihr Umfeld genauso <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholgeschadigt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with alkoholgeschädigt">alkoholgeschädigt</a> ist wie wir selbst&#8230;&#8230;</p>
<p><strong>Lutz Strzysio</strong></p>
<p>&#8220;Das Kind bemerkt doch nichts!&#8221; Diese Auslegung vieler Eltern und Erziehungsberechtigter ist ein fataler Irrglaube! <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kinder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kinder">Kinder</a> bekommen mehr mit als man denkt. <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kinder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kinder">Kinder</a> können ihre Ängste und Nöte nicht so <span id="more-106"></span>zum Ausdruck bringen, wie <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/erwachsene/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Erwachsene">Erwachsene</a> das tun können. Sie leiden still. Kinder können sich keine neuen Eltern suchen, sie sind auf die Liebe und Versorgung angewiesen, bis sie selbst stark genug sind. Leider werden gerade in einer <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/familie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Familie">Familie</a> mit Alkoholproblemen Zuwendungen an Bedingungen geknüpft. Das Kind versucht diese Bedingungen zu erfüllen, damit es Liebe und Zuneigung erhält. Auf diese Weise lernt das Kind schon frühzeitig, sich <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/co-alkoholisch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with co-alkoholisch">co-alkoholisch</a> zu verhalten.</p>
<p>Gerade Kleinkinder merken, dass etwas nicht stimmt, aber sie können es (noch) nicht richtig einordnen. Ältere Kinder leiden bewusster, auch wenn sie sich darüber nicht äußern. Erkannt wird dies meistens erst, wenn es zu schwerwiegenden Verhaltensstörungen kommt, die nicht auftreten müssen, aber häufig auftreten können. Wenn es in der Familie ein <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholproblem/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholproblem">Alkoholproblem</a> gibt, haben Kinder kaum <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/chancen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Chancen">Chancen</a>, sich darüber auszusprechen. Viele Kinder versuchen ihre Eltern (besonders den trinkenden Elternteil) in Schutz zu nehmen. Häufig <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/schamen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with schämen">schämen</a> sich diese Kinder so sehr, dass sie keine Gleichaltrigen mit nach Hause bringen und sich dadurch zusätzlich isolieren.</p>
<p>Eine Erwachsene aus einer <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholikerfamilie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholikerfamilie">Alkoholikerfamilie</a> dazu: &#8220;Als ich klein war, habe ich sehrwohl gemerkt, dass mit meiner Mutter etwas nicht stimmt. Erst als eine Freundin (deren Vater <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholiker/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholiker">Alkoholiker</a> war) zu mir sagte, deine Mutter säuft, wurde mir klar, was los war. Ich wusste nie, was mich zu Hause erwartet. Deswegen habe ich auch möglichst keine Freunde mit nach Hause gebracht. Einmal wurde ich mit Liebe überschüttet, dann wieder gab es grundlos Prügel. In der Familie wurde es mir verboten, über das Problem zu sprechen, nach außen wurde schlicht und einfach alles totgeschwiegen. Wenn ich für meine Mutter einkaufen musste, da sie dazu zu <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/besoffen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with besoffen">besoffen</a> war, musste ich beim Kaufmann immer sagen, dass der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/wein/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wein">Wein</a> für meine Mutter `zum Kochen` gebraucht wird. Bloß nichts nach außen dringen lassen, das war die Devise. Ich selber habe mich auch nicht getraut darüber zu sprechen, da es ja verboten war und ich mich zutiefst geschämt habe.&#8221;</p>
<p>Kinder aus <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/familien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Familien">Familien</a> mit Alkoholproblemen entwickeln regelrechte Überlebensstrategien für sich, dabei verlieren sie aber etwas ganz Entscheidendes, nämlich ihre eigene Kindheit. Sie übernehmen unbewusst &#8220;Rollen&#8221; um das Familienleben wieder in die Balance zu bringen.</p>
<p>Das &#8220;Heldenkind&#8221; übernimmt Aufgaben der Erwachsenen (z.B. Haushaltsarbeiten). Es ist leistungsorientiert, überverantwortlich, es braucht Zustimmung und Anerkennung von anderen.<br />
Mögliche Folgen im Erwachsenenleben: Workaholic, kann Fehler oder Misserfolg nicht ertragen, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/zwanghaftes-verhalten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with zwanghaftes Verhalten">zwanghaftes Verhalten</a>, kann nicht &#8220;nein&#8221; sagen, sucht sich später einen suchtmittelabhängigen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/partner/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Partner">Partner</a>. Übertriebene Verantwortlichkeit, extreme <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/zuverlassigkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zuverlässigkeit">Zuverlässigkeit</a> auch wenn diese nicht angebracht ist.</p>
<p>Der &#8220;Sündenbock&#8221; fällt negativ auf, beispielsweise durch schlechte Schulleistungen, Aufsässigkeit oder Straftaten. Dieses Kind lenkt die Familie von den eigentlichen Problemen ab. Das Fehlverhalten ist aber nichts anderes als ein Hilfeschrei.<br />
Mögliche Folgen im Erwachsenenleben: <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/suchtkrankheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Suchtkrankheit">Suchtkrankheit</a>, Straffälligkeit, Teenager-Schwangerschaft sowie allgemeine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/lebensprobleme/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Lebensprobleme">Lebensprobleme</a>. <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/verantwortungsloses-verhalten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verantwortungsloses Verhalten">Verantwortungsloses Verhalten</a>.</p>
<p>Das &#8220;verlorene Kind&#8221; wird zum Einzelgänger, fühlt sich minderwertig, ist still und gehorsam. Es ist ein extrem &#8220;pflegeleichtes&#8221; Kind, das keine Probleme macht.<br />
Mögliche Folgen im Erwachsenenleben: Keine Lebensfreude, häufig Beziehungsstörungen, kann nicht &#8220;nein&#8221; sagen und kann keine Veränderungen eingehen. Gnadenlose <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbstverurteilung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbstverurteilung">Selbstverurteilung</a>.</p>
<p>Das &#8220;Maskottchen&#8221; überspielt die Spannungen in der Familie durch fröhliches Herumkaspern. Es tut alles, um Lachen oder <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/aufmerksamkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aufmerksamkeit">Aufmerksamkeit</a> hervorzurufen, vielfach auch nur um von den eigentlichen Problemen abzulenken. Wirkliche Gefühle kann es nicht zeigen, diese werden unterdrückt.<br />
Mögliche Folgen im Erwachsenenleben: Kann Stress nicht ertragen, lebt eng an der Grenze zum Hysterischen. Sucht sich als Partner &#8220;Beschützerpersönlichkeiten&#8221;. Ständig auf der Suche nach Anerkennung und Bestätigung.</p>
<p>Erwachsene <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kinder-von-alkoholkranken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kinder von Alkoholkranken">Kinder von Alkoholkranken</a></p>
<p>Erwachsene Kinder von Alkoholkranken tragen meist die schmerzlichen Gefühle aus der Vergangenheit in sich. Sie neigen zum Perfektionismus oder kümmern sich bis zur Selbstaufgabe um andere. Gerade in Partnerbeziehungen kommen diese Probleme zum Tragen. Sie suchen Nähe und finden sie nicht, da sie meist Partner wählen, die selbst <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/abhangig/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with abhängig">abhängig</a>, unerreichbar oder nicht bindungsfähig sind. Sie erleben immer wieder, dass sie allein gelassen werden und fühlen sich überfordert, wie in ihrer eigenen Kindheit. Diese Erwachsenen sind selbst hochgefährdet, in eine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/abhangigkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Abhängigkeit">Abhängigkeit</a> zu geraten, da sie es nicht anders kennengelernt haben, ihre Gefühle zum Ausdruck zu bringen.</p>
<p><a title="www.a-connect.de" href="http://www.a-connect.de/" target="_blank"><strong>www.a-connect.de</strong></a></p>
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		<title>Alkohol in der Marktwirtschaft</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 07:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Strzysio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
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		<description><![CDATA[Alkoholische Getränke gehören laut Gesetz zu den Lebensmitteln. Die Herstellung und der Handel von Wein, Bier und Spirituosen sind wichtige Bestandteile unserer Marktwirtschaft. Es gibt Gewinner und Verlierer, wie die folgende Aufstellung zeigt: Alkoholische Getränke&#8230; bringen dem Staat ca. 3 Milliarden Euro Steuereinnahmen. bewirken einen Werbe-Aufwand in Höhe von ca. 1 Milliarde Euro (z.B. Werbe-Agenturen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alkoholische <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/getranke/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Getränke">Getränke</a> gehören laut Gesetz zu den <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/lebensmitteln/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Lebensmitteln">Lebensmitteln</a>. Die Herstellung und der Handel von <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/wein/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wein">Wein</a>, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/bier/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bier">Bier</a> und <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/spirituosen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spirituosen">Spirituosen</a> sind wichtige Bestandteile unserer <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/marktwirtschaft/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marktwirtschaft">Marktwirtschaft</a>. Es gibt Gewinner und Verlierer, wie die folgende Aufstellung zeigt:<span id="more-109"></span></p>
<p><a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholische-getranke/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholische Getränke">Alkoholische Getränke</a>&#8230;</p>
<ul>
<li>bringen dem Staat ca. 3 Milliarden Euro Steuereinnahmen.</li>
<li>bewirken einen Werbe-Aufwand in Höhe von ca. 1 Milliarde Euro (z.B. Werbe-Agenturen, TV-Werbung etc.)</li>
<li>machen ca. 1,8 Millionen Bundesbürger <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholkrank/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with alkoholkrank">alkoholkrank</a>.</li>
<li>verursachen einen geschätzten volkswirtschaftlichen Schaden in Höhe von 8 bis 10 Milliarden Euro im Jahr (<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/unfalle/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unfälle">Unfälle</a>, Produktionsausfälle etc.)</li>
<li>haben zur Folge, dass jährlich ca. 2000 <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kinder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kinder">Kinder</a> durch <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholmissbrauch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholmissbrauch">Alkoholmissbrauch</a> ihrer Mütter mit zum Teil schweren Schäden geboren werden.</li>
</ul>
<p>Angenommen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkohol/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkohol">Alkohol</a> würde heute als &#8220;neue <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/droge/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Droge">Droge</a>&#8221; auf den Markt kommen, würde sie mit ziemlicher <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/sicherheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sicherheit">Sicherheit</a> verboten werden <img src='http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a title="www.a-connect.de" href="http://www.a-connect.de/" target="_blank">www.a-connect.de</a></p>
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		<title>Wo hört &#8220;Genusstrinken&#8221; auf &#8211; wo fängt Missbrauch an ?</title>
		<link>http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/2011/07/20/wo-hort-genusstrinken-auf-wo-fangt-missbrauch-an/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 07:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Strzysio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In lockerer Reihenfolge werde ich einiges Wissenswertes über alles, was sich um den Alkohol und unsere Erkrankung dreht, hier einstellen. Viele Dinge, über die wir während unserer Gruppenabende sprechen, werden hier noch mal auf den Punkt gebracht. Einen Teil der Artikel habe ich nicht selbst verfasst, sondern sie bei a-connect gefunden. Die Verlinkung befindet sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In lockerer Reihenfolge werde ich einiges Wissenswertes über alles, was sich um den <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkohol/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkohol">Alkohol</a> und unsere <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/erkrankung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Erkrankung">Erkrankung</a> dreht, hier einstellen. Viele Dinge, über die wir während unserer <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gruppenabende/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gruppenabende">Gruppenabende</a> sprechen, werden hier noch mal auf den Punkt gebracht. Einen Teil der Artikel habe ich nicht selbst verfasst, sondern sie bei a-connect gefunden. Die Verlinkung befindet sich immer unter den betreffenden Artikeln. A-Connect hat mir ausdrücklich die Erlaubnis erteilt, diese Beiträge auf unserer Homepage zu veröffentlichen!!</p>
<p>Heute geht es um das Thema:</p>
<p><strong>Wann fängt eigentlich <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/sucht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sucht">Sucht</a> an ?<span id="more-111"></span></strong></p>
<p>Aus einem gesellschaftlichen Muss wird leicht ein <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gesellschaftliches-tabu/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with gesellschaftliches Tabu">gesellschaftliches Tabu</a>. Fast überall gehört es dazu, Alkohol zu <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trinken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with trinken">trinken</a>, sei es bei einem Empfang, einer Familienfeierlichkeit oder bei der Feier mit Freunden. Auf eine Geburt, auf eine Beförderung, ja sogar auch auf den bestandenen Führerschein wird mit Alkohol angestoßen. Wer nicht mitmacht wird leicht zum Außenseiter. Aber was passiert, wenn für den ein oder anderen das <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trinken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with trinken">Trinken</a> zum Problem wird? Aus dem akzeptierten <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gesellschaftstrinker/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesellschaftstrinker">Gesellschaftstrinker</a> wird leicht der abgelehnte Suchttrinker. Es wird für alle peinlich, man wendet sich von diesem Menschen ab, verheimlicht und vertuscht das <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholproblem/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholproblem">Alkoholproblem</a>.</p>
<p>In dem Moment, wo Alkohol als &#8220;<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/problemloser/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Problemlöser">Problemlöser</a>&#8221; eingesetzt wird, kann die Sucht beginnen. Der Mensch kann ab einem gewissen Punkt seinen eigenen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholkonsum/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholkonsum">Alkoholkonsum</a> nicht mehr steuern. Er hat den sogenannten <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kontrollverlust/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kontrollverlust">Kontrollverlust</a>, auf den wir noch mal an anderer Stelle intensiver eingehen werden.</p>
<p>Es ist nicht entscheidend, was und wie viel man trinkt. Es gibt <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholkranke/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholkranke">Alkoholkranke</a>, die täglich &#8220;nur&#8221; ihre &#8220;5 Bierchen&#8221; trinken. Sie sind ebenso <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/abhangig/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with abhängig">abhängig</a> wie jemand, der täglich zwei <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/flaschen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Flaschen">Flaschen</a> <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/schnaps/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Schnaps">Schnaps</a> benötigt. Denn in dem Moment, wo der &#8220;seelische Durst&#8221; mit Alkohol gestillt wird, handelt es sich um <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/suchtiges-trinken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with süchtiges Trinken">süchtiges Trinken</a>.</p>
<p><a title="www.a-connect.de" href="http://www.a-connect.de/" target="_blank">www.a-connect.de</a></p>
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		<title>Macht nachdenklich&#8230;</title>
		<link>http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/2011/07/13/macht-nachdenklich/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 07:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Strzysio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hi zusammen, habe etwas beim Surfen entdeckt, was mich veranlasst es hier bei uns einmal zu platzieren: Ich bin mächtiger als alle Armeen der Welt. Ich habe mehr Menschen zerstört als alle Kriege. Ich habe Millionen von Unfällen verursacht und mehr Heime und Familien zerstört als alle Sturmfluten und Überschwemmungen zusammen. Ich bin der gemeinste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hi zusammen,</p>
<p>habe etwas beim Surfen entdeckt, was mich veranlasst es hier bei uns einmal zu platzieren:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Ich bin mächtiger als alle Armeen der Welt.</em><br />
<em> Ich habe mehr Menschen zerstört als alle Kriege.</em><br />
<em> Ich habe Millionen von Unfällen verursacht und mehr <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/heime/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Heime">Heime</a> und <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/familien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Familien">Familien</a> zerstört als alle Sturmfluten und Überschwemmungen zusammen.</em><br />
<em> Ich bin der gemeinste Dieb der Welt.</em><span id="more-115"></span><br />
<em> Ich stehle jedes Jahr Milliarden.</em><br />
<em> Ich finde meine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/opfer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Opfer">Opfer</a> sowohl unter den Reichen als auch unter den Armen, unter den Jungen ebenso wie unter den Alten, unter Starken und Schwachen.</em><br />
<em> Ich bin ruhelos, heimtückisch und unvorhersehbar.</em><br />
<em> Ich bin überall: Zuhause, auf der Strasse, in der Fabrik, im Büro, auf der See und in der Luft.</em><br />
<em> Ich bringe <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/krankheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Krankheit">Krankheit</a>, Armut und Tod.</em><br />
<em> Ich gebe nichts und nehme alles.</em><br />
<em> Ich bin Dein ärgster Feind:</em><br />
<em> Ich bin der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkohol/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkohol">Alkohol</a></em></p>
<p>Wie ich finde, ziemlicher harter &#8220;<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/stoff/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Stoff">Stoff</a>&#8221;, aber hat die Realität ja manchmal so in sich.</p>
<p>Regt mindestens einmal wieder zum Nachdenken an.</p>
<p><strong>Dennis</strong></p>
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		<title>Jahresausflug der FSG &#8220;Mit uns Für Dich&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jul 2011 07:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Strzysio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Samstag, 9.7., Abfahrt 11.00 Uhr, Hamburg, Barmbek, Kanuverleih an der Alster. Alle Teilnehmer (schade, das Caren und Wolfgang nicht dabei sein konnten!!!!) wussten Bescheid. Unser Event-Vorbereitungsteam, bestehend aus Jeanette und Dennis, hatte ganze Arbeit geleistet. Preisabsprachen waren getroffen, das Essen bestellt, zwei Kanus für jeweils 8 Personen angemietet, Schwimmwesten vorbereitet. Jeder Teilnehmer hatte eine genaue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-120" title="ausflug2011_1" src="/wp-content/uploads/2011/07/ausflug2011_1-300x225.jpg" alt="" />Samstag, 9.7., Abfahrt 11.00 Uhr, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/hamburg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hamburg">Hamburg</a>, Barmbek, Kanuverleih an der Alster. Alle Teilnehmer (schade, das Caren und Wolfgang nicht dabei sein konnten!!!!) wussten Bescheid. Unser Event-Vorbereitungsteam, bestehend aus Jeanette und Dennis, hatte ganze <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/arbeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arbeit">Arbeit</a> geleistet. Preisabsprachen waren getroffen, das <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/essen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Essen">Essen</a> bestellt, zwei Kanus für jeweils 8 Personen angemietet, Schwimmwesten vorbereitet. Jeder Teilnehmer hatte eine genaue Wegbeschreibung mit Adresse und allen anderen wichtigen Fakten in die Hand bekommen.<span id="more-117"></span></p>
<p>Das Wetter ? Natürlich vom Allerfeinsten. Genauso, wie es sein muss, wenn ein diesmal körperlich anstrengender Ausflug auch gelingen soll, nämlich nicht zu kalt und nicht zu heiß, Regenwahrscheinlichkeit 35 %, aber erst am Nachmittag.</p>
<p>Nichts, aber auch gar nicht konnte unseren Tatendrang stoppen. Wir wollten endlich auf den Spuren der Seeräuber Innen- und Außenalster mit den schnittigen Kanus erobern. Aber konnte wirklich nichts unseren Tatendrang stoppen? Doch! Etwas konnte das, oder besser gesagt, jemand konnte das. Da war er wieder, unser Held aus der Geschichte über unsere spontane Fährfahrt, die erst vor wenigen Tagen hier auf dieser Seite erschienen war. Ralph war nicht da! Noch nicht! Spekulationen über seinen Verbleib machten die Runde. Diese gingen von Verschlafen über Verfahren bis hin zu Spritmangel, Stau auf Straßen, auf denen es noch nie Staus gegeben hatte oder Festnahme durch die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/polizei/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Polizei">Polizei</a> wegen der Verwechslung mit einem durch Steckbrief gesuchten, ehemaligen Anführer einer Bande von Schaf- und Hühnerdieben (das war jetzt natürlich geringfügig übertrieben).</p>
<p>Ein Anruf auf sein Handy, welches er tatsächlich eingeschaltet hatte, stellte anfangs alle von uns angestellten Mutmaßungen in den Schatten. Ausflug? Ja, weiß ich, aber doch erst morgen, oder?</p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..Scherz! Ich bin gleich da. Tatsächlich erschien unser allseits geschätzter Freund dann auch wenige Minuten später am Treffpunkt. Verpennt, jedoch glücklicherweise rechtzeitig vom durchgeknallten Haushahn Fred aus den tiefsten Träumen heraus gekräht.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-121" title="ausflug2011_2" src="/wp-content/uploads/2011/07/ausflug2011_2-300x225.jpg" alt="" />Nun war die bunte, sportliche Kanutenhorde bereit, sich in die Kanus zu begeben. Alles an Bord. Die Besatzungen der beiden Kanus stellten sich wie von selbst zusammen. Auch der Steuermann für jedes Kanu war sofort gefunden. Antreiber für Kanu 1 wurde ohne Gegenstimme Fred, während sich Kai als Schlagmann für Kanu 2 empfahl. Und dann gings wirklich los.Nach anfänglichen Schwierig-keiten bei der Paddelsynchronisation und unterschiedlichen Meinungen zur Richtungsfindung (wo ist Rechts, wenn man eigentlich nach Links will und Links paddeln soll, obwohl man eigentlich lieber Rechts paddeln sollte?), hatten sich die Besatzungen schnell an das Miteinander und <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/unterstutzen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with unterstützen">Unterstützen</a> untereinander gewöhnt. Die anfängliche <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/unsicherheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unsicherheit">Unsicherheit</a> legte sich, und wir konnten nach kurzer Zeit schon die wunderhübsche Natur auf und an der Binnenalster <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/geniesen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Genießen">genießen</a>. Wir vergaßen fast, dass wir uns mitten in der zweitgrößten Stadt Deutschlands befanden und das Stadtzentrum beinahe nur einen Steinwurf weit entfernt lag. Und jetzt glaubten wir tatsächlich, was ja schon lange bekannt war: In Hamburg gibt es mehr Brücken, als in Venedig und in Amsterdam zusammen. Aber hier sieht man sie wirklich nur, wenn man sich auf den Flüssen Hamburgs bewegt.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-122" title="ausflug2011_3" src="/wp-content/uploads/2011/07/ausflug2011_3-300x225.jpg" alt="" />Herrliche, traumhafte alte Villen aus der Gründerzeit, fast alle mit einem kleinen Steg, welcher zu den parkartig anmutenden Grundstücken gehört, eine Vogelwelt, die kaum einer von uns hier erwartet hätte, Cafés und Imbissbuden, die direkt an der Alster zum Zwischenstopp einladen, das Alles machte diese Kanutour zu einem unvergesslichen Erlebnis.<br />
<img class="alignleft size-medium wp-image-123" title="ausflug2011_4" src="/wp-content/uploads/2011/07/ausflug2011_4-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" />Das gemeinsame Erleben und auch das Zusammenwirken auf den Kanus war eine unschätzbare Erfahrung, die das Gruppengefüge noch weiter stärkt. Und nachdem wir einen Teil der Außenalster überquert hatten, merkten wir auch, dass wir uns körperlich doch ganz schön ins Zeug gelegt hatten. Die harten Sitzbänke der Kanus forderten ihren Tribut und manch ein Paddler spürte in den Armen und Schultern, dass man eine fast dreistündige Kanutour nicht mal eben einfach so absolvieren kann. So erreichten wir dann gegen 13.45 Uhr unseren Heimathafen. Niemand war über Bord gegangen und alle hatten die Tour trotz der Anstrengungen genossen.</p>
<p>Nach unserer Ankunft erwartete uns schon ein extra für uns vorbereitetes Grillbuffet. Bevor wir uns allerdings einer mehr als verdienten Stärkung widmeten, hatte ich noch eine Aufgabe zu erfüllen, die alle Anwesenden mit einem lachenden und einem weinenden Auge verfolgten. Unsere langjährige Gruppenfreundin Angela und ihr <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ehemann/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ehemann">Ehemann</a> Kai mussten aus beruflichen Gründen unsere <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbsthilfegruppe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbsthilfegruppe">Selbsthilfegruppe</a> verlassen, denn in ein paar Tagen stand ihr Umzug nach Bergen in Norwegen bevor. Da wir aber unsere Freundin nicht einfach mal eben so weggehen lassen wollten, hatten wir für zwei Abschiedsgeschenke zusammen gelegt, die ich Angela nun im Namen der Gruppe überreichte. Sie war sichtlich erfreut und versprach, uns via <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> auch aus Norwegen treu zu bleiben und uns über alles Wissenswerte zu unterrichten.</p>
<p>Nach dieser „Amtshandlung“ konnten wir uns nun endlich die abtrainierten Kalorien wieder zuführen, bevor ein Teil unserer Mannschaften an Schwächeanfällen zugrunde gehen konnten.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-124" title="ausflug2011_5" src="/wp-content/uploads/2011/07/ausflug2011_5-300x225.jpg" alt="" />Nach einem leckeren Essen und erfrischender Roter Grütze mit Vanillesoße beendeten wir gegen 16.00 Uhr unser Ausflugsprogramm. Erfreulicherweise gelang es Jeanette sogar noch, mit viel Verhandlungsgeschick den Gesamtpreis um Einiges zu unseren Gunsten zu verkleinern, was sozusagen das Sahnehäubchen für einen gelungenen Gruppenausflug darstellte.</p>
<p>Einige der Gruppenfreunde trafen sich dann noch trotz Müdigkeit, Sonnenbrand und Muskelkater auf einen Kaffee in heimatlichen Gefilden, um dass Erlebte Revue passieren zu lassen. Und das Fazit fiel einstimmig aus: Eine gelungene Veranstaltung, die uns und auch den neuen Gruppenmitgliedern das Gefühl vermittelt hat, dass wir zusammen stark sein können, um Ziele zu erreichen, die oft für den Einzelnen alleine in weite Ferne gerückt schienen. Das dabei der Spass nicht zu kurz kommen muss, hat dieser Ausflug wieder einmal bewiesen.</p>
<p><strong>Lutz Strzysio</strong></p>
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		<title>Alkoholismus als Familienkrankheit</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 07:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Strzysio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe diesen Text mit ausdrücklicher Genehmigung von A-Connect e. V, übernommen. Es handelt sich dabei um einen gemeinnützigen Verein, der sich auf die Fahne geschrieben hat, Alkoholkranken und deren Angehörgen Halt und Stütze zu sein. Dieser Verein ist nur über das Internet tätig. Die Angehörigen sind mitbetroffen Ist ein Familienmitglied alkoholabhängig, leidet die ganze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe diesen Text mit ausdrücklicher Genehmigung von A-Connect e. V, übernommen. Es handelt sich dabei um einen gemeinnützigen Verein, der sich auf die Fahne geschrieben hat, Alkoholkranken und deren Angehörgen Halt und Stütze zu sein. Dieser Verein ist nur über das <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> tätig.</p>
<p><strong>Die Angehörigen sind mitbetroffen</strong></p>
<p>Ist ein Familienmitglied alkoholabhängig, leidet die ganze <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/familie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Familie">Familie</a> mit. Was wird nicht alles getan, um den <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholkonsum/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholkonsum">Alkoholkonsum</a> des Abhängigen unter Kontrolle zu bringen? Dabei werden die verschiedensten Methoden angewandt &#8211; wegschütten oder verstecken der alkoholischen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/getranke/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Getränke">Getränke</a>, suchen nach den heimlichen Alkoholvorräten, mittrinken, bitten, versprechen, fordern, schimpfen, drohen, beschuldigen. Die Versuche der Familie den <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholismus/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholismus">Alkoholismus</a> eines Familienmitgliedes in den Griff zu bekommen, bestimmen immer mehr das gesamte Denken, Fühlen und Handeln der Familie. Es werden immer neue Versuche unternommen, <span id="more-129"></span>immer neue <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/hoffnungen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hoffnungen">Hoffnungen</a> geweckt und gleichzeitig immer neue <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/enttauschungen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Enttäuschungen">Enttäuschungen</a> erlebt. Der Alkoholismus des Betroffenen wird zum Mittelpunkt der Familie. Die Gefühle der Familienmitglieder sind denen des Abhängigen sehr ähnlich, auch sie fühlen sich <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/hilflos/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with hilflos">hilflos</a>, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/schuldig/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with schuldig">schuldig</a> und frustriert. Hinzu kommt eine gewaltige Portion Ärger und Wut, denn alle Bemühungen führen zu keinem befriedigendem Ergebnis. Änderungen sind meist nur von kurzer Dauer uns alsbald beginnt das Spiel von Neuem.</p>
<p>Eine ehemalige Co-<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/abhangige/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Abhängige">Abhängige</a> fasste dies folgendermaßen in Worte: &#8220;Ich dachte immer ich müsste meinen Mann vom <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkohol/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkohol">Alkohol</a> wegbringen. Dabei bemerkte ich nicht, wie ich selber immer mehr in süchtiges Verhalten fiel. Mein <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/partner/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Partner">Partner</a> hatte den Alkohol im Körper, ich hatte den Alkohol im Kopf &#8211; aber den, den er getrunken hat oder <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trinken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with trinken">trinken</a> wird. Meine Gedanken kreisten permanent um den Alkohol: Wird er wieder <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trinken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with trinken">trinken</a>? Was erwartet mich zu Hause, wenn er <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/betrunken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with betrunken">betrunken</a> ist? Wo hat er den <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/stoff/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Stoff">Stoff</a> versteckt? Ich habe nur noch an ihn und seine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/sucht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sucht">Sucht</a> gedacht, nicht mehr an mich. Ich wusste ganz genau, was gut für meinen Mann war. Er sollte <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/aufhoren/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aufhören">aufhören</a> zu <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trinken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with trinken">trinken</a>, damit es mir und der Familie besser ginge. Leider ist dieses Konzept nicht aufgegangen. Heute habe ich erkannt, dass ich nicht an seinem <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trinken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with trinken">Trinken</a> schuldig bin und auch nichts daran ändern kann. Mein Partner muss <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trinken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with trinken">trinken</a>, er wird nicht wegen mir aufhören. ABER: Ich kann was für mich tun, denn ich bin der einzige Mensch, den ich ändern kann.&#8221;</p>
<p><strong><a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/phasen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Phasen">Phasen</a> der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/co-abhangigkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Co-Abhängigkeit">Co-Abhängigkeit</a> in der Familie/Partnerschaft</strong></p>
<p>Genauso wie es Phasen der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholkrankheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholkrankheit">Alkoholkrankheit</a> gibt, gibt es Phasen der Co-<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/abhangigkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Abhängigkeit">Abhängigkeit</a>. Wir haben diesen Verlauf der Co-<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/abhangigkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Abhängigkeit">Abhängigkeit</a> einmal grob aufgeteilt.</p>
<p><strong>Anfangsphase</strong></p>
<p>Die Angehörigen verleugnen ebenso wie <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/betroffene/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Betroffene">Betroffene</a> das <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholproblem/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholproblem">Alkoholproblem</a></p>
<p>Erste Ahnungen, dass der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/angehorige/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Angehörige">Angehörige</a> zuviel trinkt.<br />
<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ermahnungen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ermahnungen">Ermahnungen</a>, weniger zu trinken<br />
Übernahme von <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/verantwortung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verantwortung">Verantwortung</a> bei Schwierigkeiten durch Alkohol<br />
Erste <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/entschuldigungen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entschuldigungen">Entschuldigungen</a> und <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ausreden/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ausreden">Ausreden</a> für den trinkenden Angehörigen<br />
Gespräche über den Alkoholkonsum werden schwieriger</p>
<p><strong>Kritische <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/phase/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Phase">Phase</a></strong></p>
<p>Das Problem ist so offensichtlich, dass es nicht mehr unterdrückt werden kann. Die Angehörigen fordern vom Alkoholkranken, dass er mit dem Trinken aufhört. Der Betroffene kann dieser <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/forderung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Forderung">Forderung</a> nicht nachkommen. Es kommt zu Vorwürfen, die den Abhängigen immer weiter in die Sucht treiben.</p>
<p>Zweifel an der eigenen Beobachtungsgabe, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/unsicherheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unsicherheit">Unsicherheit</a> bei der Situationsbeurteilung<br />
Verstärkte Versuche, dem Betroffenen zu &#8220;<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/helfen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with helfen">helfen</a>&#8221;<br />
<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/co-alkoholisches-verhalten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Co-Alkoholisches Verhalten">Co-Alkoholisches Verhalten</a> z.B. durch kontrollieren etc.</p>
<p><strong>Akute Phase</strong></p>
<p>Die Alkoholkrankheit lässt sich vor der Umwelt nicht mehr <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/verheimlichen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with verheimlichen">verheimlichen</a>. Es werden nur noch kurzfristige Ziele gesetzt, z.B. &#8220;Trinke wenigstens nicht, wenn heute Besuch kommt&#8221; etc. Die Familie treibt sich zunehmend selbst in die soziale Isolierung.</p>
<ul>
<li>Drohungen, ohne <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/konsequenzen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Konsequenzen">Konsequenzen</a> zu ziehen</li>
<li>Sozialer Rückzug</li>
<li>Sämtliche <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/verantwortungen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verantwortungen">Verantwortungen</a> und Pflichten des Betroffenen werden übernommen</li>
</ul>
<p><strong>Die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kapitulation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kapitulation">Kapitulation</a></strong></p>
<p>Jetzt werden Anstrengungen unternommen, der Problematik zu entrinnen</p>
<p>Anerkennung, dass man das süchtige Trinken nicht direkt ändern kann<br />
Erkenntnis des eigenen Fehlverhaltens und unerfüllter Bedürfnisse<br />
ernsthafte Trennungsabsichten, die evtl. in die Tat umgesetzt werden<br />
lernen &#8220;loszulassen&#8221; und erkennen, dass man gegenüber der Alkoholkrankheit des Partners/Angehörigen machtlos ist</p>
<p><strong><a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kinder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kinder">Kinder</a> von Alkoholkranken</strong></p>
<p>&#8220;Das Kind bemerkt doch nichts!&#8221; Diese Auslegung vieler Eltern und Erziehungsberechtigter ist ein fataler Irrglaube! Kinder bekommen mehr mit als man denkt. Kinder können ihre Ängste und Nöte nicht so zum Ausdruck bringen, wie <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/erwachsene/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Erwachsene">Erwachsene</a> das tun können. Sie leiden still. Kinder können sich keine neuen Eltern suchen, sie sind auf die Liebe und Versorgung angewiesen, bis sie selbst stark genug sind. Leider werden gerade in einer Familie mit Alkoholproblemen Zuwendungen an Bedingungen geknüpft. Das Kind versucht diese Bedingungen zu erfüllen, damit es Liebe und Zuneigung erhält. Auf diese Weise lernt das Kind schon frühzeitig, sich <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/co-alkoholisch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with co-alkoholisch">co-alkoholisch</a> zu verhalten.</p>
<p>Gerade Kleinkinder merken, dass etwas nicht stimmt, aber sie können es (noch) nicht richtig einordnen. Ältere Kinder leiden bewusster, auch wenn sie sich darüber nicht äußern. Erkannt wird dies meistens erst, wenn es zu schwerwiegenden Verhaltensstörungen kommt, die nicht auftreten müssen, aber häufig auftreten können. Wenn es in der Familie ein Alkoholproblem gibt, haben Kinder kaum <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/chancen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Chancen">Chancen</a>, sich darüber auszusprechen. Viele Kinder versuchen ihre Eltern (besonders den trinkenden Elternteil) in Schutz zu nehmen. Häufig <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/schamen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with schämen">schämen</a> sich diese Kinder so sehr, dass sie keine Gleichaltrigen mit nach Hause bringen und sich dadurch zusätzlich isolieren.</p>
<p>Eine Erwachsene aus einer <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholikerfamilie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholikerfamilie">Alkoholikerfamilie</a> dazu: &#8220;Als ich klein war, habe ich sehrwohl gemerkt, dass mit meiner Mutter etwas nicht stimmt. Erst als eine Freundin (deren Vater <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholiker/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholiker">Alkoholiker</a> war) zu mir sagte, deine Mutter säuft, wurde mir klar, was los war. Ich wusste nie, was mich zu Hause erwartet. Deswegen habe ich auch möglichst keine Freunde mit nach Hause gebracht. Einmal wurde ich mit Liebe überschüttet, dann wieder gab es grundlos Prügel. In der Familie wurde es mir verboten, über das Problem zu sprechen, nach außen wurde schlicht und einfach alles totgeschwiegen. Wenn ich für meine Mutter einkaufen musste, da sie dazu zu <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/besoffen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with besoffen">besoffen</a> war, musste ich beim Kaufmann immer sagen, dass der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/wein/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wein">Wein</a> für meine Mutter `zum Kochen` gebraucht wird. Bloß nichts nach außen dringen lassen, das war die Devise. Ich selber habe mich auch nicht getraut darüber zu sprechen, da es ja verboten war und ich mich zutiefst geschämt habe.&#8221;</p>
<p>Kinder aus <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/familien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Familien">Familien</a> mit Alkoholproblemen entwickeln regelrechte Überlebensstrategien für sich, dabei verlieren sie aber etwas ganz Entscheidendes, nämlich ihre eigene Kindheit. Sie übernehmen unbewusst &#8220;Rollen&#8221; um das Familienleben wieder in die Balance zu bringen.</p>
<p>Das &#8220;Heldenkind&#8221; übernimmt Aufgaben der Erwachsenen (z.B. Haushaltsarbeiten). Es ist leistungsorientiert, überverantwortlich, es braucht Zustimmung und Anerkennung von anderen.<br />
Mögliche Folgen im Erwachsenenleben: Workaholic, kann Fehler oder Misserfolg nicht ertragen, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/zwanghaftes-verhalten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with zwanghaftes Verhalten">zwanghaftes Verhalten</a>, kann nicht &#8220;nein&#8221; sagen, sucht sich später einen suchtmittelabhängigen Partner. Übertriebene Verantwortlichkeit, extreme <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/zuverlassigkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zuverlässigkeit">Zuverlässigkeit</a> auch wenn diese nicht angebracht ist.</p>
<p>Der &#8220;Sündenbock&#8221; fällt negativ auf, beispielsweise durch schlechte Schulleistungen, Aufsässigkeit oder Straftaten. Dieses Kind lenkt die Familie von den eigentlichen Problemen ab. Das Fehlverhalten ist aber nichts anderes als ein Hilfeschrei.<br />
Mögliche Folgen im Erwachsenenleben: <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/suchtkrankheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Suchtkrankheit">Suchtkrankheit</a>, Straffälligkeit, Teenager-Schwangerschaft sowie allgemeine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/lebensprobleme/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Lebensprobleme">Lebensprobleme</a>. <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/verantwortungsloses-verhalten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verantwortungsloses Verhalten">Verantwortungsloses Verhalten</a>.</p>
<p>Das &#8220;verlorene Kind&#8221; wird zum Einzelgänger, fühlt sich minderwertig, ist still und gehorsam. Es ist ein extrem &#8220;pflegeleichtes&#8221; Kind, das keine Probleme macht.<br />
Mögliche Folgen im Erwachsenenleben: Keine Lebensfreude, häufig Beziehungsstörungen, kann nicht &#8220;nein&#8221; sagen und kann keine Veränderungen eingehen. Gnadenlose <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbstverurteilung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbstverurteilung">Selbstverurteilung</a>.</p>
<p>Das &#8220;Maskottchen&#8221; überspielt die Spannungen in der Familie durch fröhliches Herumkaspern. Es tut alles, um Lachen oder <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/aufmerksamkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aufmerksamkeit">Aufmerksamkeit</a> hervorzurufen, vielfach auch nur um von den eigentlichen Problemen abzulenken. Wirkliche Gefühle kann es nicht zeigen, diese werden unterdrückt.<br />
Mögliche Folgen im Erwachsenenleben: Kann Stress nicht ertragen, lebt eng an der Grenze zum Hysterischen. Sucht sich als Partner &#8220;Beschützerpersönlichkeiten&#8221;. Ständig auf der Suche nach Anerkennung und Bestätigung.</p>
<p><strong>Erwachsene <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kinder-von-alkoholkranken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kinder von Alkoholkranken">Kinder von Alkoholkranken</a></strong></p>
<p>Erwachsene Kinder von Alkoholkranken tragen meist die schmerzlichen Gefühle aus der Vergangenheit in sich. Sie neigen zum Perfektionismus oder kümmern sich bis zur Selbstaufgabe um andere. Gerade in Partnerbeziehungen kommen diese Probleme zum Tragen. Sie suchen Nähe und finden sie nicht, da sie meist Partner wählen, die selbst <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/abhangig/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with abhängig">abhängig</a>, unerreichbar oder nicht bindungsfähig sind. Sie erleben immer wieder, dass sie allein gelassen werden und fühlen sich überfordert, wie in ihrer eigenen Kindheit. Diese Erwachsenen sind selbst hochgefährdet, in eine Abhängigkeit zu geraten, da sie es nicht anders kennengelernt haben, ihre Gefühle zum Ausdruck zu bringen.</p>
<p><a title="www.a-connect.de" href="http://www.a-connect.de/" target="_blank">www.a-connect.de</a></p>
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		<title>Gruppenabend mal anders</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 07:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Strzysio</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Glückstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Glückstädter]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppenabend]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsthilfegruppe]]></category>
		<category><![CDATA[Suchterkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[Trockenheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Montag, 19.00 Uhr. Gruppenabend. Ein Wetter zum Helden zeugen. Strahlender Sonnenschein, immer noch 29° Wärme. Und jetzt 2 Stunden im Gruppenraum sitzen und über die wirklich wichtigen Dinge sprechen, die uns bewegen? So manch’ einer wird sich gesagt haben: Ok, ich gehe hin, aber Lust hab’ ich ja nicht gerade. Doch diesmal lief es anders [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Montag, 19.00 Uhr. <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gruppenabend/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gruppenabend">Gruppenabend</a>. Ein Wetter zum Helden zeugen. Strahlender Sonnenschein, immer noch 29° Wärme. Und jetzt 2 Stunden im Gruppenraum sitzen und über die wirklich wichtigen Dinge sprechen, die uns bewegen?</p>
<p>So manch’ einer wird sich gesagt haben: Ok, ich gehe hin, aber Lust hab’ ich ja nicht gerade.</p>
<p>Doch diesmal lief es anders ab als erwartet. <span id="more-133"></span>Die wie immer zahlreich erschienenen Gruppenmitglieder ließen sich schnell von meiner „spontanen“ Idee überzeugen, statt regulärem Gruppenabend mal etwas ganz anderes zu machen. Wozu haben wir das große Privileg vor der Haustür, mal schnell auf einem der schönsten Flüsse Deutschlands eine kleine Kreuzfahrt machen zu können, wenn wir das nicht auch mal nutzen? Gesagt, getan. Der Gruppenabend wurde kurzerhand auf die Elbefähre <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gluckstadt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glückstadt">Glückstadt</a>//Wischhafen verlegt.<br />
Die wunderschöne Überfahrt von Glückstadt nach Wischhafen und wieder zurück konnten wir auf dem Oberdeck der Fähre „Wischhafen“ <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/geniesen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Genießen">genießen</a>. Bei an das Wetter angepasster Sommerstimmung kam es zu vielen guten Gesprächen, bei denen vor allem der Spaß im Vordergrund stand.</p>
<p>Der einzige Wermutstropfen, der allerdings der Stimmung keinen Abbruch tat, sollte allerdings nicht unerwähnt bleiben. Einige unserer Gruppenfreunde fehlten leider bei dieser Spontanaktion. Eine Freundin musste arbeiten, eine Weitere war mit einem bevorstehenden Umzug beschäftigt, ein Anderer hatte es aus zeitlichen Gründen nicht geschafft, an der Fährfahrt teilzunehmen. Einer aber fehlte, ohne dass sich jemand erklären konnte, warum. Unser „Schlüsselverantwortlicher“ wurde vermisst. Der Mann, der normalerweise durch seine Pünktlichkeit dafür sorgt, dass wir immer rechtzeitig unseren Gruppenabend beginnen konnten, war irgendwie nicht einmal telefonisch zu erreichen.</p>
<p>Da wir unseren Freund gut kannten, stellte sich für uns die Frage: „Welches Unglück hatte ihn diesmal ereilt, dass es ihm nicht gelungen war, an unserer Fahrt teil zu nehmen?“ Denn jeder in der Gruppe wusste, dass unserer Gruppenfreund dazu neigt, nicht immer den üblichen Weg zu gehen, um ein Ziel zu erreichen. Sei es der platte Fahrradreifen, sei es der verlängerte Mittagsschlaf: Wenn irgendetwas schief gehen konnte, dann passierte das garantiert ihm. Darum hielten auch alle Ausschau nach ihm und vermuteten, dass er vielleicht nach Abhören seiner Mailbox mit der nächsten Fähre versuchte, uns einzuholen oder das er in dem kleinen Ruderboot saß, welches in einiger Entfernung an der Fähre vorbei glitt.</p>
<p>Nach etwa eineinhalb Stunden legten wir dann wieder in Glückstadt an und verließen die Fähre, um anschließend noch bei einer Tasse Kaffee am Fähranleger über einige wichtige Dinge zu sprechen. Und nun wurde auch unser Rätselraten beendet. Kurz nach unserem Eintreffen am sicheren Elbufer „kreuzte“ auch unser allseits geschätzter und vermisster Gruppenfreund auf. Leicht verschwitzt, dafür aber überaus zerknirscht und beschämt lächelnd entschuldigte er sich für sein unentschuldigtes Fernbleiben. Er hatte die glorreiche Idee gehabt, mit seinem Motorrad, welches schon seit fast zwei Jahren unbenutzt in der Garage stand, zum Gruppenabend zu fahren. Und tatsächlich sprang sie auch zur Freude des Fahrers sofort an (was ja schon fast an ein Wunder grenzt!). Und die Fahrt verlief auch sehr gut, endete allerdings etwa zwei Kilometer vor Glückstadt. Und von da an legte unser Freund den Weg zum natürlich verwaisten Gruppenraum zu Fuß zurück. Den dort hinterlassenen schriftlichen Hinweis auf unsere Spontanausfahrt ignorierte er natürlich. Da er aber wusste, dass wir nach dem Gruppenabend meistens noch auf einen Kaffee zum Fähranleger fahren, begab er sich, nachdem er sich mit einem Fischbrötchen am <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gluckstadter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glückstädter">Glückstädter</a> Innenhafen gestärkt hatte, mit dem Taxi zum Anleger.</p>
<p>Nachdem er nun zu uns gestoßen war und seine missliche Lage erklärt hatte, wurde ihm unser Mitgefühl intensiv zu Teil……..welches sich allerdings nicht durch Bedauern sondern durch schallendes Gelächter Ausdruck verlieh!</p>
<p>Nach einem gelungenen Gruppenabend trennte sich die Gruppe dann gegen 21.00 Uhr.<br />
Fazit: Es zeigte sich wieder einmal, dass diese Gruppe über die Jahre gewachsen ist und sich zu einer Gemeinschaft von vielfach sogar freundschaftlich miteinander verbundenen Gruppenmitgliedern entwickelt hat, die auch im Bewusstsein unserer <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/suchterkrankung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Suchterkrankung">Suchterkrankung</a> gelernt hat, die zurück gewonnenen Freuden der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trockenheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Trockenheit">Trockenheit</a> zu genießen.</p>
<p>Unsere Aufgeschlossenheit dem <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/leben/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Leben">Leben</a> gegenüber wird es auch zukünftig Betroffenen und Angehörigen, die sich uns neu anschließen wollen, erleichtern, bei uns in der Freien <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbsthilfegruppe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbsthilfegruppe">Selbsthilfegruppe</a> „Mit uns &#8211; Für Dich“ Fuß zu fassen.</p>
<p><strong>Lutz Strzysio</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Morgen geh&#8217; ich mal wieder hin&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 07:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Strzysio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was bedeutet es eigentlich, wenn ich mich dazu entschließe, einer Selbsthilfegruppe beizutreten? Habe ich da auch Verantwortung zu tragen? Nicht nur für mich sondern auch für andere Gruppenmitglieder? Hat der Besuch was mit Kontinuität zu tun? Mit Zuverlässigkeit? Oder ist so eine Gruppe ein loser Haufen von Leuten, die man zwar glaubt, zu kennen, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was bedeutet es eigentlich, wenn ich mich dazu entschließe, einer <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbsthilfegruppe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbsthilfegruppe">Selbsthilfegruppe</a> beizutreten? Habe ich da auch <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/verantwortung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verantwortung">Verantwortung</a> zu tragen? Nicht nur für mich sondern auch für andere Gruppenmitglieder? Hat der Besuch was mit Kontinuität zu tun? Mit <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/zuverlassigkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zuverlässigkeit">Zuverlässigkeit</a>?</p>
<p>Oder ist so eine Gruppe ein loser Haufen von Leuten, die man zwar glaubt, zu kennen, aber die mich im Grunde nichts angehen? Geht es in so einer Gruppe auch um Vertrauen zu einander? Und wenn ich nicht hingehe, soll ich mich da abmelden oder ist das den anderen Leuten da sowieso egal?<span id="more-515"></span></p>
<p>Eine Menge Fragen, deren Beantwortung sicher nicht ganz einfach ist. Aber ich werde aus meiner Sicht versuchen, einiges zu diesen Fragen zu sagen. Und in diesem Falle sehe ich mich nicht als Leiter einer Selbsthilfegruppe, sondern ganz einfach als <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/betroffener/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Betroffener">Betroffener</a>.</p>
<p>Unbestritten ist, dass ich genau weiß, dass ich meine Selbsthilfegruppe brauche, um <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trocken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with trocken">trocken</a> zu bleiben. Das wird jeder bestätigen, der irgendwann mal aus einer Gruppe ausgeschieden ist, weil es ihm dort nicht gefiel oder aus anderen Gründen. Denn meist kommt irgendwann der Moment, wo der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ruckfall/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rückfall">Rückfall</a> droht oder man merkt, dass da im Grunde die Leute sitzen, die wissen wovon ich als Betroffener rede, wenn ich über meine Probleme rede.</p>
<p>Wenn ich in eine Selbsthilfegruppe gehe, kann ich nicht erwarten, dass ich sofort wie ein vollwertiges Mitglied betrachtet werde, denn ich muss natürlich von mir selbst einiges geben, um auch etwas zurück zu bekommen. Das funktioniert aber nur dann, wenn ich selbst Vertrauen zur Gruppe habe und diese Gruppe von Betroffenen und Angehörigen auch Vertrauen zu mir aufbaut. Es ist deshalb unabdingbar, dass ich vor allem am Anfang sehr kontinuierlich, also im Grunde ohne Wenn und Aber immer dann, wenn der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gruppenabend/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gruppenabend">Gruppenabend</a> statt findet, dort auch hingehe. Damit zeige ich meinen Gruppenfreunden, dass ich mich dazu gehörig fühle und bereit bin, etwas zu geben und auch etwas mitzunehmen. Wenn ich dann schon nach kurzer Zeit anfange, aus Bequemlichkeit oder aus der falschen Annahme heraus, dass ich mich sicher genug fühle, um „auf eigenen Füßen zu stehen“, also trocken zu bleiben, nicht mehr in die Gruppe gehe, oder nur noch dann hingehe, wenn ich mal wieder Lust dazu habe, werde ich früher oder später (einige leider zu spät!) feststellen, dass ich nicht wirklich dazu gehöre. Und das hat noch nicht einmal was mit Sympathie zu tun. Da geht es nur um das Verhalten den anderen gegenüber.<br />
Da geht es einfach darum, dass ich als Betroffener, der das Ganze nicht so wirklich ernst nimmt, nicht mehr in der Lage bin, mitzureden, wenn es um viele persönliche Themen geht. Denn dazu sind wir ja da. Der Einzelne will über seine persönlichen Probleme reden und erhofft sich aus der Gruppe Antworten oder <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/moglichkeiten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Möglichkeiten">Möglichkeiten</a>, mit einem Problem anders umzugehen, als er es bisher getan hat. Derjenige, der immer da ist, hat Vertrauen zu den Gruppenmitgliedern, die auch immer da sind und wissen, wovon er redet. Nur von diesen Mitgliedern, zu denen er Vertrauen entwickelt hat, möchte der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/betroffene/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Betroffene">Betroffene</a> auch angehört und verstanden werden.</p>
<p>Derjenige, der nicht zu diesem Kreis der Vertrauten gehört, aber dennoch versucht, mitzureden, wird, wenn er sensibel genug ist, schnell merken, dass er nicht gehört wird oder das erst gar nicht in seiner Gegenwart „ans Eingemachte“ gegangen wird.</p>
<p>Von einigen wird der Einwand kommen: „Ok, ich komme doch, wenn ich dazu Zeit habe, aber die fehlt mir doch ständig. Ich muss ja auch noch dieses und jenes erledigen oder der oder diejenige braucht mich doch!“</p>
<p>Ich kann dazu nur die Frage stellen: „Hast du damals, als du noch getrunken hast, auch gesagt: „Ich trinke heute nicht, weil mein <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kinder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kinder">Kinder</a> mit mir <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/spielen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spielen">spielen</a> wollen.“ Oder: „Ich muss heute noch dringend etwas Geschäftliches erledigen, also trinke ich nicht.“ Oder: „Ich muss nachher zur <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/arbeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arbeit">Arbeit</a>, also lasse ich den <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/wodka/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wodka">Wodka</a> mal besser stehen.“<br />
Ich wette, die meisten haben das <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trinken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with trinken">Trinken</a> über alles andere gestellt! Für das <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trinken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with trinken">Trinken</a> war immer Zeit. Da war es egal, was da im Grunde Wichtiges zu erledigen war. Wie viele Betroffene hatten nicht mal mehr den Mut oder die Lust, ihre Post zu öffnen und haben durch <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trinken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with trinken">Trinken</a> ihre Verantwortung vernebelt?</p>
<p>Und jetzt auf einmal hat man an einem festgesetzten Termin, der Woche um Woche immer gleich ist, nicht mal mehr die Zeit, für zwei knappe Stunden etwas für sich zu tun? Da kann eine andere Sache nicht mal für zwei Stündchen liegen bleiben oder an andere delegiert werden, obwohl es doch so wichtig für mich selbst ist?</p>
<p>Natürlich gibt es Dinge, die selbstverständlich nicht warten können. So ist es für mich klar, dass ich berufliche Interessen vor die Gruppe stellen muss, denn das ist schließlich mein Broterwerb. Dann versuche ich aber, mich so häufig wie möglich über die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gruppenabende/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gruppenabende">Gruppenabende</a> zu informieren, was ja heutzutage ein Leichtes ist. Das gleiche gilt, wenn ich durch Auslandsaufenthalte gezwungen bin, dass ich von der Gruppe, zu der ich mich aber trotzdem zugehörig fühle, fern bleibe. Und ich kann auch verstehen, wenn jemand mal absolut keine Lust hat und dieses ehrlich sagt.</p>
<p>Dann kommt es aber darauf an, wie derjenige damit umgeht. Denn eine Gruppe hat meiner Ansicht nach ein Recht darauf, dass sich derjenige, der aus den verschiedensten Gründen nicht kommen kann, zumindest abmeldet. Das kann durch eine Vorankündigung am Gruppenabend geschehen oder aber durch das <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>, Telefon oder eine SMS. Hauptsache, die Gruppe weiß: Aha, demjenigen, der sich abmeldet, liegt etwas daran, dass wir uns keine Sorgen machen und hat Interesse an uns.</p>
<p>Das hat nämlich etwas mit <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/verantwortungsgefuhl/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verantwortungsgefühl">Verantwortungsgefühl</a> zu tun. Und damit ist, denke ich, die Frage, ob man selbst Verantwortung trägt, beantwortet. Ganz eindeutig Ja.<br />
Als ich getrunken habe, habe ich jegliche Verantwortung abgelegt. Für andere Menschen, aber auch für mich. <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ausreden/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ausreden">Ausreden</a> waren für mich Wegbegleiter, die mir scheinbar das <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/leben/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Leben">Leben</a> erleichterten.</p>
<p>Als ich das Trinken aufgegeben habe, musste ich auch lernen, wieder Verantwortung zu übernehmen. Ebenso musste ich lernen, dass ich nur mit der Wahrheit meine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trockenheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Trockenheit">Trockenheit</a> erhalten kann. Jetzt gibt es keine Ausreden mehr, warum ich dieses oder jenes nicht erfüllen kann.</p>
<p>Jeder, der in eine Selbsthilfegruppe geht, hat das Recht darauf, sich individuell zu entfalten, aber er hat nicht das Recht, mit dem Vertrauen der anderen Betroffenen zu spielen. Zuverlässigkeit des Einzelnen ist der Garant für die eigene Trockenheit, aber auch für das Funktionieren einer ganzen Gruppe. Wenn jeder egoistisch nur auf sein eigenes Wohl in der Gruppe bedacht ist, wird er früher oder später feststellen, dass diese Gruppe nichts für ihn ist oder er in einer anderen Gruppe vielleicht besser aufgehoben ist.</p>
<p>Abschließend möchte ich aus eigener Überzeugung sagen:</p>
<p>Eine Selbsthilfegruppe, die wirklich dicht am Thema <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/sucht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sucht">Sucht</a> arbeitet, ist auf Zuverlässigkeit und Verantwortungsgefühl des Einzelnen angewiesen. Nur ein gesundes Vertrauensverhältnis in der Gruppe lässt auch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Gruppe zu, die dann wieder dem Einzelnen zu Gute kommt. Denn wir sind und bleiben eine Selbsthilfegruppe mit der Zielrichtung, durch Zutun der Mitglieder die eigene Trockenheit zu erhalten.</p>
<p><strong>Lutz Strzysio</strong></p>
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		<title>Der Faktor Zeit und die Geduld</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 07:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Strzysio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zeit spielt in Belangen der Suchtbekämpfung und der langfristigen Trockenheit eine große, kaum einzuschätzende Rolle in unserem Leben! Alle Betroffenen, Angehörigen und Gruppenleiter wissen um das Problem des „gewissen Alters“, in welchem der „Trinkende“, der abstinent werden oder bleiben möchte, in die Selbsthilfegruppe geht. Und wenn er denn schon in die Gruppe geht, die zweite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zeit spielt in Belangen der Suchtbekämpfung und der langfristigen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trockenheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Trockenheit">Trockenheit</a> eine große, kaum einzuschätzende Rolle in unserem <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/leben/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Leben">Leben</a>!</p>
<p>Alle Betroffenen, Angehörigen und Gruppenleiter wissen um das Problem des „gewissen Alters“, in welchem der „Trinkende“, der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/abstinent/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with abstinent">abstinent</a> werden oder bleiben möchte, in die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbsthilfegruppe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbsthilfegruppe">Selbsthilfegruppe</a> geht.<br />
Und wenn er denn schon in die Gruppe geht, die zweite Frage gleich hinterher:<br />
Bin ich tatsächlich <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholkrank/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with alkoholkrank">alkoholkrank</a> oder ist das nur ein „Problem mit dem <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkohol/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkohol">Alkohol</a>“, welches nach einiger Zeit beherrschbar ist?<span id="more-512"></span></p>
<p>Wie ich darauf komme?<br />
Nun, es ist tatsächlich bemerkenswert, dass ein junger Mann von knapp über dreißig Jahren wegen alkoholbedingter Probleme in seinem Arbeitsumfeld dazu kommt, sich über seinen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholkonsum/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholkonsum">Alkoholkonsum</a> Gedanken machen zu müssen und diese auch macht. Eine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/entgiftung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entgiftung">Entgiftung</a> in einem Krankenhaus wird absolviert, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/euphorisch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with euphorisch">euphorisch</a> und erwartungsfroh wagt der junge Mann die ersten Schritte in eine trockene Zukunft. Alles wird in die Wege geleitet, um nun in Zukunft ohne Alkohol leben zu können. Dazu gehört neben einer (wenn vorhanden!!) innerbetrieblichen Betreuung der Plan, eine Entwöhnungstherapie durchzuführen. Und um wirklich alles zu tun, um nie wieder in eine missliche Lage zu geraten, die alkoholbedingt ist, wird auch noch eine Selbsthilfegruppe besucht. Die Lebensgefährtin geht glücklicherweise auch mit, denn auch sie will verstehen lernen, was denn der Alkohol alles so mit einem anstellt.<br />
Was will Mann mehr? Besser kann es doch gar nicht laufen!! Alle Weichen sind gestellt! Er geht es an. Und es läuft doch auch wirklich gut. Er braucht den alten Wegbegleiter Alkohol nicht mehr. Er lernt einiges in der Selbsthilfegruppe über das Leben „ohne Alkohol“. Er lernt, dass zur Erhaltung der Trockenheit nicht nur dazu gehört, die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/flasche/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Flasche">Flasche</a> wegzustellen, sondern das gesamte Leben zu verändern. Er lernt, dass Probleme anders gelöst werden können, als sie durch Alkohol zu verdrängen. Er lernt im Grunde ständig etwas dazu, was ihn bei seinem Wunsch, nicht mehr zu <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trinken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with trinken">trinken</a>, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/helfen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with helfen">helfen</a> könnte.</p>
<p>Aber eines kann er nicht lernen! <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/geduld/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Geduld">Geduld</a>. Woher auch? Denn die kann ihm niemand aus der Gruppe, kein <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/therapeut/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Therapeut">Therapeut</a>, kein <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/suchtberater/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Suchtberater">Suchtberater</a>, beibringen. Wir als Gruppenmitglieder, die schon länger dabei sind, wissen nur, dass wir Zeit brauchen. Jeder weiß, dass der Erhalt der Trockenheit nicht von heute auf morgen zu erreichen ist. Es bedarf ständiger <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/arbeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arbeit">Arbeit</a> an sich selbst, um zumindest eine gewisse <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/sicherheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sicherheit">Sicherheit</a> im Umgang mit dem neuen Leben ohne Alkohol zu erlangen. Wir alle wissen, dass es leider nur in kleinen Schritten voran geht und uns unsere Schritte auch immer wieder in Sackgassen oder schwieriges Gelände führen. Es drohen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gefahren/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gefahren">Gefahren</a> auf diesem langen, zeitaufwendigen Weg, die oftmals darin begründet sind, dass der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/betroffene/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Betroffene">Betroffene</a> einfach vergisst, auf sich aufzupassen. Er vergisst oder verdrängt, was passiert ist, als er noch getrunken hat. Und er vergisst oder verdrängt, dass der Alkohol dazu geführt hat, dass sein Leben in die eine oder andere Richtung aus den Fugen geraten ist. Weil jeder Mensch den Mechanismus im Gehirn eingebaut hat, dass zu vergessen oder zu verdrängen, was ihn negativ beeinflusst hat.<br />
Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass der junge Mann irgendwann ungeduldig wird. Er denkt darüber nach, ob er tatsächlich ein echtes <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholproblem/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholproblem">Alkoholproblem</a> hat oder sogar alkoholkrank ist. Oder war das, was vor schon so langer Zeit, also einem halben Jahr, passiert ist, nicht doch vielleicht nur ein etwas heftiger „Ausrutscher“ der damals in sein Leben so extrem hart eingegriffen hat?<br />
Soll er nun wirklich ein Leben lang auf Alkohol verzichten, während doch alle um ihn herum so prima ab und zu mal ein Gläschen oder auch zwei trinken, ohne das sie gleich ein Alkoholproblem oder sogar alkoholsüchtig sind? Er will dabei sein, dazu gehören, nicht verzichten, weil doch gerade in diesen jungen Jahren das Leben noch so vieles Unbekanntes zu bieten hat.</p>
<p>Niemand wird dem jungen Mann schlüssige Antworten auf diese Fragen geben können oder gar Ratschläge erteilen. Denn jeder muss diese Fragen für sich selbst beantworten. Bin ich alkoholkrank oder bin ich es nicht? Wer dann, nach reiflicher Überlegung, zu dem einen oder anderen Ergebnis kommt, muss sich über die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/konsequenzen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Konsequenzen">Konsequenzen</a> für sein weiteres Leben im Klaren sein:<br />
Also:<br />
„Ich bin nicht alkoholkrank, also kann ich weiterhin ruhig mal etwas trinken. Ich kann es ja kontrollieren. Und ich habe ja immer noch die Warnung von meinem ersten großen „Ausrutscher“ vor Augen. Das passiert mir so nie wieder. Ich werde also weiter ab und zu trinken. Das wird schon klappen, und mein Leben wird nicht vom Alkohol bestimmt werden!“<br />
Oder:<br />
„Ich habe die Krankheitseinsicht! Der Alkohol ist für mich nicht nur ein behebbares, zeitweiliges Problem, ich bin alkoholkrank! Der Alkohol hat es in der Vergangenheit geschafft, mein Leben (wenn auch nur für eine gewisse Zeit!) zu dominieren. Das darf mir nicht wieder passieren, denn auf die Dauer wird der Alkohol meine Zukunft und alles, was damit zusammen hängt wie Partnerschaft, Beruf, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/familie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Familie">Familie</a>, Freundschaften, zerstören. Da ich weiß, dass der Alkohol mir nicht gut tut, werde ich in Zukunft auf ihn verzichten, um den Gefahren, die im Zusammenhang mit dem Genuss von Alkohol entstehen, aus dem Weg zu gehen.<br />
Dazu muss ich die Geduld aufbringen, mich meiner <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/sucht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sucht">Sucht</a> zu stellen und sie zu bearbeiten. Und ich bin mir auch darüber im Klaren, dass ich nicht erwarten kann, gesund zu werden. Eine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/suchterkrankung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Suchterkrankung">Suchterkrankung</a> ist nicht heilbar, zumindest heute noch nicht. Sie ist aber beherrschbar. Ich kann lernen, mit ihr zu leben. Ich gehe offen mit meiner <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/erkrankung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Erkrankung">Erkrankung</a> um, weil ich mir damit <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/sicherheiten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sicherheiten">Sicherheiten</a> schaffe. Diese dienen dazu, dass die Gefahren eines Rückfalles so minimiert werden, dass sie zumindest nicht allgegenwärtig sind.<br />
Und wenn jeder weiß, der er wissen muss, dass ich alkoholkrank bin, werden dumme Fragen oder Kommentare nach kurzer Zeit <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/aufhoren/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aufhören">aufhören</a>. Freunde, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/partner/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Partner">Partner</a>, Arbeitskollegen und Familie werden sich mit meiner Sucht arrangieren und versuchen, mein Verhältnis zum Alkohol zu verstehen. Sie können mir sogar dabei helfen, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trocken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with trocken">trocken</a> zu bleiben, denn sie werden immer ein kleines Auge darauf haben, ob ich nicht doch zur Flasche greife und es zu verhindern wissen.</p>
<p>Früher oder später wird der junge Mann aus den verschiedensten Gründen eine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/entscheidung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entscheidung">Entscheidung</a> für sich treffen müssen, die ganz alleine in seinen Händen liegt. Und keine der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/entscheidungen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entscheidungen">Entscheidungen</a>, die er trifft, ist eine schlechte Entscheidung!<br />
Auch hier wird wieder der Zeitfaktor eine große Rolle <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/spielen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spielen">spielen</a>, denn er wird nicht sofort erkennen, welche seiner Entscheidung die wirklich richtige war. Also ist wieder Geduld gefragt!<br />
Was aber ganz wichtig ist, ist die Erkenntnis, dass die Bemühungen, die der junge Mann bis jetzt unternommen hat, nicht etwa unnütz waren oder dass die Zeit, die er bei uns in der Selbstgruppe verbracht hat, vertane Zeit war. Er hat viel gelernt, dass sicher nicht nur im Bereich der Suchtselbsthilfe Bedeutung hat. In einer Selbsthilfegruppe findet das normale Leben, der Umgang miteinander und untereinander, genauso Raum wie die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/beschaftigung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Beschäftigung">Beschäftigung</a> und die Arbeit mit dem Thema Alkohol an sich.<br />
Und was genauso wichtig ist! Der junge Mann wird offene Türen vorfinden, wenn er sich vielleicht wegen einer falschen Entscheidung wieder neu orientieren muss. Denn jeder Neuanfang ist auch eine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/chance/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Chance">Chance</a>, sich neu zu entscheiden.<br />
Und abschließend sei ihm gesagt, dass es nie zu früh oder zu spät ist, etwas für sich zu tun. Da spielt das <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alter">Alter</a> nur eine untergeordnete Rolle.</p>
<p><strong>Lutz Strzysio</strong></p>
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		<title>Ein paar Gedanken zum Jahresende</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Dec 2010 07:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Strzysio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
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		<description><![CDATA[Nur noch ein paar Tage, dann ist das Jahr 2010 um. Und im Grunde hat sich nichts geändert und wird sich nichts ändern. Ein Rückblick bietet sich deshalb doch normalerweise gar nicht an. Wir sollten doch nur nach vorne schauen. . . . . . oder lohnt es sich doch, auch auf das Vergangene zurück [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur noch ein paar Tage, dann ist das Jahr 2010 um. Und im Grunde hat sich nichts geändert und wird sich nichts ändern. Ein Rückblick bietet sich deshalb doch normalerweise gar nicht an. Wir sollten doch nur nach vorne schauen. . . . . . oder lohnt es sich doch, auch auf das Vergangene zurück zu blicken?<span id="more-556"></span></p>
<p>Was hat uns das vergangene Jahr denn nun tatsächlich gebracht? Eines kann ich mit <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/sicherheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sicherheit">Sicherheit</a> sagen. Es war wie eine Berg- und Talfahrt. Positive Ereignisse wurden auch immer wieder von negativen Dingen abgelöst. Eben ein auf und nieder der Gefühle. Es gab Missverständnisse im Umgang miteinander, es gab tolle Erlebnisse, langweilige, aber auch spannende <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gruppenabende/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gruppenabende">Gruppenabende</a>, es gab Streit, es gab Versöhnung, neue Richtungen wurden eingeschlagen, alte Pfade wurden verlassen. Neue Menschen kamen in die Gruppe, andere verließen die Gruppe. <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ruckfalle/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rückfälle">Rückfälle</a> gehörten ebenso zum Gruppenleben wie tolle <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/fortschritte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Fortschritte">Fortschritte</a> von Gruppenmitgliedern oder einfach nur die Gewissheit, es geschafft zu haben, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trocken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with trocken">trocken</a> zu bleiben, ohne sich in einem täglichen Kampf gegen den <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkohol/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkohol">Alkohol</a> zu verschließen. Und niemals haben wir bei aller Ernsthaftigkeit den Spaß vergessen.</p>
<p>Einige von uns haben berufliche Neuanfänge gewagt, andere haben diesen Schritt in nächster Zeit noch vor sich. Der eine oder andere befindet sich auf ständiger Suche nach dem, was ihm gut tut und war nicht selten dazu in der Lage, kleine Erfolge zu vermelden.<br />
<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/unfalle/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unfälle">Unfälle</a> und Hochzeiten, neue Liebe, Trauer; alles Ereignisse, die dazu geführt haben, den Zusammenhalt in der Gruppe zu festigen. Vielleicht mag mein Gefühl trügen, aber ich glaube, „es funktioniert“. Wir haben gelernt. Jeder von uns.</p>
<p>Wir werden mit Mut in die Zukunft, in ein neues Jahr, gehen. Aber wir wissen auch, dass uns auch im nächsten Jahr wieder eine Berg-und Talbahn der Gefühle bevor steht. Selbstbeweihräucherung dürfen wir nicht zulassen. Auch weiterhin müssen wir mit der gebotenen Ernsthaftigkeit unsere Probleme so bearbeiten, das wir nicht von ihnen überrollt werden.</p>
<p>Das Eintrittsgeld für diese spannende Berg-und Talfahrt haben wir immer bei uns. Es ist der Wille, nie wieder dem Alkohol in die Falle zu gehen und trocken zu bleiben.<br />
Ich freue mich darauf, mit euch zusammen diese Fahrt auf ein Neues zu wagen, wobei auf ein Neues nicht richtig ist. Wir fahren schon lange zusammen&#8230;&#8230;&#8230;..</p>
<p>Allen, die diese Zeilen lesen, wünsche ich im Namen der „Freien <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbsthilfegruppe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbsthilfegruppe">Selbsthilfegruppe</a> Mit uns – für Dich“ <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gluckstadt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glückstadt">Glückstadt</a>/<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/elmshorn/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Elmshorn">Elmshorn</a> ein geruhsames, trockenes Weihnachtsfest und einen fröhlichen Jahresabschluss.</p>
<p>Und demjenigen, der vielleicht noch zögert, etwas gegen den Alkohol und für sich zu tun, wünsche ich den Mut und die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/zuversicht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zuversicht">Zuversicht</a>, einen Neuanfang zu wagen. Wir als Gruppe können dir dabei <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/helfen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with helfen">helfen</a>.</p>
<p>Euer<br />
<strong>Lutz Strzysio</strong></p>
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		<title>Die Aufrechterhaltung und Festigung sozialer Kompetenzen&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 07:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Strzysio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essen]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Aufrechterhaltung und Festigung sozialer Kompetenzen und Kontakte unter Einbeziehung der Möglichkeiten zur Weiterbildung und Erweiterung des geistigen Horizontes&#8230; &#8230;Andere nennen das Ausflug!! Samstag, 07.45 Uhr, und keiner ist da! Dabei waren wir doch alle verabredet. An der Fähre! Es soll doch auf die andere Seite gehen! Nach Niedersachsen. Großes Programm mit Verköstigung ist angesagt! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Aufrechterhaltung und Festigung sozialer Kompetenzen und Kontakte unter Einbeziehung der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/moglichkeiten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Möglichkeiten">Möglichkeiten</a> zur Weiterbildung und Erweiterung des geistigen Horizontes&#8230;</strong></p>
<p><strong>&#8230;Andere nennen das Ausflug!!</strong></p>
<p>Samstag, 07.45 Uhr, und keiner ist da! Dabei waren wir doch alle verabredet. An der Fähre! Es soll doch auf die andere Seite gehen! Nach Niedersachsen. Großes Programm mit Verköstigung ist angesagt! Aber keiner will mit. Einsam stehe ich an der Fähre und fühle mich verlassen. Was habe ich falsch gemacht? War ich zu streng? Ist das die Rache der Gruppe? <span id="more-509"></span>Grübelnd, mit Tränen in den Augen, stehe ich am Ufer und sehe der gerade wegfahrenden Fähre nach!<br />
Da, das Handy klingelt! Hallo? Ach…..die Hälfte der Truppe ist schon auf dem Weg zur anderen Seite? Auf der Fähre, die gerade abgelegt hat. Hunger? Ungeduld….OK. Sie warten drüben!<br />
Ich atme auf, denn in diesem Moment kommt der noch vermisste letzte Rest der Truppe an und reiht sich in die langsam länger werdende Warteschlange vor der Fähre ein. Ich als Letzter hintendran.<br />
Jetzt kann es losgehen. Auf der anderen Seite treffen wir uns dann alle wieder und fahren dem ersten Highlight entgegen. In einem wunderhübschen Bauernhofrestaurant, dem „Armen Ritter“ in Balje, bekommen wir ein Frühstück in herrlich rustikaler Atmosphäre präsentiert, das wirklich keine Wünsche mehr offen lässt!<br />
Vom Spiegelei bis hin zum Yoghurt gibt es alles, was das Herz begehrt. Und es wird nachgereicht. Einige der Gruppe wollen nicht mehr weiter fahren, sondern dort bleiben, um weiter zu <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/essen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Essen">essen</a>, bis das Mittagessen serviert wird.</p>
<p>Ich lege mein Veto ein und fordere zum Weiterfahren auf! Nachdem den Rauchern der Freiraum gelassen worden ist, den sie nach einem opulenten Frühstück brauchen und auch die letzten Toilettensprüche gelesen worden waren, führt uns die Weiterfahrt über Otterndorf nach Cuxhaven.</p>
<p>Dort ist eine Stadtrundfahrt mit einem offenen Doppeldeckerbus geplant, denn da Cuxhaven meine Geburtsstadt ist, wollte ich diese natürlich auch den Gruppenfreunden ein wenig näher bringen. Unser Zusteigeort ist der Parkplatz vor dem Steubenhöft, ein historisch beachtenswerter Teil des Cuxhavener Hafens, von dem aus im frühen 19. Jahrhundert viele Auswanderer ihre Reise mit dem Schiff in eine ungewisse Zukunft begannen.<br />
Über dem Steubenhöft selbst befindet sich das ehemalige Abfertigungsgebäude für die Auswanderer. Hier befindet sich eine Dauerausstellung, die sich mit dem Menschen und deren Schicksalen befasst und sehr eindringlich auf die großen Probleme zur Jahrhundertwende hinweist. Dort befindet sich auch das große Modell des für Cuxhaven wohl bedeutendsten Schiffes, die Hanseatic, einem schicken Ozean-Liner, der regelmäßig im Hafen fest machte. Und weil es die Zeit vor unserer Stadtrundfahrt erlaubte, konnten wir uns diese Ausstellung in aller Ruhe ansehen und vom Balkon des Gebäudes den wunderschönen Blick über die sonnenverwöhnte Elbmündung <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/geniesen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Genießen">genießen</a>. Was wollen wir mehr? Sonne, voller Bauch, gute Laune…..und Toiletten.</p>
<p>Dann um 10.50 Uhr die pünktliche Abfahrt des Cuxliners, also des Busses, der uns durch Cuxhaven und Umland bringen sollte. Eine kompetente Dame gab uns bei unserer Rundfahrt viele wissenswerte Auskünfte über Land, Hafen, Leute und Historie der Stadt Cuxhaven. Und was blieb hängen? Bahlsen-Fabrikverkauf (ja ich weiß, eine wird jetzt bitterlich weinen!), Fischfabrik, große silberne Tanks mit brisantem Inhalt und das Schloss Ritzebüttel! Noch etwas? Ach ja, das prima Eis an der „Alten Liebe“, dem alten Hafen von Cuxhaven, welches wir uns auf dem Zwischenstopp genehmigten! Und eine Raucherpause im Ortsteil Duhnen.<br />
Nach dieser Bildungsreise durch Cuxhaven sollte nun der Höhepunkt folgen.<br />
Um 14.00 Uhr pünktlich fanden wir uns in Sahlenburg, einem bekannten Seebad an der Nordsee ein, um von dort aus eine Fahrt mit den berühmten Wattwagen, die von Pferden gezogen werden, durchs <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trocken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with trocken">trocken</a> gefallene Watt bis zur mitten im Wattenmeer vorgelagerten Insel Neuwerk zu machen.<br />
Wir waren dabei, als die Pferde vor die hochbeinigen, extrem gefederten Wattwagen gespannt wurden und wurden dann auf die drei Wagen verteilt. Die nun folgende Fahrt war doch abenteuerlicher, als es die meisten von uns erwartet hatten. War auch die Fahrt vom Gehöft bis zum Strand eher langweilig, so folgte dann eine Überfahrt nach Neuwerk, die doch so manche Überraschung parat hielt. So durchquerten wir breite Priele, in denen noch das Wasser in Richtung Meer ablief. Dabei entstanden regelrechte Sturzbäche und Stromschnellen, die die unbändige Kraft von Ebbe und Flut erahnen ließen. Besonders deutlich wurde das an einer Dame, die in unserer Nähe versuchte, mit ihrem Hund den Priel zu durchqueren. Dabei bekam ich den Eindruck, dass sie auf alle erdenklichen Weisen versuchte, das arme Tier zum Seehund umzufunktionieren. So sehr sie auch an der Leine zerrte und dem Hund gut zuredete……ob der arme Kerl diese Aktion überlebt hat, ist für mich fraglich.<br />
Aber trotz hunderter von Menschen, die Perpedes, mit dem Pferd, mit Wagen oder sogar mit Traktoren auf dem Weg nach oder von Neuwerk nach Cuxhaven waren, konnten wir die Schönheit des Nationalpark Wattenmeer zumindest erahnen. Besonders auf dem Rückweg gab es Wegstrecken, auf denen wir zeitweilig die Ruhe und Beschaulichkeit dieser wunderschönen Natur genießen konnten. Das Wetter spielte wirklich den ganzen Tag mit und ohne ausreichende Sonnencreme hätte ich mir vermutlich kräftig das Fell verbrannt.<br />
Auf der Insel Neuwerk blieb gerade mal eine Stunde Zeit, um sich umzusehen oder eine Erfrischung einzunehmen. Im Schatten des berühmten Wehrleuchtturmes befand sich wohl die größte Goldgrube des kleinen Eilandes. Das Toilettenhäuschen. Wenn jeder, der dort ein und ausging, seinen Obolus von 50 Cent bezahlt hat, dann muss der Herr über diesen Ort der Glückseeligkeit schon lange Millionär sein, denn jeder, der auf die Insel kommt, muss ganz einfach mal müssen. Und das sind sehr, sehr viele Müssende!!! Trotzdem war die Insel alles in allem recht sehenswert. Und wir können zumindest sagen, dass wir mal da waren! Auf dem Rückweg entdeckten wir dann wohl etwas, was niemand mitten im Watt erwartet hätte: Eine fahrbare <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kneipe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kneipe">Kneipe</a> mit angehängter Toilette. Kaum zu fassen aber wahr.<br />
Nach unserem insgesamt 4 ½ stündigen Ausflug zur Insel Neuwerk kam dann der schöne Abschluss des tages. Wir fuhren zurück in Richtung Elbefähre Wischhafen, machten aber zu einem ausgiebigen Abendessen nochmals Zwischenstation im „Armen Ritter. Und wieder wurden wir nicht enttäuscht. Das Essen war prima, die Bewirtung unübertroffen freundlich und herzlich. Und nach einem unerwarteten, dafür umso leckereren Nachtisch fuhren wir die letzten 18 Kilometer bis zur Fähre zurück.<br />
Damit wir uns dann auch noch alle brav und herzlich von einander verabschieden konnten, war die Fähre allerdings so freundlich, und fuhr uns vor der Nase weg, was unsere Bildungs- und Kulturreise noch um eine gute halbe Stunde verlängerte.<br />
Nach gut 15 ½ Stunden war ein anstrengender, aber auch gelungener Ausflug zu Ende. Ein Fazit zum Abschluss? Na klar! Wir haben es uns verdient! Schade, dass nicht alle Gruppenmitglieder teilnehmen konnten. Aber beim nächsten Mal klappt es bestimmt, dass alle mitkommen, wenn es wieder heißt, soziale Kompetenz aufrecht zu erhalten oder zu festigen und dabei Möglichkeiten zur Weiterbildung und Erweiterung des geistigen Horizontes einzubeziehen……na eben ganz einfach einen Ausflug zu machen.</p>
<p>In diesem Sinne</p>
<p><strong>Euer Cuxhavener</strong></p>
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		<title>Chance für einen neuen Weg</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 07:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Strzysio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bianca W.,  37,  Fachangestellte. Seit fast 12 Jahren jeden Tag zwei Flaschen Wein. Dann der schwere Unfall. Auto Schrott, Führerschein weg und am Schlimmsten: Der bei dem Unfall verletzte Beifahrer wird nie wieder richtig Laufen können. Frank K.,  51, Hafenarbeiter. Täglich schon während der Arbeit mehrere Bier, zu Hause zur Entspannung noch ein paar Bier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bianca W.,  37,  Fachangestellte. Seit fast 12 Jahren jeden Tag zwei <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/flaschen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Flaschen">Flaschen</a> <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/wein/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wein">Wein</a>. Dann der schwere <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/unfall/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unfall">Unfall</a>. Auto Schrott, Führerschein weg und am Schlimmsten: Der bei dem <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/unfall/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unfall">Unfall</a> verletzte Beifahrer wird nie wieder richtig Laufen können.</p>
<p>Frank K.,  51, Hafenarbeiter. Täglich schon während der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/arbeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arbeit">Arbeit</a> mehrere <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/bier/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bier">Bier</a>, zu Hause zur Entspannung noch ein paar <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/bier/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bier">Bier</a> und Korn oben drauf. Nach fast 20 Jahren zerbricht die Ehe, die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kinder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kinder">Kinder</a> wenden sich ab, Freunde ziehen sich zurück, das kleine Häuschen wird von Hypotheken zerdrückt.<span id="more-520"></span></p>
<p>Fiktive Namen und Geschichten, aber leider immer wieder das wirkliche <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/leben/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Leben">Leben</a>.</p>
<p>Auch bei uns, hier direkt vor unserer Tür!</p>
<p>Um Menschen, die in diese schlimmen Situationen durch ihre <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholsucht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholsucht">Alkoholsucht</a> gekommen sind, auf ihrem Weg in eine neue, alkoholfreie und somit auch lebenswertere Zukunft zu <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/unterstutzen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with unterstützen">unterstützen</a>, gründeten wir im April 2009 die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/freie-selbsthilfegruppe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Freie Selbsthilfegruppe">Freie Selbsthilfegruppe</a> „Mit uns für Dich“.</p>
<p>Das große Engagement von Andreas Pünner und Lutz Strzysio hat inzwischen dazu geführt, dass bereits Mitte dieses Monats zwei neue <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbsthilfegruppen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbsthilfegruppen">Selbsthilfegruppen</a> in <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/elmshorn/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Elmshorn">Elmshorn</a> entstehen. Hintergrund für die Gruppengründung ist die ständige Präsenz von immer wieder wechselnden Gruppenmitgliedern, die zusammen mit Andreas Pünner oder Lutz Strzysio die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/fsg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FSG">FSG</a> „Mit uns – Für Dich“ auf der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/entgiftungsstation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entgiftungsstation">Entgiftungsstation</a> <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/p5/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with P5">P5</a> im Krankenhaus Elmshorn vorstellen. Dabei weisen die Initiatoren darauf hin, dass es bei diesen Veranstaltungen auf der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/p5/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with P5">P5</a> weniger darum geht, Werbung für deren eigene <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbsthilfegruppe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbsthilfegruppe">Selbsthilfegruppe</a> zu machen, sondern den dort befindlichen Suchtpatienten deutlich zu machen, wie wichtig es ist, sich überhaupt einer <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbsthilfegruppe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbsthilfegruppe">Selbsthilfegruppe</a> anzuschließen, um sich auch nach der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/entgiftung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entgiftung">Entgiftung</a> und einer möglicherweise folgenden <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/therapie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Therapie">Therapie</a> die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholabstinenz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholabstinenz">Alkoholabstinenz</a> zu erhalten.</p>
<p>Durch die erfolgreiche <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gruppenvorstellung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gruppenvorstellung">Gruppenvorstellung</a> im Krankenhaus Elmshorn wurde vom Stationspersonal der P 5 immer öfter die Anfrage gestellt, ob es nicht die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/moglichkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Möglichkeit">Möglichkeit</a> einer Gruppengründung in Elmshorn geben würde. Nach intensiven Überlegung erklärten sich A. P und L. S. dann bereit, zwei „Ableger“ der FSG „Mit uns- Für Dich“ in Elmshorn zu eröffnen. Große <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/unterstutzung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unterstützung">Unterstützung</a> erhielten sie dabei von der sozialen Einrichtung „Die Brücke Elmshorn“. Dort wurden ihnen Gruppenräume zur Verfügung gestellt und sie werden in das Programm der „Brücke“ mit aufgenommen. Warum nun gleich zwei Gruppen? Hintergrund dieser Doppelgründung ist der, dass sich viele Patienten für bis zu drei Wochen im Krankenhaus Elmshorn aufhalten, um ihre Entgiftung und erste therapeutische Schritte durchzuführen. In dieser Zeit wird den Patienten nahe gelegt, sich außerhalb des Krankenhauses Selbsthilfegruppen zu suchen, um dort schon einmal „hinein zu schnuppern“. Viele Selbsthilfegruppen in Elmshorn nehmen sich gerne dieser Patienten an, stellen aber immer wieder fest, dass diese Betroffenen nur für kurze Zeit in die Gruppe kommen, da sie dann an ihre Wohnorte zurück kehren. Dadurch werden die alt eingesessenen Gruppen in Elmshorn zwar stark frequentiert, aber die eigentliche Gruppenarbeit kann dadurch auch zu kurz kommen. Die FSG „Mit uns – Für Dich“ hat sich nun auf die Fahne geschrieben, einen Anlaufpunkt für die Patienten aus dem Krankenhaus Elmshorn zu bieten, bei denen sich die Patienten gut aufgehoben fühlen, aber noch keine Gruppenbindung eingehen müssen. Erst, wenn sie nach Entlassung aus dem Krankenhaus feststellen, dass die FSG „Mit uns – Für dich“ in Elmshorn die richtige <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/entscheidung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entscheidung">Entscheidung</a> ist, können sie in eine fest strukturierte Gruppe wechseln, bei der intensive <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/hilfe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hilfe">Hilfe</a> zur <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbsthilfe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbsthilfe">Selbsthilfe</a> erarbeitet werden kann.</p>
<p>Ab dem 20. Juli wird die erste Gruppe in Elmshorn, bei der „Brücke Elmshorn“ in der Neuen Str. Nr. 7 für Interessierte aus dem Krankenhaus Elmshorn, aber natürlich auch für alle anderen Betroffenen und deren <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/angehorige/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Angehörige">Angehörige</a>, ins Leben gerufen. Die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gruppenabende/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gruppenabende">Gruppenabende</a> der FSG „Mit uns-Für dich“ in Elmshorn finden immer dienstags, um 18.30 Uhr, statt.</p>
<p>Aus den Reihen der Mitglieder der Gründungsgruppe wird immer wieder betont, dass sie Wert auf die Feststellung legen, dass es sich um eine Freie Selbsthilfegruppe handelt, die keinen übergeordneten Zwängen unterworfen ist. Vereinspolitik findet ganz einfach nicht statt. Selbstverständlich halten sich die Gruppenmitglieder an Regeln, die von ihnen selbst erarbeitet worden sind. Das daraus gewachsene Gemeinschaftsgefühl und die gegenseitige Sorge um einander haben zu freundschaftlichen Bindungen im Gruppengefüge geführt, die sich auch in gemeinschaftlichen Aktivitäten wie einer jährlichen Ausfahrt oder in gelungenen Grill- oder Weihnachtsfesten widerspiegeln. Ziel dieser Veranstaltungen außerhalb der Gruppentreffen ist auch das neu Erlernen sozialer Kompetenz, die Vielen in der Zeit ihres übermäßigen Alkoholkonsums abhanden gekommen ist.</p>
<p>Andreas P. und Lutz Strz., die sich außerhalb ihrer Gruppentätigkeit seit Neuestem auch bei der neu ins Leben gerufenen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/suchtberatung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Suchtberatung">Suchtberatung</a> „Selbsthilfe Hilft“ in Elmshorn ( www.selbsthilfehilft.de) engagieren, planen für die nächste Zukunft bereits weitere Aktivitäten, die sich schwerpunktmäßig mit der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/suchtpravention/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Suchtprävention">Suchtprävention</a> bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen befassen werden. Dazu gibt es schon konkrete Pläne, die jedoch erst durch finanzielle Unterstützung von Außen umgesetzt werden können. Sollten Sponsoren bereit sein, sich Projekten, die die Gruppengründer gerne vorstellen würden, anzuschließen, so können sie sich über die Homepage der FSG an die Verantwortlichen wenden.</p>
<p><strong>H. Eckert</strong></p>
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		<title>Bei uns tut sich was !</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 07:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Strzysio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unser gemeinsames (!!!!) Engagement unserer FSG „Mit uns – Für Dich“ im Rahmen der Gruppenvorstellung in der Entgiftungsstation P5 des Krankenhauses Elmshorn hat zu großer Anerkennung bei den Betroffenen selbst, aber auch beim Krankenhauspersonal geführt. Nachdem immer wieder der Ruf nach einer von uns geführten Selbsthilfegruppe im Nahbereich des Krankenhauses Elmshorn laut wurde, haben wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser gemeinsames (!!!!) Engagement unserer <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/fsg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FSG">FSG</a> „Mit uns – Für Dich“ im Rahmen der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gruppenvorstellung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gruppenvorstellung">Gruppenvorstellung</a> in der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/entgiftungsstation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entgiftungsstation">Entgiftungsstation</a> <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/p5/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with P5">P5</a> des Krankenhauses <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/elmshorn/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Elmshorn">Elmshorn</a> hat zu großer Anerkennung bei den Betroffenen selbst, aber auch beim Krankenhauspersonal geführt. Nachdem immer wieder der Ruf nach einer von uns geführten <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbsthilfegruppe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbsthilfegruppe">Selbsthilfegruppe</a> im Nahbereich des Krankenhauses Elmshorn laut wurde, haben wir uns entschlossen, zwei neue Gruppen in Elmshorn zu gründen.<span id="more-526"></span></p>
<p>Große <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/unterstutzung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unterstützung">Unterstützung</a> erhielten wir dabei von der Brücke Elmshorn, die uns mit Räumlichkeiten unterstützt und uns auch in ihr Programm mit aufnehmen wird. Unser Dank gilt dabei vor allem Frau Zobawa, die bei der Brücke Elmshorn als Gruppenkoordinatorin fungiert.</p>
<p>Mitte Juli nun geht es los! Vorher werden wir mit den <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/elmshorner/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Elmshorner">Elmshorner</a> Nachrichten einen Pressetermin haben, bei dem wir unsere bisherige <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/arbeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arbeit">Arbeit</a> in <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gluckstadt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glückstadt">Glückstadt</a>, aber auch unsere Ziele für die Zukunft vorstellen können. Neue Flyer werden vor dem Start in Druck gehen und der Entwurf für ein Plakat ist auch bereits fertig.<br />
Einige werden sich fragen, warum denn gleich zwei Gruppen? Andreas Pünner und ich haben uns vorgestellt, dass wir den Patienten, die sich ja meistens nur kurzfristig, also bis zu drei Wochen, in der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/klinik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Klinik">Klinik</a> aufhalten, zuerst einmal einen Anlaufpunkt bieten wollen, um sie auch außerhalb der Krankenhausbetreuung bei ersten Schritten auf ihrem Weg in eine trockene Zukunft zu begleiten. Patienten, aber auch andere <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/betroffene/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Betroffene">Betroffene</a>, bekommen dann, wenn sie regelmäßig diese „Einstiegsgruppe“ besuchen, die Gelegenheit, nach einiger Zeit in eine feste Gruppe zu wechseln. Dieses Konzept wird gleichzeitig die bereits in Elmshorn vorhandenen Gruppen entlasten, die schon jetzt hoffnungslos überlaufen sind.</p>
<p>Natürlich kann jede Gruppe auch von Betroffenen oder deren Angehörigen besucht werden, die nicht nur über das Krankenhaus, sondern auch über andere Einrichtungen auf uns aufmerksam geworden sind. Es steht aber fest, dass die Gruppengrößen nicht die Zahl von höchstens 12 Teilnehmern überschreiten soll, um überhaupt ein ernsthaftes Arbeiten zu ermöglichen.</p>
<p>Natürlich (und darauf legen wir großen Wert !) wird dabei unsere erfolgreiche Arbeit mit unserer „Stammgruppe“ in Glückstadt nicht vernachlässigt. Durch weit reichende Kontakte werden wir in naher Zukunft interessierte Mitglieder unserer Gruppe zur Ausbildung von Gruppenleitern und Suchtkrankenhelfern schicken können, die uns dann bald <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/unterstutzen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with unterstützen">unterstützen</a> können. Diese Ausbildungen werden uns durch den Verein zur <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/rehabilitation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rehabilitation">Rehabilitation</a> <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/suchtkranker/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Suchtkranker">Suchtkranker</a> ermöglicht werden.</p>
<p>Die Anpassung unserer Homepage wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, denn wir wollen erst einmal den Start und den Verlauf unserer <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gruppenabende/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gruppenabende">Gruppenabende</a> in Elmshorn über eine Zeit beobachten, bis wir dann auch eine Extraseite für die FSG „Mit uns – Für dich“ Elmshorn einrichten.</p>
<p>Eine weitere Neuigkeit, die auch Außenstehende, Suchtabhängige oder deren <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/angehorige/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Angehörige">Angehörige</a> sicher interessieren wird, ist die, dass Andreas und ich ab Juli als <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/suchtberater/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Suchtberater">Suchtberater</a> bei der neu gegründeten <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/suchtberatung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Suchtberatung">Suchtberatung</a> „<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbsthilfe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbsthilfe">Selbsthilfe</a> hilft“ in Elmshorn, tätig sind. Diese neue Beratungsinstitution wird von Betroffenen wie Andreas und mir getragen, die sich um Betroffene oder deren Angehörige und deren Sorgen und Nöte kümmern möchten.Wir werden dort zusammen mit weiteren 8 Mitarbeitern unter dem Motto:</p>
<p><em>Denn… mit uns kann man reden</em></p>
<p>Hilfesuchenden zur Seite stehen. Zu finden ist die Einrichtung in Elmshorn, Jürgenstr. 6 – 8, Tel. 04121 46 31 31 05.</p>
<p>Weitere <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/informationen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Informationen">Informationen</a> findet der Neugierige im <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> unter <a title="www.selbsthilfehilft.de" href="http://www.selbsthilfehilft.de/" target="_blank">www.selbsthilfehilft.de</a>.</p>
<p>Abschließend möchten wir uns schon jetzt bei den vielen Freunden aus der Gruppe, bei Karl-Heinz Malorny, den Mitarbeitern des Krankenhauses Elmshorn, der Brücke Elmshorn und vielen Ungenannten für ihre Unterstützung bedanken.<br />
Ihr seht also, wir waren und werden nicht untätig sein!</p>
<p><strong>Lutz Strzysio/Andreas Pünner</strong></p>
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		<title>Ein Jahr FSG</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 07:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Strzysio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abstinenz]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist fast genau ein Jahr her, dass wir uns zu unserer Freien Selbsthilfegruppe &#8220;Mit uns &#8211; Für dich&#8221; zusammen geschlossen haben. Unser Ziel: Intensive Arbeit in der Selbsthilfegruppe zur Erhaltung unserer Abstinenz und Hilfe für unsere co-abhängigen Gruppenangehörigen. Wir können ehrlich mit uns umgehen und stellen fest, dass es Höhen und Tiefen gab, durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist fast genau ein Jahr her, dass wir uns zu unserer Freien <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbsthilfegruppe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbsthilfegruppe">Selbsthilfegruppe</a> &#8220;Mit uns &#8211; Für dich&#8221; zusammen geschlossen haben. Unser Ziel: Intensive <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/arbeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arbeit">Arbeit</a> in der Selbsthilfegruppe zur Erhaltung unserer <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/abstinenz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Abstinenz">Abstinenz</a> und <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/hilfe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hilfe">Hilfe</a> für unsere co-abhängigen Gruppenangehörigen. Wir können ehrlich mit uns umgehen und stellen fest, dass es Höhen und Tiefen gab, durch die wir im letzten Jahr gegangen sind. Dennoch schafften wir es gemeinsam, der Gruppe eine stabile Grundlage zu geben.<span id="more-529"></span></p>
<p>Inzwischen wächst die Anzahl der Gruppenangehörigen wieder langsam aber stetig an, so daß wir uns bei unseren Gruppentreffen ständig über mindestens 10 &#8211; 15 Teilnehmern freuen. Zurückliegende Veranstaltungen haben bewiesen, dass ein bemerkenswert guter Gruppenzusammenhalt herrscht, obwohl es bei vielen Gruppenabenden themenbezogen hoch her ging. Wir waren sicher nicht immer einer Meinung, aber der Kern der Sache, die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbsthilfe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbsthilfe">Selbsthilfe</a>, blieb und bleibt das Band, welches uns untereinander verknüpft.</p>
<p>Unsere &#8220;<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gruppenvorstellungen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gruppenvorstellungen">Gruppenvorstellungen</a>&#8221; im Krankenhaus <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/elmshorn/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Elmshorn">Elmshorn</a> werden inzwischen von vielen Gruppenfreunden mit getragen, so daß es uns fast immer gelingt, mit wechselnder Besetzung die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/fsg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FSG">FSG</a> &#8220;Mit uns &#8211; Für dich&#8221; in <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/elmshorn/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Elmshorn">Elmshorn</a> zu präsentieren. Die von uns auf der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/p5/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with P5">P5</a> durchgeführten Veranstaltungen sind inzwischen auch bei den Therapeuten und Pflegern anerkannt und wir bekommen immer wieder positive Rückmeldungen durch Patienten der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/klinik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Klinik">Klinik</a>, die uns teilweise e-mails senden oder auch telefonisch weiter mit uns in Kontakt stehen. Oftmals scheitern Besuche bei unserer FSG nur daran, dass die Patienten zu weit entfernt wohnen. Diese erfolgreiche Arbeit wird auch in diesem Jahr weiter fortgesetzt.</p>
<p>Auch unser Anliegen, zukünftig verstärkt Präventionsarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenden zu leisten, ist weiterhin aktuell. Noch in diesem Jahr werden wir in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen dazu in die Lage versetzt, gezielt auf diesem Sektor tätig zu werden.</p>
<p>Zum Abschluss meines kleinen Resumees sei noch kurz erwähnt, dass auch unsere Web-Site schon eine nicht unbeträchtliche Außenwirkung hat. Inzwischen haben wir die 1000-Klicks-Grenze überschritten. Immer wieder gehen bei uns e-Mails ein, die sich auf unsere angesprochenen Themen beziehen und nicht selten kommt es vor, dass wir Nachfragen zu unseren auf der &#8220;Aktuelles&#8221;-Seite veröffentlichten Artikeln haben.<br />
Um die Aktualität unserer Web-Site zu erhalten, würde ich mich auch weiterhin über Artikel oder Berichte freuen, die von Gruppenfreunden, aber auch von anderen interessierten Lesern an mich übermittelt werden. Nur so können wir unseren Anspruch, offene Selbsthilfearbeit zu leisten, auch weiterhin nach außen kund tun.</p>
<p>Auf diesem Wege möchte ich allen aktiven Gruppenangehörigen, aber auch den ausgeschiedenen Gruppenfreunden, meinen Dank für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr aussprechen. Allen Interessierten, die vielleicht noch auf den letzten Anstoß warten, sich mit ihrem Problem an uns zu wenden, möchte ich Mut zusprechen, sich an uns oder andere Selbsthilfeeinrichtungen zu wenden. Dort werden sie die Hilfe zur Selbsthilfe finden, die ihnen Wege aus der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/sucht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sucht">Sucht</a> aufzeigen kann.</p>
<p>Ich bin mir sicher, dass wir auch in Zukunft mit unserer Freien Selbsthilfegruppe &#8220;Mit uns &#8211; Für dich&#8221; die Arbeit leisten können, die zu unserer aller Wohl beitragen wird.</p>
<p>Wir stehen immer noch fast am Anfang. Aber die erste Stufe ist geschafft!!</p>
<p><strong>Lutz Strzysio</strong></p>
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		<title>Dem ist wohl nichts hinzuzufügen&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 07:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Strzysio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Befürchtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnungen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Zitat fand ich zufällig im Internet. Ich denke, diesen Worten ist nichts hinzuzufügen&#8230;. Wer nur hofft, dass es besser wird, statt etwas dafür zu tun, darf sich nicht wundern, wenn sich die Hoffnungen zerschlagen und die Befürchtungen bewahrheiten. (Goethe) Lutz Strzysio]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Zitat fand ich zufällig im <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>. Ich denke, diesen Worten ist nichts hinzuzufügen&#8230;.<em></em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Wer nur hofft, dass es besser wird, statt etwas dafür zu tun, darf sich nicht wundern, wenn sich die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/hoffnungen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hoffnungen">Hoffnungen</a> zerschlagen und die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/befurchtungen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Befürchtungen">Befürchtungen</a> bewahrheiten.</em><br />
<strong><em>(Goethe)</em></strong><strong></strong></p>
<p><strong>Lutz Strzysio</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Jahresabschluß 2009</title>
		<link>http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/2009/12/28/jahresabschlus-2009/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 07:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Strzysio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alkoholsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Elmshorn]]></category>
		<category><![CDATA[Freie Selbsthilfegruppe]]></category>
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		<category><![CDATA[trocken]]></category>
		<category><![CDATA[Trockenheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Gruppenfreunde und interessierte Leser und Leserinnen ! Ein turbulentes Jahr neigt sich dem Ende! Wir warten schon gespannt auf unsere Weihnachtsfeier, von der wir hoffen, dass sie genauso lebhaft und kurzweilig verläuft, wie unsere Gruppenabende. Doch bevor sich das Jahr endgültig verabschiedet, sei mir noch ein kleiner Rückblick erlaubt. Wir alle haben sicher noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Gruppenfreunde und interessierte Leser und Leserinnen !</p>
<p>Ein turbulentes Jahr neigt sich dem Ende! Wir warten schon gespannt auf unsere Weihnachtsfeier, von der wir hoffen, dass sie genauso lebhaft und kurzweilig verläuft, wie unsere <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gruppenabende/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gruppenabende">Gruppenabende</a>.</p>
<p>Doch bevor sich das Jahr endgültig verabschiedet, sei mir noch ein kleiner Rückblick erlaubt.<span id="more-562"></span></p>
<p>Wir alle haben sicher noch die spannenden Wochen im Hinterkopf, als es darum ging, unsere neue <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbsthilfegruppe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbsthilfegruppe">Selbsthilfegruppe</a> zu gründen. Gemeinsam entwickelten wir unseren Gruppennamen „<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/fsg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FSG">FSG</a> Mit uns – Für Dich“, der sich bewusst von den Namen anderer Selbsthilfeeinrichtungen absetzt. <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/fsg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FSG">FSG</a> steht für Freie <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbsthilfegruppe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbsthilfegruppe">Selbsthilfegruppe</a> <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gluckstadt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glückstadt">Glückstadt</a>. Der Name „Mit uns – Für Dich“ soll deutlich machen, dass wir nur zusammen in der Lage sind, uns gegenseitig die Kraft zu geben, die wir brauchen, um mit der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/krankheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Krankheit">Krankheit</a> „<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholsucht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholsucht">ALKOHOLSUCHT</a>“ <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/leben/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Leben">leben</a> zu können. Bei der Gruppengründung stellten sich uns viele Schwierigkeiten in den Weg, die wir aber schnell zusammen meistern konnten.</p>
<p>Dabei sei vor allem nicht zu vergessen, dass es uns sehr schnell gelang, einen passenden Gruppenraum zu finden. Dafür sei an dieser Stelle auch nochmals Frau Pastorin Jungnickel gedankt, die uns ohne zu zögern innerhalb kürzester Zeit einen Raum im Gemeindehaus Bole zur Verfügung stellte.</p>
<p>Um auf uns aufmerksam zu machen, hatten wir auch schon kurz nach der Gruppengründung einen sehr ansprechenden Flyer entwickelt, der sich auch wieder von denen anderer Gruppen absetzt, weil er ein besonderes Format hat, welches auch ins Portemonnaie passt. Beim Druck wurden wir von der Kremper Druckerei Bahnsen auf ganzer Linie unterstützt, denn Herr Bahnsen stellte uns sein ganzes Know How beim Layout zur Verfügung und hielt die Druckkosten in einem erschwinglichen Rahmen. Dafür sei ihm an dieser Stelle nochmals gedankt.</p>
<p>Der nächste Schritt,um uns bekannt zu machen, war das Erstellen einer Homepage für die „FSG Mit uns – Für Dich“. Trotz einiger Widerstände von Außen gelang es, auch dieses Projekt sehr schnell in das Gesamtgebilde der „FSG Mit uns – Für dich“ einzugliedern.</p>
<p>Unsere Homepage wird auch im kommenden Jahr ständig auf dem Laufenden gehalten.<br />
Schnell wuchs die Gruppe bis auf zeitweilig 19 Personen an, die sich größtenteils aus Alkoholabhängigen oder deren Angehörigen zusammen setzte.</p>
<p>An vielen Gruppenabenden wurde „unser“ Thema ernsthaft und konzentriert diskutiert, ohne dabei den Spaß außer acht zu lassen.</p>
<p>Aber trotzdem haben wir feststellen müssen, dass die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/arbeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arbeit">Arbeit</a> in einer Selbsthilfegruppe nicht immer ohne Hindernisse und die daraus folgernden Schrammen abgeht. Nicht jeder, der eine Selbsthilfegruppe besucht, stellt dann auch fest, dass dieses genau die Gruppe ist, die er braucht, um sich seine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trockenheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Trockenheit">Trockenheit</a> zu bewahren. Nicht jeder ist dazu in der Lage, sich selbst so in eine Selbsthilfegruppe einzubringen, wie es andere von ihm erwarten.<br />
Und auch unsere Selbsthilfegruppe ist nicht etwa der Weisheit letzter Schluss. Keiner in der Gruppe darf vergessen, dass wir aus vielen verschiedenen Individuen bestehen, die genauso viele verschiedene Gefühle und Ansprüche für sich geltend machen. Deshalb versuchen wir immer wieder, uns unsere Gruppenregeln vor Augen zu halten, um so einen Umgang miteinander zu erleichtern.</p>
<p>Einige unserer Gruppenfreunde haben sich im Laufe des Jahres entschieden, die Gruppe zu verlassen, so dass wir zurzeit aus 14 Gruppenmitgliedern bestehen. Die Freunde, die gegangen sind, sind trotzdem nicht etwa aus unserem Gedächtnis gestrichen. Für sie wird weiterhin unsere Tür offen stehen, wenn sie sich zu einer Rückkehr entschließen wollen. Wir werden sie mit offenen Armen empfangen.</p>
<p>Auch außerhalb der Gruppenabende entwickelte sich die Gruppe zu einem echten Freundeskreis, denn nicht nur beim „offiziellen“ Grillen oder bei unseren Treffen nach den Gruppenabenden im „Container“ ging es oft lustig zu, sondern es kam auch nicht selten zu Treffen von Gruppenfreunden untereinander, um mal einen Kaffee zusammen zu <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trinken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with trinken">trinken</a> oder sich auch einfach so mal auszuquatschen.</p>
<p>Ein paar Schwierigkeiten haben wir bis heute damit, dass wir natürlich auch für unsere „FSG Mit uns – Für dich“ die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/moglichkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Möglichkeit">Möglichkeit</a> in Anspruch nehmen wollen, im täglich erscheinenden, offiziellen Terminanzeiger unserer Tageszeitung mit unseren Gruppenterminen aufgeführt zu werden. Bis heute passiert das leider immer noch nicht regelmäßig, obwohl wir schon mehrfach mit der zuständigen Redakteurin gesprochen hatten. Vielleicht ändert sich das ja im nächsten Jahr.</p>
<p>Was wir aber auch im nächsten Jahr unbedingt weiter durchführen wollen, ist unser monatlicher Besuch im Krankenhaus <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/elmshorn/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Elmshorn">Elmshorn</a>. Dort stellen wir unsere Selbsthilfegruppe vor, ohne aber direkt Werbung für unsere Gruppe zu machen. Wir wollen den dort anwesenden Patienten, die zum großen Teil wegen eines Alkoholproblems behandelt werden, hauptsächlich vermitteln, dass sie nach ihrer Entlassung ohne den Besuch irgend einer Selbsthilfegruppe große Probleme bekommen werden, auf Dauer „<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trocken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with trocken">trocken</a>“ zu bleiben.</p>
<p>Das soll es nun mit meinem kleinen Rückblick auf das Jahr 2009 gewesen sein. Ich hoffe, dass wir auch weiterhin mit Freude an der gemeinsamen Arbeit ein Stück gemeinsamen Weges zurück legen und auch in Zukunft unsere Gruppe durch Kreativität mit Leben erfüllen können.</p>
<p>Ich wünsche Euch und Euren Angehörigen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleibt gesund und findet die Stärke, Euch Eure Trockenheit zu erhalten.</p>
<p>Bis Montag!</p>
<p>Euer<br />
<strong>Lutz Strzysio</strong></p>
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		<item>
		<title>Möglichkeiten der Suchtprävention bei Jugendlichen</title>
		<link>http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/2009/07/31/moglichkeiten-der-suchtpravention-bei-jugendlichen/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 07:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Strzysio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Alkoholische Getränke]]></category>
		<category><![CDATA[Alkoholkonsum]]></category>
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		<description><![CDATA[Natürlich ist die FSG „Mit uns – Für dich“ in erster Linie eine Selbsthilfegruppe, in der wir lernen, mit unserer Krankheit zu leben und Mittel und Wege zur Problemlösung zu finden. Es kann aber nicht unser alleiniges Anliegen sein, intensiv daran zu arbeiten, uns unsere Trockenheit zu bewahren. Wir sind inzwischen auch als mündige Bürger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich ist die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/fsg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FSG">FSG</a> „Mit uns – Für dich“ in erster Linie eine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbsthilfegruppe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbsthilfegruppe">Selbsthilfegruppe</a>, in der wir lernen, mit unserer <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/krankheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Krankheit">Krankheit</a> zu <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/leben/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Leben">leben</a> und Mittel und Wege zur <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/problemlosung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Problemlösung">Problemlösung</a> zu finden.<br />
Es kann aber nicht unser alleiniges Anliegen sein, intensiv daran zu arbeiten, uns unsere <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trockenheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Trockenheit">Trockenheit</a> zu bewahren. Wir sind inzwischen auch als mündige Bürger dazu aufgerufen, die Augen nicht vor einem Problem zu verschließen, welches uns gerade in den letzten Jahren immer häufiger deutlich macht, dass der unkontrollierte Umgang mit <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkohol/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkohol">Alkohol</a> schon bei Kindern und Jugendlichen in erschreckendem Ausmaß zu dramatischen Entwicklungen bis hin zum „Flatrate-<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/saufen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Saufen">Saufen</a>“ geführt hat.<span id="more-404"></span></p>
<p>Nicht nur wir als <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/betroffene/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Betroffene">Betroffene</a>, sondern jeder aufmerksame Bürger sind dazu aufgerufen, über <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/moglichkeiten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Möglichkeiten">Möglichkeiten</a> nachzudenken, vorbeugend, also <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/praventiv/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with präventiv">präventiv</a> auf unsere <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kinder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kinder">Kinder</a> und Jugendlichen einzuwirken, um ihnen die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gefahren/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gefahren">Gefahren</a> des übermäßigen Alkoholkonsums aufzuzeigen.</p>
<p>Auch in medizinischen Kreisen wird inzwischen intensiv über die Problematik nachgedacht und es werden auch Konzepte entwickelt, die dieses Thema aufgreifen. Dazu hier jetzt ein Artikel von Dr. Kröhn, den ich hier mit seiner ausdrücklichen Genehmigung veröffentliche:</p>
<p><strong><a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholkonsum/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholkonsum">Alkoholkonsum</a> – der verantwortungsbewusste und kritische Verbrauch</strong></p>
<p>Von Dr. Wolfgang Kröhn, Ministerium für Soziales, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gesundheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gesundheit">Gesundheit</a>, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/familie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Familie">Familie</a>, Jugend und Senioren des Landes Schleswig-Holstein</p>
<p>Alkohol ist ein Genussmittel für viele Bürgerinnen und Bürger, birgt aber auch <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/risiken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Risiken">Risiken</a> für den Einzelnen wie für die gesamte Bevölkerung. Alkohol ist eine psychoaktive Substanz und eine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/droge/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Droge">Droge</a> mit toxischen Eigenschaften, die eine verheerende Substanzabhängigkeit erzeugen kann.</p>
<p>Wir haben in der Bundesrepublik Deutschland nach wie vor einen zu hohen Pro-Kopf-Verbrauch an Alkohol. Wir liegen weltweit in der Spitzengruppe und knapp 10 Millionen Bürgerinnen und Bürger konsumieren Alkohol in riskanten Mengen. Die gravierenden körperlichen, psychischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgeschäden belaufen sich auf ca. 20 Mrd. Euro pro Jahr. Wir brauchen ein Problembewusstsein für Alkoholkonsum innerhalb unserer Gesellschaft, das zu einem kritischen, bedachten und selbst- sowie fremdverantwortlichen Umgang mit Alkohol und damit gleichzeitig zu einer generellen Konsumreduzierung führt.</p>
<p>„Fun statt Vollrausch“ – ein wirksames Programm gegen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholmissbrauch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholmissbrauch">Alkoholmissbrauch</a><br />
Insbesondere <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/jugendlicher/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Jugendlicher">jugendlicher</a> Alkoholmissbrauch ist durch alarmierende Vorfälle in den letzten Jahren verstärkt in den öffentlichen Fokus geraten.</p>
<p>In Schleswig-Holstein führte das zu der Kampagne „Fun statt Vollrausch &#8211; Schleswig-Holstein feiert richtig“. Dabei geht es zunächst um folgende Kampagnenbestandteile:</p>
<ul>
<li>Landesweit in den Schulen ist ein sogenannter Klarsicht-Parcours eingesetzt, in dem es um Informationsvermittlung und Entscheidungshilfen im Umgang mit Alkohol (und anderen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/drogen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Drogen">Drogen</a>) sowie um die persönliche Auseinandersetzung mit dem eigenen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/konsum/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Konsum">Konsum</a> und die Stärkung der Eigenverantwortung geht. Die Jugendlichen werden zu einem kritischen Umgang mit Alkohol motiviert. Der Parcours ist jährlich für 15-20 Wochen im Einsatz und erreicht damit ca. 15 000 Schülerinnen und Schüler.</li>
<li>Für die außerschulische Jugendarbeit ist ein <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/party/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Party">Party</a>-Erlebnisparcours in Jugendfreizeiteinrichtungen im Einsatz, der in eine anschließende gemeinsame alkoholfreie Cocktailparty übergeht. Grundgedanke dieses Bausteins ist, dass <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/jugendliche/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Jugendliche">Jugendliche</a> ohne Gruppendruck in einem Rahmen angesprochen werden sollen, der die Bereitschaft zur persönlichen Reflektion fördert und zum Umdenken bei künftigen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/partys/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Partys">Partys</a> bewegt. Das Mixen der alkoholfreien Cocktails erfolgt durch speziell ausgebildete Jugendliche, die neben Mixerfahrungen auch Kenntnisse in Gesprächsführung und <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/suchtpravention/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Suchtprävention">Suchtprävention</a> mitbringen. Bis zu 100 Jugendliche pro <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/party/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Party">Party</a> werden durch dieses Angebot für <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alternativen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alternativen">Alternativen</a> zum Alkoholkonsum sensibilisiert.</li>
<li>Begleitend zu den Parcoursmaßnahmen schulischer wie außerschulischer Art werden regional auch Eltern-Workshops an Schulen angeboten, um auch die als unverzichtbare Modelllerninstanz anzusehenden Eltern einzubeziehen.</li>
<li>Das Sozialministerium Schleswig-Holstein (MSGF) hat die Kontakte mit den Jugendverbänden intensiviert, um den Blick verstärkt auf Volks-, Scheunen- und Zeltfeste sowie Großveranstaltungen zu richten. Die sehr konstruktiven Gespräche u. a. mit der Landjugend, der Sportjugend, der Jugendfeuerwehr und der Arbeitersamariterjugend sind in konkrete Kooperationen und Projekte gemündet. Die Jugendverbände werden als wesentliche Multiplikatoren angesehen.</li>
<li>Das MSGF hat einen umfangreichen und sehr konkreten Veranstaltungsplaner „Jugendschutz &#8211; gewusst wie“ herausgebracht, der breit gestreut und den lokalen Veranstaltern zur Verfügung gestellt wird. Diese Broschüre will die nötige <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/sicherheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sicherheit">Sicherheit</a> zur Einhaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen für Veranstaltungsplanung und -durchführung geben.</li>
<li>Durch Intensivierung des Austausches mit den örtlichen Ordnungsbehörden sind zahlreiche und sehr differenzierte Aktivitäten zum Jugendschutz auf örtlicher Ebene in Gang gekommen, die häufig auch in <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/lokale/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Lokale">lokale</a> Bündnisse und Absprachen zwischen mehreren verantwortlichen Institutionen geführt haben. Wir wollen, dass sich die Grundidee verselbstständig und von möglichst vielen Partnern regional in eigener Regie umgesetzt wird.</li>
<li>In 2009 wird auch eine Outdoor-Bar eingesetzt, um auch auf Veranstaltungen im Freien mit einem alkoholfreien Angebot ein Gegengewicht zu dem stets vorhandenen Alkoholkonsum stellen zu können.</li>
<li>Das MSGF hat Mittel bereitgestellt, um das in einer Erprobungsphase als erfolgreich angesehene Modellprojekt „HaLT“ landesweit zu implementieren. Philosophie dieses Ansatzes ist es, Kinder und Jugendliche nach einer Alkoholintoxikation nicht folgenlos wieder aus dem Krankenhaus zu entlassen, sondern bereits im Krankenhaus unter Einbeziehung der Eltern einen Kontakt mit einer <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/suchtberatungsstelle/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Suchtberatungsstelle">Suchtberatungsstelle</a> herzustellen, um zu prüfen, welche Motive und Hintergründe dem Vorfall zugrunde liegen und ob Beratungs- oder gar Behandlungsmaßnahmen angezeigt sind (reaktiver Teil). Gleichzeitig soll in der Kommune durch die Einbeziehung möglichst vieler <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/partner/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Partner">Partner</a> (<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kliniken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kliniken">Kliniken</a>/Ärzte, Ordnungsämter, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/polizei/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Polizei">Polizei</a>, Jugendamt, Gastwirte, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/beratungsstellen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Beratungsstellen">Beratungsstellen</a>, Schulen, Einzelhandel und andere) ein Netzwerk gebildet werden, in dem verbindliche Absprachen über den Umgang mit alkoholintoxikierten Jugendlichen getroffen und ein gesellschaftliches Klima geschaffen werden soll, in dem jeder Partner seine Verantwortlichkeit kennt und wahrnimmt, etwa im Zusammenhang mit Festen, Großveranstaltungen, Jahrmärkten etc. (proaktiver Teil).</li>
</ul>
<p><strong>Alkohol &#8211; Verkauf, Werbung und Preis</strong></p>
<p>Trotz der dargestellten bereits laufenden Kampagnenbausteine bleibt das Thema Alkoholkonsum Jugendlicher weiterhin ein Thema. International ist anerkannt, dass neben vielfältigen primär- und sekundärpräventiven Aktivitäten (wie sie in unserer Landeskampagne bereits durchgeführt werden) zu einer allgemeinen Konsumreduzierung auch strukturelle <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/masnahmen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Maßnahmen">Maßnahmen</a> hinzugehören. Hier ist in erster Linie die Trias „Einschränkung von Werbung für Alkoholika und Sponsoring im Zusammenhang mit Alkoholika, Preisgestaltung (entweder Steuererhöhung oder produktbezogene Abgaben) und Einschränkung der Verfügbarkeit von Alkohol“ zu nennen. Alkohol ist nicht nur wegen seines relativ niedrigen Preises in Deutschland leicht verfügbar, auch aufgrund von Verkaufszeiten rund um die Uhr und der Vielzahl der Verkaufsstätten ist das Beschaffen von Alkohol selten ein Problem.</p>
<p>Deshalb wird in Fachkreisen über Maßnahmen zur Beschränkung der Verkaufszeiten für Alkohol ebenso wie über eine Reduzierung der Zahl der Verkaufsstellen für <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholische-getranke/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholische Getränke">alkoholische Getränke</a> diskutiert. Aus fachlicher Sicht wäre wünschenswert, den Alkoholverkauf an Bahnhöfen, Tankstellen, Autobahnraststätten und durch Discounter mit langen Öffnungszeiten zumindest stundenweise zu reglementieren, da sie die entscheidenden Nachschubreservoirs gerade für Jugendliche während der Nachtzeiten darstellen.</p>
<p>Gleichermaßen wissenschaftlich erwiesen ist auch der Zusammenhang zwischen Werbung und erhöhter Bereitschaft zum eigenen Alkoholkonsum. Die Suggestion, dass Alkoholkonsum verbunden ist mit Erfolg, Schönheit, Sexappeal, sozialer Beliebtheit und Anerkennung ist gerade für Jugendliche in der persönlichen Selbstfindungsphase eine fatale und gefährliche Botschaft. Desgleichen lässt sich belegen, dass ein Zusammenhang zwischen dem Preis für Alkoholika und dem Absatz besteht, der gerade für Jugendliche mit eingeschränkten finanziellen Mitteln besonders deutlich ist.</p>
<p>Der verantwortungsbewusste und kritische Alkoholkonsum bleibt ein gesundheitspolitisches Dauerthema.<br />
<em>(F. d. R.: Lutz Strzysio)</em></p>
<p><strong>Lutz Strzysio</strong></p>
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		<title>Kinder und Alkohol</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Nov 2008 07:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Strzysio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Refrain aus dem Song „Augen auf!“ des Berliner HipHop-Sängers Sido: Mama, mach die Augen auf. Treib mir meine Flausen aus. Ich will so gern erwachsen werden und nicht schon mit 18 sterben. Papa, mach die Augen auf. Noch bin ich nicht aus dem Haus. Du musst trotz all der Schwierigkeiten Zuneigung und Liebe zeigen…….. Zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class=" wp-image-2310 alignright" title="glaeser" src="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/wp-content/uploads/2008/11/glaeser.png" alt="" width="218" height="157" />Refrain aus dem Song „Augen auf!“ des Berliner HipHop-Sängers Sido:</p>
<p><em>Mama, mach die Augen auf.</em><br />
<em>Treib mir meine Flausen aus.</em><br />
<em>Ich will so gern erwachsen werden und nicht schon mit 18 sterben.</em><br />
<em>Papa, mach die Augen auf.</em><br />
<em>Noch bin ich nicht aus dem Haus.</em><br />
<em>Du musst trotz all der Schwierigkeiten Zuneigung und Liebe zeigen……..</em></p>
<p><strong>Zum besseren Verständnis</strong></p>
<p>Schon länger beschäftigt mich das Thema „<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kinder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kinder">Kinder</a> und <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkohol/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkohol">Alkohol</a>“ und schon seit längerem wollte ich das, was mir dazu in den Sinn gekommen ist, zu Papier bringen. <span id="more-414"></span>Immer wieder habe ich mir aber die Frage gestellt: „Wie schreibe ich, was muss ich beachten, wo fange ich an, wo lehne ich mich zu weit aus dem Fenster?“Und dann habe ich mir gesagt, dass es mir nicht im Geringsten zusteht, hier einen wissenschaftlichen Anspruch zu stellen oder meine Erlebnisse, meine Erfahrungen als Maßstab für ein Handeln dar zu stellen. Alles, was ich hier schreiben kann, sind im Grunde nur Dinge, die mich <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/betroffen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with betroffen">betroffen</a> machen und bei mir oft zwiespältige Gefühle ausgelöst haben. Nicht mehr und nicht weniger. Und wenn sich beim Leser ein ums andere Mal das ungute Gefühl breit machen sollte, dass meine niedergeschriebenen Gedanken belehrenden Charakter annehmen, so ist das nicht beabsichtigt, sondern entsteht lediglich aus meiner eigenen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/betroffenheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Betroffenheit">Betroffenheit</a> und daraus resultierender <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/hilflosigkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hilflosigkeit">Hilflosigkeit</a> heraus.</p>
<p><strong>Der Auslöser</strong></p>
<p>Vor einigen Wochen fand in unserer kleinen Stadt ein jedes Jahr wiederkehrendes Fest, die sogenannten „Matjeswochen“, statt. Mein bester Freund Andreas und ich bummelten über die Festmeile und setzten uns auf eine Einfassungsmauer. Von dort aus konnten wir den herrschenden Trubel von Tausenden von Menschen sehr schön überblicken. Wir beide sind trockene <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholiker/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholiker">Alkoholiker</a> und engagieren uns in der freien <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbsthilfegruppe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbsthilfegruppe">Selbsthilfegruppe</a> “Mit uns – Für dich” in <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gluckstadt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glückstadt">Glückstadt</a>. Nachdem wir etwa 5 Minuten dort saßen, setzten sich in wenigen Metern Entfernung zwei <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/jugendliche/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Jugendliche">Jugendliche</a> auf die Mauer. Sie stellten eine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/flasche/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Flasche">Flasche</a> Korn und eine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/flasche/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Flasche">Flasche</a> Cola vor sich. Offensichtlich hatten die beiden Jungs bereits einen Teil des Korns getrunken, denn etwa ein Drittel fehlte aus der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/flasche/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Flasche">Flasche</a>. Sie unterhielten sich. Mein Freund und ich sahen uns an, denn wir stellten beide sofort fest, dass die beiden Jugendlichen mit <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/sicherheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sicherheit">Sicherheit</a> noch nicht einmal 16 Jahre, geschweige denn 18 Jahre alt waren, wie es für den Kauf von Alkohol gesetzlich vorgeschrieben ist. Ich war im ersten Moment wie gelähmt, denn irgendwie wusste ich nicht, wie ich mich verhalten sollte, obwohl ich schon seit Jahren immer wieder beruflich mit betrunkenen, teilweise völlig <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/auser-kontrolle/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with außer Kontrolle">außer Kontrolle</a> geratenen Jugendlichen zu tun hatte und vehement Zivilcourage einforderte, um Jugendlichen den Zugang zum Alkohol zu erschweren oder ihn zu verhindern.</p>
<p>Also was tun? Einfach wegsehen? So tun, als wäre dieses Problem nicht mein Problem oder das meines Freundes? Andere <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/verantwortlich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with verantwortlich">verantwortlich</a> machen? Oder abwarten?Ich brauchte sicher zwei oder drei Minuten, bis ich mich entschloss, die Kids anzusprechen, nicht ohne abzuchecken, ob die Jungs mir <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gefahrlich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with gefährlich">gefährlich</a> werden könnten oder nicht. In freundlichem Ton fragte ich die Jungs, wie alt sie seien, woher sie denn den Korn hätten und ob ihnen klar sei, dass es ihnen verboten sei, Alkohol zu <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trinken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with trinken">trinken</a>. Etwas irritiert, von mir angesprochen zu werden, antworteten sie mir in verständlicherweise recht flapsigem, aggressivem Ton, dass sie beide 15 Jahre alt seien und ihnen ihre Eltern das <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trinken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with trinken">Trinken</a> von Korn erlaubt hätten. Und außerdem ginge uns das überhaupt nichts an. Mein Freund mischte sich nun ein und erklärte den beiden Jungs, dass uns das schon etwas anginge, und das wir auf keinen Fall gewillt seien, ihr Verhalten so hin zu nehmen. Ich sagte den beiden Jungs, das ich nichts daran machen könnte, wenn sie zu Hause <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trinken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with trinken">trinken</a> würden und ich außerdem nicht glauben könne, das ihre Eltern das Verhalten dulden würden. Aber wenn ich dieses Verhalten hier in der Öffentlichkeit sehe, würde ich es nicht dulden. Ich forderte nun den Wortführer der beiden auf, die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kornflasche/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kornflasche">Kornflasche</a> auszugießen. Da er dieser <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/forderung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Forderung">Forderung</a> nicht wirklich nachkommen wollte, weil er sicher davon ausging, dass ich über kurz oder lang klein beigeben würde, stellte ich ihm ein Ultimatum. Ich klärte ihn darüber auf, dass ich umgehend die in der Nähe befindliche <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/polizei/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Polizei">Polizei</a> verständigen würde, wenn er nicht „<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/freiwillig/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with freiwillig">freiwillig</a>“ die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kornflasche/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kornflasche">Kornflasche</a> entleeren würde. Diese Ansprache schien den jungen Mann zu beeindrucken. Nachdem er sich kurz mit seinem Kumpel abgestimmt hatte, leerte er die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kornflasche/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kornflasche">Kornflasche</a> in den nächstgelegenen Gully.</p>
<p>Nachdem dies geschehen war, lobten wir die beiden Kids für ihre Einsicht (auch wenn uns klar war, dass wir natürlich ziemlichen Druck auf die beiden Jungs ausgeübt hatten) und es gelang Andreas und mir, die beiden in ein längeres Gespräch über den <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/missbrauch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Missbrauch">Missbrauch</a> von Alkohol, über die Folgen und die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gefahren/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gefahren">Gefahren</a> zu verwickeln. Und siehe da! Zumindest erweckten die beiden den Eindruck, dass sie sich wenigstens für den Moment etwas tiefergehende Gedanken über ihr Verhalten machten. Sie tauten regelrecht auf, als wir ihnen ansatzweise erklärten, dass wir selbst durch den Alkohol großes Leid in unser <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/leben/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Leben">Leben</a> und unser Umfeld gebracht hatten. Nach einiger Zeit verabschiedeten wir uns von den nun etwas kleinlauter gewordenen Jungs, die sicher noch nie vorher in solche eine Situation gekommen waren.</p>
<p><strong>Das Echo</strong></p>
<p>Mein Freund und ich waren in gewisser weise ziemlich <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/stolz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Stolz">stolz</a> darauf, wie wir uns verhalten hatten. Und wir nutzten unsere neue Erfahrung natürlich bei nächster Gelegenheit. Diese ergab sich einige Tage später, als wir unser Erlebnis einigen Freunden und Bekannten erzählten. Und da ich die Begebenheit erzählte, unterließ ich es natürlich nicht, auf die traurige Wahrheit hinzuweisen, dass ein Großteil der übrigen Bevölkerung die Augen vor diesem Sachverhalt verschlossen hätte. Ich war in meinem Thema!</p>
<p>Und ich wurde schneller, als mir lieb war, auf den Boden der Tatsachen zurück geholt.Viele Ältere waren geradezu empört über unser Verhalten. Wie konnten wir uns in etwas einmischen, was doch eigentlich Sache der Eltern sei. Und seit wann wir dazu berufen seien, die Welt <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trocken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with trocken">trocken</a> zu legen?Ein weiteres Argument gegen unsere Aktion war sogar, dass die jungen Leute doch erst mal ihre eigenen Erfahrungen mit dem Alkohol machen müssten. Denn das hätten wir doch alle so gemacht.Und ein weiterer Einwand gegen unser Handeln: Da habt ihr doch nur Glück gehabt. Wie leicht hätte es dazu kommen können, dass die Typen euch angegriffen hätten? Ich bin doch nicht bescheuert und mische mich da ein!</p>
<p>Argumente gegen unser Verhalten gab es also genug. Nur wenige fanden unsere „gute Tat“ uneingeschränkt lobenswert oder gar nachahmenswert. Das hatte ich mir anders vorgestellt.Und das brachte mich dazu, über das Gesamtproblem noch einmal in Ruhe nachzudenken. Was passiert da eigentlich um uns herum? Wer setzt die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ursachen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ursachen">Ursachen</a>? Gibt es <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/moglichkeiten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Möglichkeiten">Möglichkeiten</a>, etwas gegen die erschreckende Entwicklung zu tun oder war es vielleicht früher auch schon so?</p>
<p>Als Erstes kamen mir Bilder aus meiner beruflichen Vergangenheit in den Sinn. Ich bin Polizeibeamter und hatte immer wieder mit den Auswirkungen des Alkohols auf mein Gegenüber zu tun. <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/aggressionen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aggressionen">Aggressionen</a>, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/unkontrolliertes-verhalten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with unkontrolliertes Verhalten">unkontrolliertes Verhalten</a>, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gewalt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gewalt">Gewalt</a>, bis hin zu Schwerverletzten oder sogar Toten. Und immer wieder, vor allem in der jüngeren Vergangenheit, immer jünger werdende Menschen. Junge <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/erwachsene/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Erwachsene">Erwachsene</a>, Jugendliche und leider immer häufiger auch Kinder. Kinder, die teilweise bis zur Besinnungslosigkeit Alkohol in sich hineingekippt hatten und dann irgendwo in irgendwelchen Parkanlagen fast tot aufgefunden werden. Dann Polizei und <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/krankenwagen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Krankenwagen">Krankenwagen</a>, Krankenhaus und <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/intensivstation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Intensivstation">Intensivstation</a>. Und mein Gang als Polizist zu den Eltern, um sie über den Sachverhalt zu informieren. Mit teilweise erschreckenden Erkenntnissen: Eltern wissen einfach nicht mehr, was ihre Kinder machen und mit wem oder wo sie sich wann aufhalten. Oder noch schlimmer, sie dulden, dass ihre Kinder Alkohol trinken, weil sie ja doch nichts dagegen machen könnten. Also geballte <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/verzweiflung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verzweiflung">Verzweiflung</a>, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/hoffnungslosigkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hoffnungslosigkeit">Hoffnungslosigkeit</a> und vor allem <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/mutlosigkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Mutlosigkeit">Mutlosigkeit</a> der Eltern bis hin zu <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gleichgultigkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gleichgültigkeit">Gleichgültigkeit</a>. Und das ist für mich die schlimmste Erscheinung. <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gleichgultigkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gleichgültigkeit">Gleichgültigkeit</a>. Ich will nicht aufschlüsseln, woher diese <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gleichgultigkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gleichgültigkeit">Gleichgültigkeit</a> rührt. Das sollen andere tun, die da mehr von verstehen und das bestimmt schon gemacht haben.</p>
<p>Meine Feststellungen waren, dass in einer Vielzahl von Fällen, in denen ich Kinder oder Jugendliche in volltrunkenem Zustand erlebte, leider aus <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/familien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Familien">Familien</a> stammten, die im sozial schwächeren Umfeld anzutreffen waren und selbst in nicht unerheblichem Maße Alkohol konsumierten. Es zeigt uns auf, dass diese Kinder und Jugendliche also bereits über ihre Eltern mit Alkohol in Kontakt gekommen sind. Der Alkohol spielte in vielen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/familien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Familien">Familien</a> eine Rolle, die über das normale <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/geniesen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Genießen">Genießen</a> hinausging. Der Alkohol gehörte in diesen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/familien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Familien">Familien</a> oft tatsächlich zum normalen täglichen Leben und stand auf dem Tisch genauso wie die Butter und das Brot. Oftmals wurde in diesen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/familien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Familien">Familien</a> von Vater und Mutter aus Verzweiflung und <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kummer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kummer">Kummer</a> über die soziale Not, über die Arbeitslosigkeit oder über die fehlenden Lebensperspektiven getrunken. Die Kinder in diesen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/familien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Familien">Familien</a> sahen den Alkohol als das normalste auf der Welt an. Er gehörte also schon früh zu ihrem Leben dazu. Und der Weg zum ersten Probieren aus Vaters <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/schnapsflasche/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Schnapsflasche">Schnapsflasche</a> ist ein sehr kurzer. Ich meine, dass diese Ausführungen deutlich machen, dass leider schon oft in frühester Kindheit ein Grundstein gelegt werden kann, das Kinder leichter zu Alkoholmissbrauchern erzogen werden können, als in <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/familien/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Familien">Familien</a>, in denen ein bewusst <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kritischer-umgang/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with kritischer Umgang">kritischer Umgang</a> mit dem Alkohol gepflegt wird.</p>
<p><strong>Zwischenruf</strong></p>
<p>Sicher werden Kritiker jetzt sagen: Das muss doch nicht unbedingt nur in Familien aus sozial schwächerem Umfeld so sein, dass da getrunken wird und das die Kinder diese <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/verhaltensmuster/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verhaltensmuster">Verhaltensmuster</a> übernehmen. Stimmt! Ich gebe den Kritikern recht, weise aber nochmals darauf hin, dass meine Ausführungen hier lediglich auf meine persönlichen Erfahrungen zurück zu führensind. Und diese Erfahrungen waren leider meist genauso „gestrickt“, wie ich es hier versuche, darzustellen.</p>
<p><strong>Die Fragen</strong></p>
<p>Warum kommt es denn nun gerade in der jüngeren Vergangenheit immer wieder zu diesen erschreckenden Bildern, in denen vollsttrunkene Kinder und Jugendliche nach sogenannten Flatrate-<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/parties/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Parties">Parties</a> oder nach ganz normalen Dorf- oder Stadtfesten bewusstlos aus Bierzelten, Diskotheken oder <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kneipen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kneipen">Kneipen</a> herausgeholt werden und es leider immer wieder zu Todesfällen kommt, die uns dann wieder mal für einige Tage laut aufschreien lassen und den Gesetzgeber herbeirufen lassen, damit der sofort, aber dalli!!!, alle möglichen Gesetze ändert, um die Kids vor den bösen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/schnaps/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Schnaps">Schnaps</a>-Dealern zu retten?Liegt es wirklich an den Gastwirten, den kleinen Kassiererinnen, den Aushilfskellnern, der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholindustrie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholindustrie">Alkoholindustrie</a>, an den Gesetzen, der Werbung oder am geringen Preis, dass der Alkohol junge Menschen ruiniert, die doch zu einem Großteil noch gar nicht die sittliche Reife, die Erfahrung oder das Wissen haben, mit Alkohol verantwortungsvoll umzugehen?Oder liegt es an etwas ganz anderem, dass betrunkene Kids uns erschrecken, kurz aufhorchen lassen, damit wir dann nach ein paar Tagen das Thema mit der selben Gleichgültigkeit wegwischen, wie wir das gerne mit allem tun, was uns über unseren eigenen Tellerrand hinaus belastet, uns aber nicht wirklich direkt betrifft?</p>
<p><strong>Liegt vielleicht in uns allen der Schlüssel ?</strong></p>
<p><strong>Meine Antwort</strong></p>
<p>Ich habe keine Antwort auf diese und noch viele weitere Fragen, die sich mir im Zusammenhang mit diesem Thema aufdrängen.Nur Anmerkungen, die mir bei den gestellten Fragen durch den Kopf gehen.</p>
<p>Bevor ich mich entschloss, das Trinken aufzugeben, habe ich nie den Grund gesehen, mich mit solchen Fragen auseinander zu setzen. Ich habe ja selbst mit 14 Jahren angefangen, zu trinken. Eben auch, weil ich aus meiner <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/familie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Familie">Familie</a> heraus in der späten Nachkriegszeit, also der Zeit, als der Deutsche wieder anfing, etwas in der Welt dar zu stellen und dem Konsumgott auf allen Gebieten kräftig huldigte, mit dem Alkohol groß wurde. Denn der gehörte eben zum „guten Ton“, wenn man abends Kuhlenkampff sah oder die Nachbarn zu Besuch kamen, um dem neuen Fernsehgerät die neidvolle Ehre zu erweisen. Ich habe diese „Erziehung“ zu meiner eigenen gemacht und meine Kinder in genau dem gleichen Sinne erzogen. Der Alkohol hat eine große Rolle in meinem Leben gespielt. Und diese Rolle haben meine Kinder gerne mitgespielt, weil ich doch dann so entspannt und lustig war und auch mal fix nen Zehner rüber rückte, weil ich so cool war. Ich habe durch den Alkohol alles verspielt, was mir viel bedeutete, ohne es zu wissen. Meine Kinder sind selbst <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/suchtig/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with süchtig">süchtig</a> geworden, in welchem Maße auch immer. Ich konnte es nicht verhindern.</p>
<p>Ich konnte es damals nicht verhindern, weil ich niemanden hatte, der mir gesagt hat, dass ich etwas verändern muss. Und meine Kinder hatten keine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/chance/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Chance">Chance</a>, etwas zu verändern, ein anderes Leben zu führen, als ihr Vater, weil ganz einfach niemand da war, der ihnen sagen konnte, dass Alkohol, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/drogen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Drogen">Drogen</a>, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/spielen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spielen">Spielen</a> oder was auch immer nicht die Wege ebnet und die Türen öffnet, um zukünftig ein verantwortungsvolles Leben zu führen.Lange hat es gedauert, bis ich mir darüber im Klaren war, dass der Alkohol mich geradewegs in den <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/abgrund/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Abgrund">Abgrund</a> führte und ich bin froh, dass ich heute viele Menschen um mich habe, die mir dabei geholfen haben.</p>
<p>Aber ich bin der Meinung, wir alle, egal, ob wir Süchtige, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/angehorige/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Angehörige">Angehörige</a> oder nicht <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/betroffene/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Betroffene">Betroffene</a> sind, nicht mehr nur daneben stehen dürfen, wenn wir sehen, dass unsere Zukunft, also unsere Kinder, sich blindlings auf <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gefahrliche-experimente/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with gefährliche Experimente">gefährliche Experimente</a> einlassen, die sie ihr Leben lang schädigen können. Das betrifft alle <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/suchte/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Süchte">Süchte</a>, die unsere Kinder aus der Bahn werfen werden, wenn wir nicht eingreifen.</p>
<p>Wir alle können aber nur eingreifen, wenn wir stark und selbstbewusst sind. Nur durch unser Verhalten, nur dadurch, dass wir uns nicht hinter uns selbst verstecken und uns nicht in <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbstzufriedenheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbstzufriedenheit">Selbstzufriedenheit</a> zurücklehnen, können wir den Kindern, den Jugendlichen Wege zeigen, dass es auch ohne <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/sucht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sucht">Sucht</a> Wege zu Spaß und Spannung, zu Erfolg und <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/verwirklichung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Verwirklichung">Verwirklichung</a> gibt.</p>
<p><strong>Das (mein) Fazit</strong></p>
<p>Nicht jeder von uns ist in der Lage, andere Menschen anzusprechen oder auf <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gefahrensituationen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gefahrensituationen">Gefahrensituationen</a> hinzuweisen, genauso, wie auch nicht jeder von uns in der Lage sein wird, nach einem schweren <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/unfall/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unfall">Unfall</a> „Erste <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/hilfe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hilfe">Hilfe</a>“ zu leisten, auch wenn er es sicher gelernt hat. Aber wie auch in der „Ersten <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/hilfe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hilfe">Hilfe</a>“ reicht es oft, wenn man anderen Menschen, die einem kompetenter erscheinen, bescheid sagt, sie um <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/unterstutzung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unterstützung">Unterstützung</a> bittet, sie auf Situationen aufmerksam macht. Niemand wird verlangen, dass man sich wie ein Superheld in eine Gruppe angetrunkener <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/jugendlicher/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Jugendlicher">Jugendlicher</a> begibt, um sie auf ihr <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trinkverhalten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Trinkverhalten">Trinkverhalten</a> anzusprechen. Aber wegsehen muss man deshalb trotzdem nicht! Es gibt Telefone, Handys, andere Menschen, die man ansprechen kann, um Hilfe zu holen!</p>
<p>Niemand erwartet von uns, dass wir im Laden die Gruppe Halbwüchsiger ansprechen, wenn die ihren Einkaufskorb mit <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/bier/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bier">Bier</a> und Schnaps an der Kasse bezahlen, obwohl die Kassiererin genau weiß, dass sie den Kids keinen Alkohol verkaufen darf. Aber zumindest kann man der Kassiererin anschließend sagen, dass man ihr Fehlverhalten sehr wohl registriert hat und sich überlegt, mal ein Wort mit dem Marktleiter zu reden.</p>
<p>Und wenn sich die Gelegenheit ergibt, dann sollte man sich überlegen, ob es nicht mal ganz interessant wäre, sich mit einem Jugendlichen, den man trinken sieht, über die selbst gemachten Erfahrungen zu unterhalten.</p>
<p>Und wir werden erleben, dass nicht gleich jeder Jugendliche wie ein Berserker auf uns losgehen wird, weil er sich von uns „angemacht“ fühlt. Im Gegenteil! Ich glaube sogar, dass viele Jugendliche sich verwundert die Augen reiben werden, wenn sie mal in einem vernünftigen Ton von uns angesprochen werden. Denn viele der Kids heute wissen nicht mehr, wie es ist, wenn sie von einem „Erwachsenen“ mit Respekt und Wohlwollen angesprochen werden.Belehrungen können wir uns sparen! Das muss jedem klar sein. Aber eigene Erfahrungen und das eigene <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/schicksal/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Schicksal">Schicksal</a> können vielleicht dazu führen, bei einem von vielen Jugendlichen ein Umdenken zu bewirken.</p>
<p>Wir werden die Welt nicht retten. Aber wir können mit ein wenig Stolz sagen, dass wir nicht mit offenen Augen blind an einem jungen Mitmenschen vorbei gegangen sind, der nicht in der Lage war, sein Handeln und das daraus resultierende Verhängnis selbst zu erkennen.</p>
<p><strong>Gleichgültigkeit darf nicht zum Vorbild für unsere Kinder werden.</strong></p>
<p>Es gibt viele Mittel und Wege, die im Rahmen der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/pravention/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Prävention">Prävention</a>, also der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/aufklarung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aufklärung">Aufklärung</a>, die unseren Kids dabei <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/helfen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with helfen">helfen</a> können, selbstbewusst und angstfrei in eine verantwortungsvolle Zukunft zu gehen. Wir müssen unseren Kindern wieder das Gefühl geben, dass sie gebraucht und respektiert werden. Wir können sie in repräsentative Aufgaben einbinden, wenn wir nur dazu bereit sind und uns auch einmal an neue Ufer wagen. Nur mündige Jugendliche, die unter der Anleitung von älteren, erfahrenen Menschen selbst aktiv werden, können Ihresgleichen erreichen, um durch den sogenannten Domino-Effekt als Multiplikatoren <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/aufklarungsarbeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Aufklärungsarbeit">Aufklärungsarbeit</a> zu leisten, die uns vielleicht in absehbarer Zeit Bilder von halbtoten, vollgekotzten und lallenden Kindern im Alkoholwahn erspart!</p>
<p><strong>Die Perspektive</strong></p>
<p>Wir schicken in den nächsten Wochen zwei junge Frauen, deren Mütter oder Väter als Mitglieder in unseren Gruppen Hilfe zur <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbsthilfe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbsthilfe">Selbsthilfe</a> bekommen, zum Kreisjugendring Pinneberg. Dort erhalten sie eine Ausbildung zu Bar-Mixerinnen auf „Jim’s Bar“. Jim steht für „Jugend im Mittelpunkt“. Diese fahrbare Bar wird zur Präventionsarbeit genutzt, um Jugendliche an alkoholfreie <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/getranke/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Getränke">Getränke</a> heranzuführen, die genauso gut schmecken oder sogar noch besser, als die mit Alkohol. Mit dieser Bar sollen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/praventionsveranstaltungen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Präventionsveranstaltungen">Präventionsveranstaltungen</a>, die sich hauptsächlich an Jugendliche, Kinder und junge Erwachsene wenden und hauptsächlich das Thema Alkohol bearbeitet, unterstützt werden und sozusagen als Blick- und Treffpunkt dienen.</p>
<p>Vielleicht gelingt es uns in Zukunft, durch solche Aktionen intensiver das Problem Alkohol und Jugendliche zu einem Teil der Selbsthilfe zu machen, denn inzwischen wird auch von den „Freundeskreisen“ nicht nur ausschließlich der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbsthilfegedanke/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbsthilfegedanke">Selbsthilfegedanke</a> vertreten, sondern in Anfängen auch die Notwendigkeit der Prävention für Jugendliche propagiert.</p>
<p>Wir werden unsere Augen vor der Zukunft nicht verschließen, denn unsere Zukunft sind unsere Jugendlichen!!</p>
<p><strong>Lutz Strzysio</strong></p>
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		<title>&#8230;und da ist doch ein Licht !</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 07:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Strzysio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Lebensgeschichte des alkoholsüchtigen Michael M. Hinweis: Der Name des Erzählers wurde geändert, um seine Anonymität zu wahren. Warum ich Ihnen meine Geschichte erzähle? Nun, das hat verschiedene Gründe. Erstens ist es mir ein Bedürfnis, anderen Betroffenen Mut zu machen. Mut, den man braucht, um den Schritt aus der Alkoholabhängigkeit in ein neues Leben zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong><strong>Die Lebensgeschichte des alkoholsüchtigen Michael M.</strong></p>
<p><img class="wp-image-570 alignnone" title="kater" src="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/wp-content/uploads/2011/11/kater.jpg" alt="" width="751" height="170" /></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Hinweis: Der Name des Erzählers wurde geändert, um seine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/anonymitat/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Anonymität">Anonymität</a> zu wahren.</strong></span></p>
<p>Warum ich Ihnen meine Geschichte erzähle? Nun, das hat verschiedene Gründe.</p>
<p>Erstens ist es mir ein Bedürfnis, anderen Betroffenen Mut zu machen. Mut, den man braucht, um den Schritt aus der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholabhangigkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholabhängigkeit">Alkoholabhängigkeit</a> in ein neues <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/leben/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Leben">Leben</a> zu wagen.</p>
<p>Zweitens soll dem Leser deutlich werden, wie wichtig es ist, sich anderen Menschen anzuvertrauen, wenn man mit seinen Problemen meint, alleine dazustehen und in der eigenen Ausweglosigkeit zum <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkohol/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkohol">Alkohol</a> oder anderen Suchtmitteln greift.<span id="more-409"></span></p>
<p>Drittens hilft mir die Veröffentlichung meiner Lebenswegbeschreibung dabei, mir meine eigene <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trockenheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Trockenheit">Trockenheit</a> zu bewahren, denn je mehr Menschen wissen, was mit mir geschehen ist, desto mehr Menschen werden mich in meiner <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/abstinenz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Abstinenz">Abstinenz</a> <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/unterstutzen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with unterstützen">unterstützen</a> und mir den nötigen Halt geben, wenn ich wieder in Lebenssituationen komme, in denen ich früher zur <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/flasche/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Flasche">Flasche</a> gegriffen hätte.</p>
<p>Und als letztes soll dieser Artikel auf die Wichtigkeit von <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbsthilfegruppen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbsthilfegruppen">Selbsthilfegruppen</a> aufmerksam machen, die jedem, auch dem, der noch Zweifel hat, ob er <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/suchtig/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with süchtig">süchtig</a> ist oder nicht, mit den Mitteln der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/hilfe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hilfe">Hilfe</a> zur <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbsthilfe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbsthilfe">Selbsthilfe</a> beistehen wird, wenn er es am nötigsten braucht, nämlich dann, wenn er den ersten Schritt aus der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/sucht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sucht">Sucht</a> machen will.</p>
<p>Mein Name ist Michael. Ich wurde vor 39 Jahren in <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/hamburg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hamburg">Hamburg</a> geboren. Meine Mutter war mit der Erziehung meiner zwei Jahre älteren Schwester und mir völlig überfordert, da mein <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholkranker/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholkranker">alkoholkranker</a> Vater die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/familie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Familie">Familie</a> schon länger verlassen hatte. Darum gab sie meine Schwester und mich, als ich zwei Jahre alt war, in ein Kinderheim.Mein Vater hat es dann tatsächlich geschafft, nach etwa einem Jahr meine Schwester aus dem Kinderheim zu holen und ich habe dann natürlich ständig gedacht, dass er auch mich irgendwann holen würde, was natürlich nie geschah. Im <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alter/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alter">Alter</a> von fünf Jahren wurde ich dann von einer <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/familie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Familie">Familie</a> adoptiert, die bereits zwei leibliche <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kinder/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kinder">Kinder</a> hatte. Bei meiner Adoptivfamilie handelte es sich um überaus gläubige Menschen und ich sollte deshalb natürlich auch in christlichem Verständnis erzogen werden. Da ich aber immer noch hoffte, dass mich irgendwann mein Vater wieder abholen würde, wehrte ich mich mit aller Macht gegen das „Familienleben“. Ich kann heute sagen, dass ich einfach von meiner Seite aus nicht in diese <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/familie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Familie">Familie</a> gehören wollte.</p>
<p>Mit etwa dreizehn Jahren fing ich dann an, zu <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/rauchen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rauchen">rauchen</a>. Warum? Ganz einfach deshalb, weil in meiner Hauptschulklasse alle rauchten und ich wollte dazu gehören. Und zu dieser Zeit hatte ich auch den ersten Kontakt zum Alkohol, denn bei meiner Konfirmation bekam ich mein erstes Glas <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/sekt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sekt">Sekt</a>, um mit den Gästen anzustoßen. Ich war an diesem Tage noch nicht <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/betrunken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with betrunken">betrunken</a>, trank aber von da an immer öfter, allerdings in unregelmäßigen Abständen, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/bier/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bier">Bier</a>. Mit vierzehn Jahren kam dann auch der erste richtige „Brand“. Auf einer Himmelfahrtfeier hieß das Motto: Wer eine Flasche Apfelkorn auf Ex austrinkt, ist der Größte. Ich trank natürlich die Flasche auf Ex aus. Das Ende vom Lied war, dass mich meine Freundin am gleichen Abend volltrunken aus einem See zog, in dem ich mich ertränken wollte. Das wurde mir zumindest am nächsten Tag erzählt.</p>
<p>Ich habe allerdings aus diesem ersten, negativen Erlebnis keine Lehren gezogen und munter weiter getrunken. Rückblickend möchte ich mein damaliges <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trinkverhalten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Trinkverhalten">Trinkverhalten</a> aber noch nicht als suchtmäßiges <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trinken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with trinken">Trinken</a> bezeichnen. Ich konnte mit dem Alkohol eben umgehen.Ich habe dann einen mehr oder weniger guten Hauptschulabschluss hinbekommen, und mit fünfzehn habe ich dann Hals über Kopf eine landwirtschaftliche Lehre angefangen. Nicht etwa, weil ich einen unbändigen Drang nach Ackerbau und Viehzucht verspürte, sondern weil ich ganz einfach aus der Familie, bei der ich mich nie wohl gefühlt hatte, weg wollte.</p>
<p>Das gelang mir nun, denn ich wohnte bei meinem Bauern. Jedes zweite Wochenende hatte ich frei. Obwohl ich eigentlich immer ein Einzelgänger war, zog ich mit Kumpels in meinem Alter durch die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kneipen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kneipen">Kneipen</a> und soff bis zum Augenstillstand. Das <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/saufen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Saufen">Saufen</a> nahm eine immer wichtigere Rolle in meinem Leben ein. Wenn ich soff, dann richtig. Und so kam es dazu, dass ich kurz vor Beendigung meiner Ausbildung meine Lehre hinschmiss, denn inzwischen war es mir wichtiger, zu <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/saufen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Saufen">saufen</a>, rumzuhängen und zu feiern. Da ich nun von gerade mal 90 Mark Arbeitslosengeld leben musste und natürlich mit dem Geld nicht auskam, rutschte ich in die Kriminalität ab. Ich bestritt einen großen Teil meines Lebensunterhaltes durch Einbrüche, Lebensmitteldiebstähle, wobei sich die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/lebensmittel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Lebensmittel">Lebensmittel</a> auf Alkohol und <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/zigaretten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Zigaretten">Zigaretten</a> beschränkten. Irgendwann wurde ich natürlich erwischt und mit der Ableistung von Sozialstunden bestraft. Mein Lebenswandel veränderte sich bis zu diesem Zeitpunkt allerdings immer noch nicht.</p>
<p>Erst mit neunzehn, als ich eine elf Jahre ältere Frau kennen lernte, die zwei kleine Kinder hatte, änderte ich mein kriminelles Leben. Diese Frau brachte mich sozusagen wieder in die richtige Spur zurück. Ich bekam meinen ersten festen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/job/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Job">Job</a> in einer Garten- und Landschaftsbaufirma in Hamburg. Schon auf dem Weg zur <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/arbeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arbeit">Arbeit</a> kauften meine Kollegen und ich uns eine Palette Bier und kamen schon betrunken zur <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/arbeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arbeit">Arbeit</a>. Zur damaligen Zeit fanden noch keine Kontrollen von irgendwelchen Vorgesetzten statt und es war ziemlich egal, wenn wir während der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/arbeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Arbeit">Arbeit</a> getrunken haben. Also wurde es zur Routine: Jeden Morgen zwei Brötchen und eine Kiste Bier. Dieses <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ritual/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ritual">Ritual</a> zog sich über vier Jahre hin, bis ich aus der Firma entlassen wurde. Aber nicht, wie man denken könnte, wegen meines Alkoholkonsums, sondern wegen der Tatsache, dass ich keinen Führerschein hatte. Den habe ich nämlich erst nach meiner Entlassung aus dieser Firma gemacht.</p>
<p>Ich trank weiter meine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/biere/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Biere">Biere</a>, glaubte aber, dass ich noch alles im Griff hatte, denn ich konnte auch mal ohne Alkohol auskommen. Meine Freundin trank nur gelegentlich mit. Schlimm war es vor allem bei Feten. Ich hatte mir damals schon angewöhnt, „Vorzuglühen“, so dass ich schon ziemlich betrunken bei solchen Veranstaltungen ankam. Auf diesen Feiern habe ich dann regelmäßig so viel gesoffen, dass nichts mehr hinein passte. Das ging dann meiner Freundin irgendwann zu weit. Sie drohte mir, mich raus zu werfen. Da mich das überhaupt nicht interessierte, soff ich weiter. Ich kam letztendlich abends betrunken nach Hause, schlief ein und ging wieder zum Saufen und Arbeiten aus dem Haus. Meine Freundin, die mit mir und der Situation überhaupt nicht mehr klar kam, schloss sich sogar einer <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbsthilfegruppe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbsthilfegruppe">Selbsthilfegruppe</a> für <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/angehorige/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Angehörige">Angehörige</a> an. Bis es dann irgendwann mal tatsächlich zum Rauswurf kam. Dazu sei angemerkt, dass meine damalige Freundin in dieser Selbsthilfegruppe ihren <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ehemann/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ehemann">Ehemann</a> kennen gelernt hat, mit dem sie, meines Wissens nach, noch heute zusammen ist.</p>
<p>Diese Trennung nahm mich dann so mit, dass ich jetzt erst recht soff, was das Zeug hielt. Ich habe so lange getrunken, bis es nicht mehr ging und ich eine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/entgiftung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entgiftung">Entgiftung</a> in einer Kieler <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/klinik/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Klinik">Klinik</a> machen musste.</p>
<p>Nach dieser Entgiftung habe ich über einen längeren Zeitraum keinen Alkohol getrunken. In dieser Zeit lernte ich eine dreiundzwanzigjährige Frau kennen. Ich liebte sie sehr und sie wurde schwanger. Der Schock traf mich dann im neunten Monat ihrer Schwangerschaft. Sie betrog mich mit einem Bekannten. Ich verließ sie sofort wurde sofort wieder <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ruckfallig/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with rückfällig">rückfällig</a>, wobei ich sagen muss, dass es sich aus meiner heutigen Sichtweise nicht um einen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ruckfall/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rückfall">Rückfall</a> gehandelt hat, denn ich hatte ja lediglich eine Trinkpause nach meiner Entgiftung eingelegt, ohne eine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/entwohnungsbehandlung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entwöhnungsbehandlung">Entwöhnungsbehandlung</a> zu beginnen, um meine Trockenheit zu erhalten. Jedenfalls habe ich angefangen, neben Bier auch noch Korn zu trinken, um durch den schnelleren Rausch auch schneller zu vergessen.</p>
<p>Trotz alledem habe ich während dieser Zeit immer gearbeitet. Ich wechselte zwar des Öfteren die Arbeitsstellen, war aber nie länger als ein paar Tage arbeitslos. Das ist jetzt neun Jahre her.</p>
<p>Wie es der Zufall es so wollte, traf ich dann meine erste große Jugendliebe wieder. Weil ich <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/angst/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Angst">Angst</a> vor dem Alleine sein hatte, stürzte ich mich ohne nachzudenken wieder in eine Beziehung, die darin endete, dass ich von der Frau “bis aufs Hemd” finanzielle ausgezogen wurde. Ich konnte ihr zum Schluss nicht mehr <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/nuchtern/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with nüchtern">nüchtern</a> gegenüber treten, um mich ja nicht in Diskussionen um Geld mit ihr einlassen zu müssen. Immer wieder kam es dazu, dass ich nach der Arbeit lange in meinem Auto saß, und mich zuschüttete. Erst, nachdem ich ihr den Geldhahn abdrehte, kam es zur Trennung, was aber nicht dazu führte, dass sich mein <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholkonsum/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholkonsum">Alkoholkonsum</a> veränderte.</p>
<p>Arbeit und Alkohol konnte ich immer gut miteinander verbinden, weil bei uns immer auf den Arbeitsstellen getrunken worden ist. Während der Arbeit konnte ich meinen Alkoholkonsum auf Bier beschränke. Aber wenn es gegen Feierabend ging, kam schon das Verlangen nach dem ersten Korn auf dem Betriebshof. Und wenn dann keiner einen Korn ausgab, dann habe ich eben dafür gesorgt, das was da war. Ich bin dann mit dem Auto schon <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/besoffen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with besoffen">besoffen</a> nach Hause <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gefahren/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gefahren">gefahren</a> und habe unterwegs noch was für zu Hause eingekauft. Ich war eigentlich rund m die Uhr unter Strom. Wenn ich dann abends zu Hause war, habe ich dann weiter getrunken, bis ich volltrunken eingeschlafen bin.</p>
<p>Während dieser Zeit lernte ich dann eine Frau kennen und lieben, die meine Lebensweise mit mir teilte und sie unterstütze. Auch sie trank gerne und viel. Wir beide waren ständig darum bemüht, dass immer genug unseres Suchtmittels im Hause war. Diese Beziehung dauerte bereits zwei Jahre, als ich mich in die Selbständigkeit wagte. Mir war bis dahin nicht im Geringsten bewusst, dass ich in irgendeiner Form alkoholabhängig sein könnte. Zu dieser Zeit wurde dann meine Lebensgefährtin des Öfteren darauf angesprochen, warum ich denn ständig mit einer Fahne zu Kundengesprächen käme. Ich habe das ihr gegenüber ständig abgestritten, denn ich bin immer früh aufgestanden, um Papierkram zu erledigen und natürlich, um bereits früh morgens Alkohol zu trinke. Das hat meine Lebensgefährtin natürlich nicht gemerkt. Ich habe dann erst nach Feierabend mit ihr zusammen getrunken. Zu dieser Zeit habe ich fast ständig Leute aus der Firma und aus dem Bekanntenkreis mit nach Hause gebracht, die natürlich ebenfalls nicht ins Glas spuckten. Dazu hatte ich extra eine Gartenlaube als Minikneipe ausgebaut, die gut frequentiert war.</p>
<p>An den Wochenenden, wenn ich nicht zur Arbeit ging, bin ich trotzdem früh aufgestanden. Ich bin dann “angeln” gegangen. Das bedeutete im Klartext, dass ich bereits vorher in der Nähe meines Stammplatzes Korn und Bier versteckt hatte, denn ich hatte auch Angst davor, dass meine Lebensgefährtin mir den Alkohol wegtrinkt und für mich morgens, wenn ich ihn am Nötigsten hatte, nichts mehr da war. Mein Alkoholkonsum ging bald soweit, dass ich auf der Rückfahrt von Kundenaufträgen an der nächst besten Einkaufsmöglichkeit anhielt, um mir eine Flasche Korn zu besorgen, die ich dann während der Rückfahrt austrank. Ich war dann aber nicht etwa betrunken, sondern hatte genau den Alkoholpegel, den ich brauchte, um den Rest des Tages zu überstehen.</p>
<p>Mittlerweile war es so, dass ich zwar während der eigentlichen Arbeit auf den Baustellen sehr gut funktionierte, jedoch bei der Büroarbeit völlig überfordert war. Selbst meine Lebensgefährtin war zum damaligen Zeitpunkt aufgrund ihres Alkoholkonsums nicht mehr in der Lage, das Geschäftliche zu erledigen. Das alles war ihr und mir völlig egal, Hauptsache, es war Alkohol im Haus. Irgendwann war es dann soweit, dass keine Rechnungen mehr bezahlt worden sind und ich Insolvenz anmelden musste. Trotz immer stärker werdendem Druck aus der Familie, der unsere Sauferei natürlich nicht entgangen war, ließen wir uns nicht beeindrucken und führten unsere Leben mit dem Alkohol so weiter. Es ging soweit, dass ich meiner Lebensgefährtin “Harten” Alkohol untersagte, weil sie dadurch in meinen Augen zu aggressiv wurde. Und schließlich wollte ich ja in Ruhe saufen und mich nicht noch mit ihr herumstreiten.</p>
<p>Unsere Sucht trieb uns dazu, dass wir sogar voreinander unseren “harten” Alkohol versteckten. Dieses Leben, wenn man es denn so nennen will, hielten wir ungefähr ein Jahr durch. Dann kam es zum völligen Zusammenbruch meiner Lebensgefährtin. Selbst zu diesem Zeitpunkt war ich sicher, dass nicht ich <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholkrank/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with alkoholkrank">alkoholkrank</a> war, sondern nur meine Lebensgefährtin. Nach einer Entgiftung und anschließender <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/therapie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Therapie">Therapie</a> schloss sie sich einer Selbsthilfegruppe an.</p>
<p>Das hielt mich allerdings nicht davon ab, weiter zu trinken. Das führte dann dazu, dass mir mein Führerschein abgenommen wurde. Promillegehalt: 2,45%o. Die Polizeibeamten, die mir den Führerschein abnahmen, waren erstaunt über meinen “guten Zustand”, was heißen soll, dass ich gerade gehen konnte und nicht einmal gelallt habe. Kommentar des Polizeibeamten: ”Na , Sie sind ja wohl ein richtiger Kampftrinker.”</p>
<p>Kurze Zeit später beabsichtigten meine Lebensgefährtin und ich, umzuziehen um einen alkoholfreien Neuanfang zu wagen. Ich versprach ihr, dass unser neues Zuhause eine alkoholfreie Zone sein solle, um ihr Bestreben zu unterstützen, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trocken/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with trocken">trocken</a> zu bleiben. Ich selbst war aber einfach noch nicht dazu fähig, auf den Alkohol zu verzichten. Mein Trinkverhalten änderte sich einfach nur dahingehend, dass ich meinen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/konsum/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Konsum">Konsum</a> einschränkte und dass ich nun mehr oder weniger <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/heimlich/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with heimlich">heimlich</a> trank. Ich habe sie also in ihrem Bestreben nicht unterstützt, sondern sie und ihre Familie, die inzwischen über sie bescheid wusste, nach Strich und Faden “beschissen“.</p>
<p>Zu diesem Zeitpunk, also noch vor ungefähr einem Jahr, trank ich täglich 6 Liter Bier, und Korn.</p>
<p>Ich hätte mein Leben sicher eine ganze Weile so weiter führen können, da ich körperlich keine Beeinträchtigungen an mir festgestellt habe. Selbst als sich meine Lebensgefährtin von mir trennte, da sie mein falsches Spiel durchschaut hatte, habe ich meine Trinkgewohnheiten nicht verändert. Der Alkohol war zu dieser Zeit der wichtigste Bestandteil meines Lebens. Dann kam aber der Tag, der mich dazu brachte, mein Leben zu verändern. Ich bekam von einer Firma ein sehr gutes Stellenangebot. Das Problem war nur, dass diese Firma gut 80 Kilometer von meinem Wohnort entfernt war. Trotzdem fuhr ich dorthin. Bei dem Vorstellungsgespräch, welches überaus positiv verlief, kam dann zum Schluss die Sprache auf meinen Führerschein. Das war&#8217;s. Mit Bedauern zog der Firmenchef sein Angebot zurück, als ich ihm sagte, dass mir der Führerschein abgenommen worden sei. Nachdem ich die Firmentür hinter mir geschlossen hatte, war für mich klar, dass jetzt etwas passieren musste. Ich fuhr nach Hause, rief einen Freund an, ob er mich in die nächste Klinik bringen könnte. Nachdem ich von ihm die Zusage hatte, betrank ich mich ein letztes Mal bis zum Verlust der Muttersprache. Mein Freund brachte mich dann in die Klinik zur Entgiftung. Das war am 23. März 2007.</p>
<p>Schon während der dreiwöchentlichen Entgiftung entschloss ich mich, nach meiner Entlassung eine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ambulante/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ambulante">ambulante</a> Entwöhnungstherapie zu machen. Da sich der Beginn der Therapie noch einige Zeit hinziehen sollte, habe ich mich gleich nach meinem <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/klinikaufenthalt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Klinikaufenthalt">Klinikaufenthalt</a> der Selbsthilfegruppe in <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gluckstadt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glückstadt">Glückstadt</a> angeschlossen, um dort mit Hilfe zur Selbsthilfe meiner <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholsucht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholsucht">Alkoholsucht</a> entgegen zu treten. Erst jetzt, nachdem ich mich zu einer abstinenten Lebensweise entschlossen habe, weiß ich, was ich meinem Umfeld, insbesondere meiner Lebensgefährtin, aber auch mir selbst, angetan habe, denn mein Leben drehte sich nur noch um meine Sucht und ließ anderen Menschen keinen Platz mehr in dem eng abgegrenzten Rahmen meiner Alkoholabhängigkeit. Inzwischen ist der Besuch meiner Selbsthilfegruppe für mich ein wichtiger und notwendiger Bestandteil meines trockenen Lebens geworden, weil ich dort Gleichgesinnte treffe, die mich verstehen und unterstützen.</p>
<p>Wenn Sie die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/geduld/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Geduld">Geduld</a> gehabt haben, meine Lebensbeichte von Anfang bis Ende zu lesen, dann wird Ihnen vielleicht der eine oder andere Abschnitt des Berichtes aus Ihrem eigenen Leben oder dem von Angehörigen oder Freunden bekannt vorkommen.</p>
<p>Vielleicht hilft Ihnen diese Erkenntnis dabei, den ersten Schritt auf dem Wege in ein suchtfreies Leben in Angriff zu nehmen. Wenn dem so ist, und nur ein einziger Leser diesen Weg beschreitet, dann habe ich zumindest einen Teil dessen, was ich mit meinem Bericht bewirken wollte, erreicht.</p>
<p><strong>(erzählt von Michael M., aufgeschrieben von Lutz Strzysio)</strong></p>
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		<title>Wenn das Internet zur Sucht wird</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Nov 2007 07:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Strzysio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Nordfriesland gibt es die einzige stationäre Einrichtung, die Computersüchtige und Glücksspielabhängige behandelt. Ein Besuch. Breklum – Es wurde immer mehr. Erst eine Stunde, dann vier, zum Schluss waren es bis zu 14 Stunden pro Tag, die Thorsten Blinkmann vor dem Computer verbrachte, um im Internet Poker zu spielen. “Meine Freundin hatte mit mir Schluss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Nordfriesland gibt es die einzige <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/stationare/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with stationäre">stationäre</a> Einrichtung, die Computersüchtige und Glücksspielabhängige behandelt. Ein Besuch.</p>
<p>Breklum – Es wurde immer mehr. Erst eine Stunde, dann vier, zum Schluss waren es bis zu 14 Stunden pro Tag, die Thorsten Blinkmann vor dem <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/computer/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Computer">Computer</a> verbrachte, um im <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> Poker zu <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/spielen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Spielen">spielen</a>. “Meine Freundin hatte mit mir Schluss gemacht, ich war irgendwie fertig, suchte Ablenkung. Ich weiß nicht, wie es kam, aber ich bin da in eine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/abhangigkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Abhängigkeit">Abhängigkeit</a> reingerutscht”, sagt der 33-Jährige, der in der Außenstelle des Fachkrankenhauses Nordfriesland in Breklum aufgenommen wurde.<span id="more-1380"></span><br />
Es ist die einzige Einrichtung in Schleswig-Holstein und eine der wenigen in ganz Deutschland, die Menschen wie ihm stationäre <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/hilfe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hilfe">Hilfe</a> anbietet. “Das Bewusstsein vieler Menschen, dass sie ein Problem mit der exzessiven Nutzung des Internets haben könnten, nimmt immer mehr zu. Wir werden in den kommenden Jahren vermutlich immer mehr Fälle von <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/medienabhangigkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medienabhängigkeit">Medienabhängigkeit</a> bekommen”, sagt <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/therapeut/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Therapeut">Therapeut</a> Günter Mazur, der in Breklum das Behandlungskonzept entwickelt hat.</p>
<p><strong>“Ich habe alles vernachlässigt, weil ich von der Maschine nicht mehr losgekommen bin”</strong></p>
<p>In Gruppen- und <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/einzeltherapie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Einzeltherapie">Einzeltherapie</a> versuchen die Therapeuten, den Patienten eine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/strategie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Strategie">Strategie</a> zu vermitteln, wie ein <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/leben/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Leben">Leben</a> ohne <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/mediensucht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Mediensucht">Mediensucht</a> aussehen kann. “Das ist nicht leicht, denn wir können in unserer heutigen Welt nicht mehr ganz auf den PC verzichten. Es sei denn, man will sich einmauern”, sagt Mazur. “Deshalb orientiert sich unser Konzept auch an der Behandlung von Essgestörten.” So erstellen die Therapeuten mit den Patienten einen Stufenplan zum Umgang mit dem PC, versuchen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alternativen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alternativen">Alternativen</a> anzubieten, die die Lücken im Alltag schließen sollen, die sonst mit der Nutzung des Internets ausgefüllt waren.</p>
<p>“Ich habe alles vernachlässigt, weil ich von der Maschine nicht mehr losgekommen bin”, erzählt Thorsten Blinkmann. Der Rendsburger versuchte selbst immer wieder, die Finger von den Tasten zu lassen, doch das <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/glucksspiel/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Glücksspiel">Glücksspiel</a> war stärker. “Ich habe viel Geld verloren, sehr viel.” Eines Tages griff er in die Kasse seines Arbeitsgebers, der beließ es bei einer Abmahnung – doch da begriff Blinkmann, dass er handeln musste. “Da habe ich mich hier in Breklum angemeldet.” Mittlerweile ist er seit ein paar Wochen spielfrei. “Ich checke nur noch meine Mails, sonst gehe ich an dem Rechner vorbei.”</p>
<p><strong>Mediensucht eingestehen – der erste Weg zur Besserung</strong></p>
<p>Die doppelte <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/sucht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sucht">Sucht</a> von Thorsten Blinkmann sei besonders, sagt Günter Mazur. Bei “reinen” Medienabhängigen sei es oft schwieriger, die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/sucht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sucht">Sucht</a> zu erkennen. “Ich habe hier schon viele Fälle gehabt, in denen sich die Männer, meistens sind es junge Männer, die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/abhangig/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with abhängig">abhängig</a> sind, Pornobilder runtergeladen haben – so viele, dass sie sie gar nicht mehr anschauen konnten.” Irgendwann müsse der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/mediensuchtige/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Mediensüchtige">Mediensüchtige</a> dann wie der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholkranke/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholkranke">Alkoholkranke</a> die Dosis erhöhen. “Das ist in dem Fall so, dass manche sogar Kinderpornos runterladen, obwohl sie nach meiner Beobachtung nicht pädophil sind”, sagt Mazur. Irgendwann ekele sich der PC-Süchtige dann vor sich selbst. “Der Leidensdruck muss so ansteigen, dass der Süchtige oder seine Umgebung Hilfe <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/sucht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sucht">sucht</a>”, sagt Mazur.</p>
<p>Erst dann, wenn sich der <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/abhangige/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Abhängige">Abhängige</a> seine Sucht eingestehe, könnten Therapeuten <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/helfen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with helfen">helfen</a> – bei einer <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/krankheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Krankheit">Krankheit</a>, die es offiziell noch gar nicht gibt. “<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/therapie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Therapie">Therapie</a> gegen Medienabhängigkeit kann man eigentlich gar nicht verschreiben – aber bisher hat noch jede Kasse die Behandlung bezahlt, anders als etwa zu der Zeit als die ersten Glücksspielsüchtigen auftauchten”, sagt Günter Mazur.</p>
<p>Und Thorsten Blinkmann? Sieben Wochen dauert seine Therapie. “Ich hoffe, dass ich es schaffen werde, meine Sucht in den Griff zu bekommen. Es wird ein langer Weg.”</p>
<p><strong>Kay Müller</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/informationen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Informationen">Informationen</a> und Kontakt:</p>
<p><strong></strong><strong>Fachkliniken Nordfriesland gGmbH<br />
</strong>04671 / 408-0<br />
<a title="http://www.fklnf.de/" href="http://www.fklnf.de/" target="_blank">www.fklnf.de</a></p>
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		<title>Suchtbericht des Jochen W. aus Elmshorn</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Aug 2007 07:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Strzysio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich wurde 1959 in Elmshorn geboren. Mein Vater war selbständiger Kaufmann, meine Mutter Hausfrau. Ich habe zwei Brüder und war das Mittlere der Geschwister. In der Schule entwickelte ich mich sehr gut, so dass ich wegen guter Leistungen ein Wirtschaftsgymnasium in Hamburg besuchen konnte. Bereits hier kam ich früh mit Drogen und Alkohol in Berührung. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright  wp-image-1578" title="openphotonet_IMG_0054" src="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/wp-content/uploads/2011/11/openphotonet_IMG_0054-150x150.jpg" alt="" width="125" height="125" />Ich wurde 1959 in <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/elmshorn/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Elmshorn">Elmshorn</a> geboren. Mein Vater war selbständiger Kaufmann, meine Mutter Hausfrau. Ich habe zwei Brüder und war das Mittlere der Geschwister. In der Schule entwickelte ich mich sehr gut, so dass ich wegen guter Leistungen ein Wirtschaftsgymnasium in <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/hamburg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Hamburg">Hamburg</a> besuchen konnte.</p>
<p>Bereits hier kam ich früh mit <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/drogen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Drogen">Drogen</a> und <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkohol/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkohol">Alkohol</a> in Berührung. An den Wochenenden rauchte ich in meiner Clique regelmäßig <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/cannabis/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Cannabis">Cannabis</a> und trank Alkohol. Schon bald merkte ich, dass der Alkohol nicht die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/droge/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Droge">Droge</a> war, die mir die Befriedigung gab, die ich suchte. Meinen ersten Kontakt zu Medikamenten hatte ich zur Zeit meiner Abiturprüfung. Um dem Prüfungsstress und der Prüfungsangst entgegen zu wirken, gab mir meine Großmutter wohlmeinend Valium, um mich ruhiger zu stellen. Das gelang tatsächlich und ich bestand mein Abitur!</p>
<p>Anschließend begann ich bei meinem Vater in der Firma eine Ausbildung zum Speditionskaufmann. Mein Vater war streng, ein Diktator. Schon in der Ausbildung wurde ich von ihm mit höchst verantwortungsvollen Arbeiten betraut, denen ich manchmal kaum gewachsen war. Ich war schließlich in der Ausbildung! Um meine Ängste vor meinem Vater und vor meinem <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/versagen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Versagen">Versagen</a> zu bekämpfen, wandte ich mich immer wieder an meine Großmutter, die mich großzügig mit Valium versorgte. So gelang es mir, meine Ausbildung zu überstehen.</p>
<p>Von 1986 bis 1989 studierte ich an einer Eliteschule für Management in Hamburg Logistik und Verkehrswissenschaften. Dieses Studium lief berufsbegleitend. Ich stand also ständig unter einer kaum erträglichen Doppelbelastung. Ich arbeitete am Tage und studierte in der Nacht. Um diesem Stress überhaupt gewachsen zu sein, griff ich immer häufiger zu <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/tabletten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Tabletten">Tabletten</a>, die mich aufputschten und dann wieder herunter brachten. Ich konnte die Tage nicht mehr ohne <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/tabletten/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Tabletten">Tabletten</a> bewältigen.</p>
<p><img class="alignleft  wp-image-1586" title="opl_img-003" src="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/wp-content/uploads/2011/11/opl_img-003-150x150.jpg" alt="" width="135" height="135" />Nach meinem bestandenen Examen übernahm ich im Betrieb meines Vaters eine Leitungsfunktion. Nebenher arbeitete ich noch als Berater für Großkonzerne. Meine Arbeitstage hatten 14 Stunden; und ich hatte die dafür erforderliche Tabletten. Am Tage Lexotanil, nachts Schlaftabletten. Ich schluckte schon morgens koffeinhaltige Schmerztabletten, um überhaupt leistungsfähig zu werden. Bis 1992 konnte ich die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/medikamentensucht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medikamentensucht">Medikamentensucht</a> geheim halten. Dann lernte ich Margot (Name geändert) kennen. Sie erkante schnell meine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/sucht/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sucht">Sucht</a> und erwartete von mir, dass ich etwas dagegen unternehme. Widerwillig begab ich mich für 6 Wochen ins Krankenhaus Elmshorn, wo ich entgiftet wurde.</p>
<p>Die Zeit war schrecklich. Ich hatte Schweißausbruche, litt unter Krämpfen und Schlaflosigkeit. Die einzige <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/unterstutzung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Unterstützung">Unterstützung</a> zu dieser Zeit hatte ich durch Margot, die mich ständig besuchte und mir Mut zusprach. Nach meiner <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/entgiftung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Entgiftung">Entgiftung</a> verließ ich das Krankenhaus und begab mich in therapeutische Behandlung. Aber ich war einfach noch nicht so weit. Nach kurzer Zeit nahm ich wieder <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/medikamente/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medikamente">Medikamente</a> zu mir. In kürzester Zeit war ich wieder auf der gleichen Dosis angekommen, wie vor meiner Entgiftung.<br />
Es blieb nicht aus, dass mein <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ruckfall/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rückfall">Rückfall</a> bemerkt wurde und mein Vater schickte mich in eine Privatklinik. Hier verbrachte ich 3 Wochen, konnte aber die räumliche Trennung zu meiner <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/familie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Familie">Familie</a>, hauptsächlich zu Margot, nicht verarbeiten. Die Sucht ließ mich einfach nicht los und ich wurde sehr schnell wieder <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ruckfallig/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with rückfällig">rückfällig</a>.</p>
<p>1993 heiratete ich dann meine inzwischen schwangere Frau und wir zogen in unser gemeinsames, erstes Haus. Hier wurde mein Sohn Jörg (Name geändert) geboren. Meine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/tablettenabhangigkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Tablettenabhängigkeit">Tablettenabhängigkeit</a> wurde immer stärker und ich ging dazu über, meine Tabletten zu verstecken, damit es meine Frau nicht mitbekam.</p>
<p>Die Ehe verlief überaus schlecht und im Jahre 1998 zog ich aus dem gemeinsamen Haus aus. Ich zog zurück in mein Elternhaus. Zu diesem Zeitpunkt befand ich mich immer heftiger im freien Fall in die Sucht. Neben dem <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/medikamentenmissbrauch/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medikamentenmissbrauch">Medikamentenmissbrauch</a> begann ich nun, auch noch Marihuana zu <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/rauchen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rauchen">rauchen</a>. Mir blieb nun nichts anderes übrig, als mir eine eigene Wohnung zu suchen, denn ich wollte ungestört meiner Sucht nachgehen. Der nun einsetzende Scheidungskrieg stürzte mich immer weiter in die Sucht. Ein vermeintlicher Freund stellte das richtige Mittel bereit, um mir über meine depressive <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/phase/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Phase">Phase</a> hinweg zu <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/helfen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with helfen">helfen</a>: <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/kokain/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Kokain">KOKAIN</a>!! Ich fühlte mich stark und leistungsfähig. Ich schaffte alles! Abends trieb ich mich in Nachtbars herum und warf mit dem Geld nur so um mich. Zwangsläufig kam ich in Kontakt mit der kriminellen Drogen- und Rotlichtszene. Geld spielte keine Rolle. Es war genug da.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_191" class="wp-caption alignright" style="width: 143px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-full wp-image-191" title="tabletten" src="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/wp-content/uploads/2011/11/tabletten.jpg" alt="" width="133" height="100" /></dt>
<dd class="wp-caption-dd"></dd>
</dl>
</div>
<p>Um morgens wieder leistungsfähig zu sein, begann täglich der teuflische Kreislauf von Neuem. Tabletten zum Aufwachen, Kokain, um die erforderliche Leistung abrufen zu können, abends dann Tabletten, um den Körper herunter zu fahren, dann Kokain, um wieder durch die Bars ziehen zu können. Ich hielt dieses <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/leben/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Leben">Leben</a> bis Ende 1998 durch. Dann kam der absolute Zusammenbruch. Ich wurde in die geschlossene Abteilung des Krankenhauses Elmshorn eingeliefert. Von dort aus kam ich zur Entgiftung nach Ruhleben, um dann eine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/langzeittherapie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Langzeittherapie">Langzeittherapie</a> in Freudenholm durchzuhalten. Während der folgenden <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/nachsorge/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Nachsorge">Nachsorge</a> lernte ich eine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholsuchtige/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholsüchtige">alkoholsüchtige</a> Frau kennen. Zunächst verlief diese Beziehung sehr harmonisch, sie trank aber nach und nach immer mehr. Die Gesamtsituation entwickelte sich immer mehr zu einem Desaster und ich geriet immer mehr unter psychischen Druck. Im Jahre 2001 kam es dann zu einem erneuten Rückfall. Bis zur Trennung im Jahr 2003 hatte ich immer wieder, allerdings nicht ständig, Tabletten und andere Medikamente genommen.</p>
<p>Als nun auch noch die Firma meines Vaters ins Trudeln geriet, wurde der berufliche Druck, der nun auf mir lastete, immens erhöht. Ich musste Verhandlungen mit Banken führen, bei denen es um hohe Millionenbeträge ging. Um dieser Ausnahmesituation gewachsen zu sein, nahm ich wieder regelmäßig Tabletten, bis zu 15 Stück am Tage.<br />
Über das <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> lernte ich eine Frau kennen. Ich ahnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht, was auf mich zukommen sollte. Der Druck in mir erhöhte sich immer weiter und dementsprechend auch mein <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/medikamentenkonsum/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Medikamentenkonsum">Medikamentenkonsum</a>. Im Jahre 2005 musste ich ein weiteres Mal einen Medikamentenentzug im Krankenhaus Elmshorn über mich ergehen lassen. Als ich entlassen wurde, musste mein Vater Konkurs anmelden. Ich stand vor einem riesigen Scherbenhaufen, der durch meine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/schuld/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Schuld">Schuld</a> entstanden war. Trotz alledem machte ich mich im gleichen Jahr selbständig. Die Geschäfte liefen überaus gut und ich schaffte es, bis Dezember 2005 keine Medikamente mehr zu nehmen.</p>
<p>Dann kam es wieder zu heftigen Auseinandersetzungen in meiner Beziehung. Meine <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/partnerin/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Partnerin">Partnerin</a> trank immer mehr, und ich begann wieder, regelmäßig Medikamente zu nehmen. Ich gab dann meine Firma auf. Mitte 2006 kam es dann zum völligen Zusammenbruch. Ich wollte meinem Leben mit 50 Valium-Tabletten ein Ende setzen.<br />
Ich wurde auf die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/intensivstation/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Intensivstation">Intensivstation</a> gebracht und machte dann anschließend ab Juni 2006 eine weitere Entgiftung. Nach dieser Entgiftung habe ich in Schwerin eine Langzeittherapie gemacht.</p>
<p>Seit der Langzeittherapie in Schwerin ist Jochen „clean“. Er besucht seit mehreren Monaten eine zusätzliche <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ambulante/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with ambulante">ambulante</a> <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/therapie/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Therapie">Therapie</a>, eine so genannte Nachsorge, bei der Diakonie in Elmshorn. In Einzel- und Gruppengesprächen wird hier Jochen die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/moglichkeit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Möglichkeit">Möglichkeit</a> gegeben, an sich zu arbeiten, um ihm das Handwerkszeug an die Hand zu geben, sein Leben in Zukunft Medikamenten- und Drogenfrei zu meistern. Er selbst sagt von sich, dass er erst jetzt, auf der Talsohle seines bisherigen Lebens, gelernt hat, was es heißt, ein suchtfreies Leben zu leben.</p>
<p>Erste Erfolge haben sich eingestellt: Jochen hat seit April 2007 einen neue Anstellung in seinem Beruf gefunden und ist dabei, sich ein neues Leben mit einer Partnerin, die nicht <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/suchtig/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with süchtig">süchtig</a> ist, aufzubauen.</p>
<p>Jochen hat sich zum ersten Mal in seinem Leben einer <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/selbsthilfegruppe/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Selbsthilfegruppe">Selbsthilfegruppe</a> angeschlossen, die ihm auch im Alltag den Halt gibt, den er braucht, um weiter ohne Tabletten und Kokain zu leben.</p>
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		<title>Augen auf beim Lebensmittelkauf !</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jul 2007 07:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lutz Strzysio</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alkohol ! Unser erster Gedanke gilt dabei dem allgegenwärtigen Alkohol in Form von Schnaps, Bier, Wein oder Likör. Aber die Gefahr lauert auch dort, wo es viele nicht vermuten! In ganz alltäglichen Lebensmitteln wie Soßen, Süßigkeiten, Desserts oder Getränken kann Alkohol enthalten sein und wird erst auf den zweiten Blick erkannt. Zwar ist der Alkoholgehalt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkohol/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkohol">Alkohol</a> ! Unser erster Gedanke gilt dabei dem allgegenwärtigen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkohol/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkohol">Alkohol</a> in Form von <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/schnaps/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Schnaps">Schnaps</a>, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/bier/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Bier">Bier</a>, <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/wein/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wein">Wein</a> oder <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/likor/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Likör">Likör</a>. Aber die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gefahr/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gefahr">Gefahr</a> lauert auch dort, wo es viele nicht vermuten! In ganz alltäglichen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/lebensmitteln/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Lebensmitteln">Lebensmitteln</a> wie Soßen, Süßigkeiten, Desserts oder Getränken kann <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkohol/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkohol">Alkohol</a> enthalten sein und wird erst auf den zweiten Blick erkannt.<span id="more-420"></span></p>
<p><img class="alignright" title="warenkorb" src="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/wp-content/uploads/2007/07/warenkorb.jpg" alt="" width="141" height="118" />Zwar ist der Alkoholgehalt im Normalfall sehr gering, kann aber bei alkoholkranken Menschen zu einem <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ruckfall/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Rückfall">Rückfall</a> führen, da Rezeptoren im Gehirn dem Süchtigen mitteilen, dass alkoholhaltige Substanzen zugeführt werden, die dem unauslöschlichen „<a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/suchtgedachtnis/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Suchtgedächtnis">Suchtgedächtnis</a>“ vermeintlich „positive <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/informationen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Informationen">Informationen</a>“ übermitteln. Das Gehirn des Süchtigen ist nicht in der Lage, das vom Alkohol ausgelöste Negative zu erkennen, sondern teilt uns nur das Positive, also die zeitweilig betäubende, entspannende und enthemmende <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/wirkung/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Wirkung">Wirkung</a> des Alkohols mit. Und das kann das Verlangen nach mehr auslösen.</p>
<p>Beachtenswert ist auch, dass Kindern nicht frühzeitig der Geschmack von Alkohol und seine auf den kindlichen, noch in der Entwicklung befindlichen Körper schädliche Wirkung nahe gebracht wird.</p>
<p>Deshalb muss auch auf verpackten Lebensmitteln in der Zutatenliste auf „versteckten“ Alkohol hingewiesen werden. Dabei wird nicht immer mit den deutlich erkennbaren Begriffen wie Wein (bei Weingummi!!) oder Rum (bei Rumkugeln!!) gearbeitet, sondern auch mit Begriffen wie Äthanol oder Ethylalkohol. Also bedeutet das nichts anderes, dass es für den Alkoholsüchtigen, aber auch für verantwortungsbewusste Eltern, beim Einkauf einen Blick mehr auf das Produkt zu werfen, welches im Einkaufswagen landen soll.</p>
<p>Wem von uns ist bewußt , dass auch in Senf, in Ketchup und Grillsaucen oder in vielen Dosensuppen Alkohol enthalten ist? Oder wem war bisher klar, dass in vielen Fischkonserven Alkohol zu finden ist?</p>
<p>Für den Alkoholkranken ist meistens klar, dass es keine „Schwarzwälder Kirschtorte“ gibt, die ohne Kirschwasser hergestellt wird oder das zur Geschmacksaufwertung verschiedene Alkoholika in anderen Torten oder auch trockenen Kuchen verwandt wird. Aber woher soll die „normale“ Hausfrau und Mutter das wissen, wenn sie darüber nicht ausreichend aufgeklärt wird?</p>
<p>Oftmals handelt es sich um sehr geringe Mengen Alkohol oder alkoholverwandter Stoffe. Und diese werden vielfach auch nur zur Haltbarmachung beigemischt. Aber sie sind da! Und sie bergen <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/gefahren/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Gefahren">Gefahren</a>, die nicht unterschätzt werden sollten.</p>
<p>Ebenso ist es bedenklich, wie mit dem Begriff „alkoholfrei“ umgegangen wird. Viele <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/alkoholsuchtige/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Alkoholsüchtige">Alkoholsüchtige</a>, die <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/ruckfallig/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with rückfällig">rückfällig</a> geworden sind, berichten darüber, dass ihr erneuter Trinkeinstieg mit dem Genuss von „alkoholfreiem“ Bier begonnen hat. Weil ja alkoholfrei drauf steht! Welche Falle sich dahinter verbirgt, zeigt sich dann, wenn man weiß, dass Alkohol erst ab einer Menge von 1,2 % deklariert werden muss.Und ein <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/getrank/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Getränk">Getränk</a> darf dann als „alkoholfrei“ beworben werden, wenn es weniger als 0,5% Alkohol enthält. Ein„alkoholfreies“ Bier enthält also sehr wohl eine Alkoholmenge von 0,03 bis 0,5 % Alkohol.</p>
<p>Wer von uns weiß schon, dass sogar in naturtrüben Fruchtsäften, in Essig, ja sogar in Kefir geringe, aber doch nicht außer Acht zu lassende Alkoholanteile vorhanden sind, die nicht von außen hinzugefügt worden sind, sondern durch chemisch-biologische Prozesse entstehen.</p>
<p>Für denjenigen, der immer ein gewisses Maß an Vorsicht gegenüber dem Alkohol haben sollte oder haben will, der sollte sich also zu jeder Zeit darüber bewusst sein, dass in Lebensmitteln, seien sie verpackt oder auch unverpackt, Alkohol enthalten sein kann, denn bei Mini-Portionen Konfitüre, lose verkauften Pralinen oder Backwaren gibt es keine Kennzeichnungspflicht. Und auch beim <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/essen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Essen">Essen</a> im Restaurant kann der Verbraucher nur durch couragiertes Nachfragen, erfahren, ob der Drei-Sterne-Koch gerade den Fisch mit Wein veredelt hat.</p>
<p>Und ganz zum Schluss wird dann dem alkoholentsagenden Genießer auch noch das Eis beim Italiener um die Ecke und vielleicht sogar der Feinkostsalat in der Kühltheke beim Delikatessenhändler in der Nobeleinkaufsstraße vermiest! Denn auch hier gilt: Augen auf! Der Alkohol hat auch hier schon lange Einzug gehalten und verbirgt sich nur hinter einer köstlichen Fassade!</p>
<p>Das Fazit lautet also, dass es immer ratsam ist, Etiketten von verpackten Lebensmitteln genauer zu studieren und bei unverpackten Waren oder Speisen ruhig nachzufragen.</p>
<p>Denn nur, wer aufmerksam ist, kann sich seine schwer erkämpfte <a href="http://www.fsg-mituns-fuerdich.de/tag/trockenheit/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Trockenheit">Trockenheit</a> erhalten oder als Eltern auf eine kindgerechte, alkoholfreie Ernährung achten!</p>
<p>In diesem Sinne! Guten Appetit und Augen auf beim Lebensmittelkauf.</p>
<p><strong>Lutz Strzysio</strong></p>
<p>Weitere Informationen zum Thema Alkohol in Lebensmitteln sowie eine Info-Broschüre kann über die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein in Kiel an gefordert werden!</p>
<p>&nbsp;</p>
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